Thema

Die einen setzten große Hoffnung in das E-Book, die anderen fürchteten es als Tod des Buches, als an der Schwelle zum neuen Jahrtausend der E-Book-Markt eröffnet wurde. Der schnelle Erfolg blieb jedoch aus, der Markt kam nur sehr langsam in Fahrt. Was vor allem an fehlenden Standards lag und daraus folgend am Fehlen von einheitlichen E-Book-Readern. Diese Probleme bestehen zwar weiterhin, dennoch liegen inzwischen die Verkaufszahlen von E-Books höher als die von gedruckten Büchern. Sie werden einfach auf verschiedensten Lesegeräten konsumiert. Was vielen Nutzern nicht bewusst sein könnte: Ein Buch geht mit der Bezahlung in den eigenen Besitz über und ist nicht kopiergeschützt – bei vielen E-Books ist das anders.
Eine neue Studie beklagt, dass Amazons und Apples proprietäre E-Buch-Formate technisch unnötig seien.
Amazon macht in Deutschland rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz mit dem Verkauf von Büchern über das Internet, während die Konkurrenz zusammen nur auf 550 Millionen Euro kommt. Einen massiven Anstieg erlebten 2012 die E-Books.
Schon seit zwei Monaten geht das Gerücht um, nun ist es offiziell: Amazon kauft von Samsung die Firma Liquavista. Deren Öltröpfchen-Displays sind farbfähig, sollen schnell genug für Videos sein und trotzdem kaum Strom verbrauchen.
Hörbücher und E-Reader haben nicht wie befürchtet zum Tod der Printbücher geführt. Stattdessen leben sie friedlich mit ihnen zusammen. Richtig so.
acmeo vermarktet die On-Demand-Lösung Ceano +++ TK-Distributor erweitert sein Portfolio an eBook-Readern +++ Die Endpoint-Security-Lösung von EgoSecure wird künftig zusammen vertrieben.
Pocketbook hat einen E-Book-Reader mit LED-Leuchte und hochauflösendem E-Ink-Display vorgestellt. Das Pocketbook Touch Lux hat ein Touch-Display und Community-Funktionen.
Der E-Book-Reader Txtr Beagle ist erstmals verfügbar. Weil bisher die erhofften Kooperationspartner aus der Mobilfunkbranche fehlen, gibt es ihn erst einmal nur auf der Txtr-Webseite – für 60 statt der angekündigten 10 Euro.
Die Deutschen lesen immer mehr E-Books. Die Frage, wie mit digitaler Literatur Geld verdient wird, ist aktueller denn je – und wird höchst unterschiedlich beantwortet, wie die Konferenz "TOC buchreport" in Berlin zeigte.
Legal oder nicht ist im Internet nicht immer leicht zu unterscheiden. Und obwohl das Unrechtsbewusstsein weiter steigt, halten die Rechteinhaber an ihren alten Forderungen nach härteren Sanktionsmöglichkeiten gegen Urheberrechtsverletzer fest.
Nach Apple und vier anderen Großverlagen hat nun Penguin einen Einigungsvorschlag vorgelegt, um das laufende EU-Kartellverfahren zu beenden. Der Verlag will bestehende Agenturverträge auflösen und auf die Meistbegünstigungsklausel verzichten.
22,55 Prozent ihres Gesamtumsatzes erzielte die US-Verlagsbranche mit E-Books, 2008 waren es erst 1,18 Prozent. Bei den Anzeigegeräten findet ein Wechsel von reinen Readern zu universellen Tablets statt.
Samsung will seine Electrowetting-Technik offenbar an den E-Reader-Spezialisten Amazon verkaufen. Vielleicht gibt es dann demnächst Reader mit videotauglichen Öltröpfchen-Displays.
Der Musikdienst eMusic und der Anbieter von E-Books und Lesesoftware K-NFB schließen sich zum Medienanbieter Media Arc zusammen. Der Geschäftsführer von eMusic erklärte gleichzeitig seinen Rücktritt.
Über einem "Social Media"-Button von Amazon können Internetnutzer nun im Netz gefundene Inhalte an ihren Kindle oder die zugehörige App senden. Erste Internetseiten führen den Button bereits.
Mit dem Tolino wollen mehrere deutsche Medienunternehmen mehr vom E-Book-Kuchen, den Amazon gegenwärtig fast alleine isst. Die Hardware des Readers ist denn auch vergleichbar mit der der Konkurrenz, aber die Software macht einen Strich durch die Rechnung.
Die Buchbranche ächzt unter der Dominanz von Amazon – da kommt die Diskussion um Arbeitsbedingungen gerade recht. Weitere Themen der Leipziger Buchmesse: Self Publishing und einmal mehr das E-Book
Die New Yorker Bezirksrichterin Denise Cote urteilte, dass das klagende US-Justizministerium Tim Cook persönlich zu einer Aussage unter Eid heranziehen darf.
Amazon macht den nächsten Schritt auf dem deutschen Tablet-Markt: Jetzt ist hierzulande auch das größere Modell des Android-Tablets Kindle Fire HD verfügbar – und wieder zu einem Kampfpreis.
Im Rechtsstreit zwischen dem US-Justizministerium und Apple könnte Tim Cook persönlich zur Aussage gebeten werden. Apple ist das einzige Unternehmen, das das Anti-Trust-Verfahren um E-Book-Preise noch nicht außergerichtlich beigelegt hat.
Geschlossen gegen Amazon: Thalia, Weltbild, Hugendubel, die Deutsche Telekom und Bertelsmann wollen mit ihrem E-Book-Reader Tolino Shine zum Kindle aufschließen.
Magazingeschichten werden durch das Internet und Tabletgeräte auf spannende Weise aufgepeppt und auf diese Weise zu eigenständigen Produkten.
Die Sigil-Entwickler haben Version 0.7.0 ihres Epub-Editors veröffentlicht. Die Open-Source-Software enthält viele Verbesserungen für das Bearbeiten von E-Books und verfügt jetzt auch über eine Live-Vorschau.
Gegenüber dem Vorjahr stieg der Download kostenpflichtiger E-Books in 2012 um das Zweieinhalbfache.
Mit der Holtzbrinck-Tochter Macmillan hat der letzte der angeklagten Großverlage das Kartellverfahren durch eine außergerichtliche Einigung mit dem US-Justizministerium beigelegt. Es bleibt alleine auf der Anklagebank: Apple.
Menschen lesen Texte nach wie vor lieber auf Papier als digital. Das haben Umfragen gezeigt. Forscher fanden jetzt aber heraus: Weniger anstrengend ist – zumindest für Senioren – das Lesen von Texten mit einem Tablet.
Drei US-Verlage haben das Online-Portal Bookish eröffnet, auf dem sich Lesefans über Bücher informieren und austauschen können. Dazu bietet die Plattform einen Online-Shop.
Im vergangenen Jahr hat der deutsche Online-Buchhändler mehr als die Hälfte der verkauften Bücher als E-Book abgesetzt – an dem Punkt war Amazon jedoch schon vor beinahe zwei Jahren.
Laut einer US-Studie zeigen Umsatz- und Veröffentlichungszahlen, dass die Medienindustrie in mehreren europäischen Ländern in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Im digitalen Zeitalter sei sie damit keinesfalls dem Untergang geweiht.
Die Learntec, internationale Messe für professionelle Bildung, Lernen und IT öffnet ihre Pforten vom 29. bis 31. Januar auf dem Messegelände in Karlsruhe.
Jean Marc Dupuis soll das Kobo-Geschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika vorantreiben und den eReading-Spezialisten noch bekannter machen.
heise online Themen