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Die einen setzten große Hoffnung in das E-Book, die anderen fürchteten es als Tod des Buches, als an der Schwelle zum neuen Jahrtausend der E-Book-Markt eröffnet wurde. Der schnelle Erfolg blieb jedoch aus, der Markt kam nur sehr langsam in Fahrt. Was vor allem an fehlenden Standards lag und daraus folgend am Fehlen von einheitlichen E-Book-Readern. Diese Probleme bestehen zwar weiterhin, dennoch liegen inzwischen die Verkaufszahlen von E-Books höher als die von gedruckten Büchern. Sie werden einfach auf verschiedensten Lesegeräten konsumiert. Was vielen Nutzern nicht bewusst sein könnte: Ein Buch geht mit der Bezahlung in den eigenen Besitz über und ist nicht kopiergeschützt – bei vielen E-Books ist das anders.
Der E-Book-Reader Nook kommt mit WLAN und UMTS und wird in den USA schon als spannendster Kindle-Konkurrent gehandelt. Zur Navigation ist unterhalb des E-Ink-Displays ein Farb-LCD mit Touchscreen angebracht.
Die Firmen Freescale und E Ink kooperieren bei der Entwicklung eines System-on-Chip, das einen ARM-Prozessorkern mit einen Display-Controller kombiniert.
Die Kombination aus E-Ink-Display und einem kleinen Farb-LCD soll beim E-Book-Reader "Alex" die Vorteile beider Techniken in einem Gerät verbinden. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz.
Unter der Nachfrage nach einem kostenlos angebotenen eBook von Nobelpreisrägerin Herta Müller brach der deutsche Libreka-Server gestern zusammen. Die Aktion wurde deshalb um einen Tag verlängert.
Der Online-Dienst Onleihe erweitert sein Angebot verleihbarer E-Book-Titel um das Format EPUB und damit um viele deutschsprachige Bestseller.
Einen E-Book-Reader stellte Vodafone auf der Buchmesse nicht vor, dafür eine Kooperation mit dem E-Book-Hersteller Blackbetty für digitalen Lesestoff auf Vodafone-Handys.
Das Berliner Startup txtr stiehlt auf der Buchmesse Amazon die Show und bringt einen Reader mit Mobilfunkverbindung und deutschem Leseangebot. Als Contentpartner ist unter anderem der Holtzbrinck-Verlag dazugekommen.
Die amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble will Berichten zufolge im November einen eigenen E-Book-Reader auf den Markt bringen. Gerüchte, dass im kommenden Jahr bei Barnes & Noble außerdem ein Reader mit Farbdisplay von Plastic Logic erhältlich sein soll, hat Plastic Logic dementiert.
Der Online-Einzelhändler will seinen E-Book-Reader künftig auch außerhalb der USA verkaufen. Nach Deutschland kommen soll er direkt nach der Frankfurter Buchmesse am 19. Oktober.
Der Online-Einzelhändler hat sich außergerichtlich mit Kunden geeinigt, die geklagt hatten, nachdem Amazon ihnen E-Books von ihren Kindle-Lesegeräten gelöscht hatte. Amazon verspricht zudem, künftig nur noch in speziellen Fällen zu löschen.
Der Hanvon N518 wird in Deutschland von Hexaglot für 280 Euro angeboten und lässt sich über einen Eingabestift bedienen.
Die beim Weltbild-Verlag erhältliche Version des Cybook ist mit 240 Euro der derzeit günstigste E-Book-Reader und unterstützt PDF und den offenen Standard EPUB.
Der bisher in Deutschland nicht erhältliche E-Book-Reader soll ab 15. September auf der E-Book-Plattform Libreka für 250 Euro verfügbar sein. Das vom Buchhandel-Branchenverband MVB betriebene Portal bietet knapp 14.000 E-Books zum Verkauf an.
Das Pocketbook 360 ist klein und handlich und richtet Inhalte per Lagesensor aus. Mit Linux-Betriebssystem und ungewöhnlich vielen Einstellungsmöglichkeiten hebt es sich von E-Book-Readern mit proprietärer Software ab.
Mit QWERTY-Tastatur, elektronischen Wörterbüchern und Comic-Viewer soll sich der iriver Story an Vielleser, Comicfans und Studenten richten. In Deutschland will iriver ihn noch in diesem Jahr auf den Markt bringen.
Der Sony Reader Touch Edition soll mit Touchscreen und Notizenfunktion neue Zielgruppen erreichen. Zum Vorgänger PRS-505 hat Sony unter anderem die Schaltzeit des Displays verbessert.
Der Online-Shop macht die zuvor gelöschten Kindle-Bücher "Animal Farm" und "1984" wieder zugänglich. Kunden erhalten auch ihre gelöschten Anmerkungen zurück.
Discovery Communications will im hart umkämpften E-Book-Markt anscheinend einen Reader auf den Markt bringen, der auch Filme abspielen kann.
Das Asus-Gerät soll laut einem Medienbericht noch dieses Jahr unter der Marke Eee erscheinen, die bisher Netbooks und Nettops umfasst.
Das E-Book-Lesegerät mit Touchscreen soll ab Mitte Oktober für 300 Euro erhältlich sein. Ob der gestern in den USA vorgestellte Reader Daily Edition mit UMTS-Modem auch nach Deutschland kommt, hat Sony nicht bestätigt.
Mit dem Reader Daily Edition bietet Sony erstmals ein E-Book-Lesegerät, das es im Funktionsumfang mit dem Amazon Kindle aufnehmen kann.
Zwei Monate vor der Präsentation seines E-Book-Readers hat das Berliner Unternehmen txtr den Mobilfunkanbieter Ecotel als Partner gewonnen. Anwender sollen künftig über das Netz von E-Plus Lesestoff auf dem Reader kaufen und synchronisieren können.
Der New York Times zufolge plant Sony nach Europa auch in den USA auf das quelloffene Format EPUB mit Kopierschutz von Adobe zu setzen. Der E-Book-Markt in den USA wird bisher von proprietären Formaten dominiert.
Die Free Software Foundation will mit einer Petition erreichen, dass der Online-Einzelhändler Amazon künftig bei seinen E-Books auf digitale Nutzungskontrolle verzichtet.
Der PRS-300 Pocket mit 5-Zoll-Display kostet 200 US-Dollar, der PRS-600 Touch mit Touchscreen 300 Dollar. Beide Geräte sollen ab Ende August in den USA verfügbar sein.
Ein Schüler aus Michigan verklagt Amazon wegen Löschung des E-Books "1984"; der 17-Jährige habe seine Hausaufgaben wegen des unerlaubten Eingriffs nicht beenden können.
In einem Forum sind Service-Handbücher von zwei neuen Sony-Reader-Modellen aufgetaucht. Von aktuellen Geräten unterscheiden sich die darin beschriebenen Modelle unter anderem in der Anordnung der Bedienelemente.
Der Samsung SNE-50K ist vorerst nur in Südkorea erhältlich, digitalen Lesestoff liefert die Buchhandelskette Kyobo. Mit weiteren Lesegeräten will Samsung im nächsten Jahr zum Branchenführer vor Amazon und Sony aufsteigen.
Jeff Bezos hat das Löschen von E-Books über die Synchronisierungsfunktion des Readers als "Dummheit" bezeichnet.
Die Buchhandelskette Barnes & Noble bietet jetzt über 700000 Bücher digital in einem eigenen E-Book-Shop an.
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