Mit zunehmender Digitalisierung der deutschen Kinolandschaft ist Filmvorführer ein aussterbender Beruf – zumindest in den Multiplexen. Bei den drei größten deutschen Ketten ist das Ende absehbar.
Jüngere Arbeitnehmer zeigen durch die verstärkte Nutzung der Sozialen Netzwerke ein verändertes Verhalten im Beruf. Ihre digitale Kompetenz wirkt sich negativ auf den Job aus.
Das Digital Public Library of America will der Öffentlichkeit freien Zugang zu rund 2,4 Millionen digitalisierten Kulturgütern bieten. 2011 hatten die Planungen begonnen, nun ist der Beta-Betrieb für Nutzer geöffnet.
Die Bundesdruckerei hat alle alten Drucksachen und Protokolle des Deutschen Bundestages seit 1949 digitalisiert. Diese neue Angebot gehöre zu einer funktionierenden und modernen Demokratie.
Seit Mitte Februar sind alle Jahrgänge des "Neuen Deutschland" vom 23. April 1946 bis zum 03. Oktober 1990 fertig digitalisiert und stehen für den Leser bereit. Die "Berliner Zeitung" ist etwa zur Hälfte fertig, demnächst folgt die "Neue Zeit".
2012 empfingen erstmals über 18 Millionen Anschlüsse das Fernsehen aus dem All. Via Kabel kam das TV-Signal dagegen noch in 16,7 Millionen Haushalte, etwa 500.000 Haushalte weniger als 2011.
Während die Digitalisierung der Kinos weltweit unaufhörlich voranschreitet, sinkt der Anteil der Säle, die mit 3D-Projektionstechnik ausgetattet sind.
Mit der neuen Strategie "Digital Bavaria" will die bayerische Regierung die Digitalisierung des Bundeslandes fördern. Unter anderem soll der Breitband-Ausbau vorangetrieben werden.
Seit 40 Jahren sind beheizte Klobrillen in Japan en vogue. Die neuesten Modelle haben mit ihren simplen Vorfahren außer der Wärmfunktion allerdings nicht mehr viel gemeinsam. Hightech sei Dank.
Mit zunehmender Digitalisierung der Kinos bleibt für den Filmvorführer immer weniger zu tun. Das hat Konsequenzen: Die Cinemaxx-Gruppe will als erster Kinobetreiber ganz auf Vorführer verzichten.
Einer Untersuchung zufolge sind gegenwärtig lediglich 1,5 Prozent historischer europäischer Filme öffentlich zugänglich. Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Kommissarin, will das rasch ändern.
Der Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestags hat einen Antrag der Koalitionsfraktionen verabschiedet, wonach die Bundesregierung die Auswahl zu digitalisierender Filme vorbereiten soll. Der Opposition geht das nicht weit genug.
Die Staatsbibliothek zu Berlin und die Zhejiang University Library haben ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Ziel sind die Bewahrung, Konservierung, Digitalisierung und das Teilen alter und seltener Sammlungen.
Mitte November könnte die Deutsche Digitale Bibliothek vom internen Testbetrieb in die öffentlich zugängliche Beta übergehen. Außerdem sollen auch endlich Bundesmittel für die weitere Digitalisierung von Kulturgütern fließen.
Das Deutsche Filminstitut in Frankfurt und die in Wiesbaden ansässige Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wollen gemeinsam alte Filme aus der Zeit des Ersten Weltkriegs digitalisieren und über das Internet zugänglich machen.
Mit der Abschaltung der analogen Satellitenübertragung hat Digitalfernsehen in Deutschland einen Schub bekommen. Noch liegt die Digitalisierungsquote jedoch hinter der anderer großer EU-Nachbarn.
Moderne Armbanduhren zeigen nicht mehr einfach an, wie spät es ist. Sie lassen sich decodieren. Nach den uhrzeitverweigernden Uhren kommen nun crowdgefundete Smartwatches.
Das Online-Portal ist noch im Testbetrieb, die öffentliche Hand kann die Digitalisierung der Werke kaum stemmen und ein Unternehmenspartner ist auch nicht in Sicht. Kurzum: die Deutsche Digitale Bibliothek scheint nicht gut voranzukommen.
Bis 2016 sollen drei Milliarden Menschen auf mobiles Internet zugreifen und über ein Drittel der Medienumsätze mit digitalen Inhalten erwirtschaftet werden – davon geht die Unternehmensberatung Pricewaterhousecoopers in ihrer neuen Prognose aus.
Bücher, Filme und andere Werke, für die sich keine Rechteinhaber mehr finden lassen, sollen in nicht-kommerziellen Projekten verfügbar gemacht werden dürfen. Auf diese Linie einigten sich EU-Rat und EU-Parlament in einem neuen Entwurf.
Die Kulturminister der Mitgliedsstaaten haben sich auf einen Zeitplan für die nächsten drei Jahre geeinigt, wie das kulturelle Erbe weiter digitalisiert und die Online-Bibliothek Europeana ausgebaut werden soll.
Bislang waren Dinge zumeist etwas Begrenztes und Festgelegtes. Durch die Digitalisierung wird diese Eindeutigkeit verflüssigt.
Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft will Handlungsempfehlungen erarbeiten, wie die Herausforderungen der Digitalisierung für Wirtschaft und Arbeit gemeistert werden können.
Vier Millionen Zeitungsseiten aus dem Vereinigten Königreich und Irland sind nun im Web recherchierbar. Innerhalb von zehn Jahren sollen es 40 Millionen werden.
Die Software für die verkehrspolizeiliche Anzeigenaufnahme läuft auf Tablet-PCs unter Windows 7 und soll in Zukunft die Arbeit der Verkehrspolizisten vereinfachen. Über Digitalfunk ist die Anbindung an die Systeme auf der Wache möglich.
Als Mitglied eines Zusammenschlusses von mehreren europäischen Nachrichtenagenturen, hat die Deutsche Presse-Agentur angekündigt 17.000 Bilder zum Projekt EURO-Photo beizutragen. Das Projekt sammelt historische Bilder zur Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Die Sächsische Landesbibliothek Dresden hat einen umfassenden Notenschatz mit weitgehend unbekannten Barock-Werken von knapp 200 Komponisten digitalisiert, darunter Werke von Vivaldi und Telemann. Das Ergebnis steht jetzt zum freien Download bereit.
Seit Ende Juli gibt es in Nippon nur noch Digital-TV. Ein einwöchiger Selbstversuch zeigt, dass das Programm dadurch nicht schärfer geworden ist.
Im Rechtsstreit des Suchmaschinenkonzern mit der US-Verlagsbranche hat Richter Denny Chin Google aufgefordert, bis Mitte September einen neuen Lösungsentwurf vorzulegen. Andernfalls will er über Googles Bücherdigitalisierungsprojekt selbst entscheiden.
Allen Unkenrufen zum Trotz erleben wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken auch im Zeitalter von Google einen ungebremsten Zulauf, hieß es zu Beginn des 100. Bibliothekartags. Urheberrecht und Geldmangel bremsen die Bestandsdigitalisierung.
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