Mit dem Start des Bewerbungsverfahrens für neue Top Level Domains müssen Städte und Länder sich jetzt rasch für den Betreiber "ihrer" geografischen Domain entscheiden
Unternehmen und andere Organisationen können sich seit dem 12. Januar 2012 um eigene Top-Level-Domains bewerben. Doch lohnt sich der hohe finanzielle, administrative und technische Aufwand? Und benötigen Internet-Anwender wirklich immer mehr Namensräume?
Laut eines Urteils ist eine Registrar nicht dafür verantwortlich, wenn seine Kunden unberechtigt erworbene Domainnamen auf andere Seiten weiterleiten.
Die ICANN nimmt ab sofort Anträge für neue generische Top Level Domains (gTLDs) wie .berlin oder .bayern entgegen. Das umfangreiche Zulassungsverfahren wurde sechs Jahre diskutiert, ist aber weiterhin nicht unumstritten.
Der gestern erfolgte Registrierungsstart für die Erotik-Domains im Namensraum .xxx verlief für viele schleppend, für einige auch erfolgreich.
Der französische Modekonzern Chanel hat von einem Gericht im US-Bundesstaat Nevada hunderte Domains wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen beschlagnahmen lassen. Der Vorgang war möglicherweise rechtlich nicht einwandfrei.
Nur wenige Wochen vor Beginn der Antragsaufnahme für neue Top Level Domains aus aller Welt durch die ICANN haben zahlreiche Unternehmen und Verbände eine Kampagne dagegen gestartet und warnen vor "Milliardenschäden".
Domains wie "regierung-oberfranken.de", die offensichtlich missbräuchlich registriert wurden, muss die DeNIC löschen. Schließlich sei die Rechtsverletzung ohne weiteres erkennbar.
Die Vorbereitungen auf die Bewerbungsphase zu den neuen Top Level Domains laufen auf Hochtouren, erklärte Rod Beckstrom, CEO der DNS-Verwaltung ICANN in Berlin. Alles laufe nach Plan.
Ende 2012 sollen nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung die ersten Internetadressen erhältlich sein, die mit ".bayern" enden.
Noch in der Vorregistrierungsphase für die neue Domainendung .xxx haben sich nach einem Medienbericht über 4000 Prominente in eine Sperrdatenbank eintragen lassen.
Apple sucht Security-Manager, um Prototypen besser zu schützen +++ Apple wirft Googles Andy Rubin vor, Inspirationen bei seinem Ex-Arbeitgeber gesammelt zu haben +++ iTunes-Fehler-Domains an Apple +++ Neue iPhone-FCC-Zulassungsnummer +++ Gerüchte-Roundup
Der Mac-Hersteller lässt Waren aus seinen britischen Läden nehmen +++ Wolfram Research klagt gegen Patentverwerter +++ Lion ist ein "Quitter" +++ Neue App-Store-Sicherheitsfunktion +++ ApplePVR.com gehört Apple
Die Kölner QSC AG hat ihre Domain-Tochter EPAG Domainservices für rund 1,75 Millionen Euro an den kanadischen Registrar verkauft, der die Angebote der Bonner mit seiner Reseller-Plattform OpenSRS verknüpfen will.
Durch die Hintertür wollen US-Behörden die Einführung neuer Top Level Domains erschweren: Sie soll von einem allgemeinen Konsens der Beteiligten abhängen. Die ICANN setzt sich dagegen zur Wehr.
Zwischen 7. September und 28. Oktober 2011 können etablierte Erotikanbieter ihre eingetragenen Marken für die Domain .xxx vorregistrieren. Der öffentliche Start soll Anfang Dezember erfolgen.
ICM-Geschäftsführer Stuart Lawley erläutert im Interview, wie .xxx auch Regierungen schmackhaft gemacht werden soll und warum künftige Bewerber kontroverser Domains es noch schwerer haben werden.
Apple sichert sich weitere Produktnamen-Domains +++ Patentantrag für automatische Interviewaufzeichnung +++ Siri-ähnlicher Suchassistent von Dragon +++ Gerüchte-Roundup
Eine Investmentgruppe kauft Domain-Registrar Go Daddy für 2,25 Milliarden US-Dollar.
Der Beschluss der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN, ab 2012 beliebige Top-Level-Domains zuzulassen, könnte das Web noch unübersichtlicher machen und neue Gelegenheiten für Phishing-Angriffe bieten.
Offenbar will der Computerkonzern verhindern, dass Adressbesetzer zuschlagen: Apple ließ sich zahllose Domains zu Themen wie iOS 5, iCloud oder Lion registrieren.
Die als Stiftung organisierte Schweizer Registry Switch darf ihrer kommerziellen Hosting-Tochter keine besseren Konditionen bieten als den Wettbewerbern, entschied das Bundesamt für Kommunikation auf Beschwerde einiger Hoster.
Geht es nach den Vorstellung des ICANN-Vorstandes, könnten die Regeln für neue Top Level Domains im Juni beschlossen werden.
In San Francisco haben sich Strafverfolger dafür eingesetzt, mit Sperren gegen Kinderpornografie vorzugehen. Auch beklagten sie die mangelnde Zuverlässigkeit der Whois-Daten.
Im Silicon Valley tagt zum 40. Mal die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Zu Beginn sprach sich der Chef der Aufsichtsbehörde NTIA des US-Handelsministeriums dagegen aus, dass Regierungen über Top Level Domains entscheiden.
Die Regierungsvertreter in der Netzverwaltung ICANN bleiben bei ihrem Wunsch nach Einspruchsmöglichkeiten gegen neue Top-Level-Domains am Ball und schlagen eine Art "Frühwarnsystem" vor.
Der Hessische und der Saarländische Rundfunk sowie die Deutsche Welle sind bei der Vergabe der Kurzdomains hr.de, sr.de und dw.de leer ausgegangen, wollen sich aber noch nicht geschlagen geben.
Die Polizei- und Zollbehörde des US-amerikanischen Ministeriums für innere Sicherheit hat wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts fast 80 Domains beschlagnahmt.
In Anlehnung an das Genossenschaftsrecht sollen künftig bei der für die Verwaltung der Genossenschaft, die die Registry für die .de-Domain betreibt, verbundene Unternehmen bis zu drei Einzelmitgliedschaften übernehmen können.
Ab dem 9. Dezember sollen .net-Domains mit im Domain Name System (DNS) hinterlegten Schlüsseln auf der Basis des neuen DNSSEC-Protokolls authentifiziert werden. Die Signierung der .com-Zone soll im März folgen.