Das Europäische Parlament hat den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA erst einmal zugestimmt. Gegner und europäische Bürgerrechtler warnen bereits vor einem neuen ACTA.
Der maßgeblich von Innenminister Hans-Peter Friedrich ausgearbeitete Vorschlag der Bundesregierung, die Selbstregulierung der Wirtschaft mit der EU-Datenschutzreform auszubauen, hat im EU-Rat keine Mehrheit gefunden.
Die irische Ratspräsidentschaft hat vorgeschlagen, das Erfordernis der "expliziten Einwilligung" in die Verarbeitung personenbezogener Informationen aufzuweichen. Soziale Netzwerke sollen von einer "Haushaltsgenehmigung" profitieren.
Schluss mit dem Murks, fordern derzeit viele. Sie ärgern sich über geplante Obsoleszenz, also den vorzeitigen Verschleiß technischer Geräte. Der Gesetzgeber sei gefordert, für robustere Gestaltung und billigere Reparaturen zu sorgen.
Patentanwälte sehen hohe Risiken im neuen gewerblichen Schutzrecht und der damit verknüpften EU-Patentgerichtsbarkeit. Sie reiben sich vor allem an den recht einfach möglichen EU-weiten Unterlassungstiteln.
Der Europaparlamentsausschuss Internationaler Handel hat ein neues multilaterales Abkommen diskutiert, mit dem Handelshemmnisse unter anderem für eCommerce und IT-Dienstleistungen abgebaut werden sollen.
Im EU-Parlament wird momentan um neue Datenschutzregeln für die Europäische Union gerungen. Die Bundesjustizministerin hofft auf eine baldige Einigung, denn die Regeln würden die Rechte von Verbrauchern stärken.
Die EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn ermahnt die Mitgliedsstaaten, auch in Krisenzeiten nicht bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu sparen. Kürzungen richteten auf lange Sicht Schaden an.
Die ENISA soll die EU und ihre Mitgliedsstaaten nun weitere sieben Jahre in Fragen der Netzwerksicherheit und bei der Analyse von Sicherheitsproblemen unterstützen.
Die Europaabgeordnete Sabine Lösing und der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko fordern, die EU dürfe nicht Forschung unterstützen, bei der getestet wird, ob flüchtende Fahrzeuge von "angreifenden Drohnen" gestoppt werden können.
Das höchste EU-Gericht entschied erwartungsgemäß gegen Italien und Spanien: Sie hatten gegen das Verfahren der verstärkten Zusammenarbeit beim EU-Gemeinschaftspatent geklagt.
Google will auf Druck der EU-Wettbewerbshüter seinen Rivalen mehr Platz in den Suchergebnissen einräumen. Doch den Google-Konkurrenten ist das zu wenig. Sie werden von der EU-Kommission demnächst im Zuge des sogenannten Markttests befragt.
Laut einem Zeitungsbericht will Google der Forderung von EU-Wettbewerbshütern nachgeben und Links zu rivalisierenden Angeboten prominenter anzeigen.
Laut einer vertraulichen Depesche des Auswärtigen Amtes stößt das geplante Abkommen zur Weitergabe von Fluggastdaten zwischen der EU und Kanada in der Bundesregierung auf Kritik.
Zusätzlich zu der Untersuchung, ob Google seine dominante Position bei Suchmaschinen missbraucht, und der Kontrolle der Datenschutzbestimmungen sieht sich Google nun mit einer Kartellbeschwerde wegen des Vorgehens im Mobilfunkmarkt konfrontiert.
Die EU-Datenschutzbeauftragten erläutern in einer Stellungnahme das Prinzip, dass persönliche Informationen nur zu spezifischen, expliziten und legitimen Zwecken verarbeitet werden dürfen.
Der österreichische Europa-Parlamentarier Hans-Peter Martin hat den auf ihn ausgeübten Drucks von Lobbyisten bilanziert. Die Angebote reichten von der kostenlosen Luxus-Reise nach China bis zur Google-Massage.
Mit einer Klage beim Europäischen Gerichtshof zieht Spanien gegen das Gesetzespaket für das neue gewerbliche Schutzrecht zu Felde. Bislang war das EU-Mitgliedland allein gegen das gewählte Kooperationsverfahren angegangen.
Brüssel und Tokio haben den Startschuss für eine vertragliche Absicherung engerer Handelsbeziehungen gegeben. Auch das Urheber-, Patent- und Markenschutzrecht soll im Rahmen des angestrebten Vertrags eine wichtige Rolle spielen.
Europa müsse als "globaler Hüter von Grundrechten" in besonderer Weise die Freiheit und den Pluralismus der Medien sichern, erklärte die EU-Kommissarin Neelie Kroes zum Start einer öffentlichen Befragung zur Freiheit der Medien.
38 Organisationen fordern, Fragen immaterieller Rechte und des Datenschutzes bei der geplanten Vereinbarung zwischen der EU und den USA außen vorzuhalten. Entwürfe sollen früh veröffentlicht werden.
Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern haben sich gegen "grundrechtsfreie Räume" in Europa ausgesprochen. Anläufe für einen Selbstregulierungskodex für soziale Netzwerke betrachten sie als gescheitert.
Deutschland startet einen Vorstoß in der EU-Debatte um "Smart Borders". Vorgeschlagen wird unter anderem eine Online-Anmeldung mit elektronischen Reisepässen nach dem Vorbild des US-amerikanischen ESTA-Verfahrens.
Die Abgeordneten haben einen Bericht "über den Abbau von Geschlechterstereotypen" ohne den zunächst geplanten Artikel für ein Verbot "aller Arten von Pornographie in den Medien" beschlossen.
Die EU-Justizkommissarin und der Bundesinnenminister haben inhaltliche Widersprüche in der geplanten Verordnung für die Privatsphäre der EU-Bürger beiseite geräumt, doch im Ministerrat gibt es noch viel Konfliktpotenzial.
Der Entwurf eines Berichts "über den Abbau von Geschlechterstereotypen" fordert einen Bann "aller Arten von Pornographie in den Medien". Die Kommission soll eine Charta erarbeiten und alle Online-Anbieter zum Beitritt einladen.
Brüssel und Washington haben Gespräche über einen transatlantischen Wirtschaftsvertrag aufgenommen. Im Bereich Copyright und Patente sollen "Abweichungen" der Systeme angesprochen und ausgeglichen werden.
Auf der Seite Lobbyplag.eu werden Änderungsanträge zur EU-Datenschutzreform gesammelt, die eins zu eins mit Vorschlägen von US-Konzernen oder Organisationen übereinstimmen. Damit soll der Lobby-Einfluss sichtbar werden.
Das Forchungsprojekt AEROCEPTOR, das unter anderem mit dem israelischen Rüstungskonzern IAI zusammen arbeitet, will mit vorhandenen Techniken und Systemen arbeiten.
Das Bundeskabinett hat beschlossen, das Übereinkommen für eine neue europäische Patentgerichtsbarkeit zu unterzeichnen. Es stellt einen zentralen Teil zur Durchsetzung des geplanten Einheitspatents dar.
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