Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage aus dem Parlament zeigt, dass Anbieter von Ermittlungssoftware wie Digitask oder Vadian gute Geschäftsbeziehungen mit den Behörden pflegen.
Experten warnen davor, dass die zunehmende Verbreitung von Überwachungstechnik nicht nur autoritären Regimen nutzt. Sie führe auch demokratische Regierungen in Versuchung, ihre Bürger zu bespitzeln.
Die Angebote des "Cyber-Industriellen Komplexes" helfen nicht nur autoritären Regimen. Sie führen auch demokratische Regierungen in Versuchung, ihre Bürger zu bespitzeln.
Der bayerische Innenminister habe ihn um eine Prüfung aller Fälle ersucht, in denen ein Trojaner auf den Rechner von Verdächtigen aufgespielt worden war, sagte Landesdatenschützer Thomas Petri.
Auch in Österreich überwachen die Behörden schon länger Computer aus der Ferne. Eine dazu eingesetzte "Remote Forensic Software" (RSF) hat die Republik Österreich bei der deutschen Firma DigiTask eingekauft.
Für den CSU-Politiker kann der Chaos Computer Club kein Partner einer Sicherheits-Behörde sein. Die Piratenpartei legte er im selben Zeitungsinterview in die Schublade "Produktpiraterie" ab. Aus Bayern stammt der vom CCC entdeckte Staatstrojaner.
Virenanalysten von Kaspersky haben eine neue Version des Staatstrojaners von Digitask entdeckt, die auch 64-Bit-Windows unterstützt und deutlich mehr Programme überwacht.
Die Programmierer des Staatstrojaners stehen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Bürgerrechtler reiben sich am Produktportfolio, der CCC stellt die technische Qualität der Schnüffelsoftware in Frage. Die Firma weist Kritik an ihrer Arbeit zurück.
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