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Die einen setzten große Hoffnung in das E-Book, die anderen fürchteten es als Tod des Buches, als an der Schwelle zum neuen Jahrtausend der E-Book-Markt eröffnet wurde. Der schnelle Erfolg blieb jedoch aus, der Markt kam nur sehr langsam in Fahrt. Was vor allem an fehlenden Standards lag und daraus folgend am Fehlen von einheitlichen E-Book-Readern. Diese Probleme bestehen zwar weiterhin, dennoch liegen inzwischen die Verkaufszahlen von E-Books höher als die von gedruckten Büchern. Sie werden einfach auf verschiedensten Lesegeräten konsumiert. Was vielen Nutzern nicht bewusst sein könnte: Ein Buch geht mit der Bezahlung in den eigenen Besitz über und ist nicht kopiergeschützt – bei vielen E-Books ist das anders.
Mit rund 500 digitalen Lehrwerken geht das Projekt "Digitale Schulbücher" an den Start. Das gemeinschaftliche Angebot von 85 deutschen Verlagen bietet eine Lösung, die nicht an eine bestimmte Hardware gebunden ist.
Dirk von Gehlen schreibt sein nächstes Buch wie ein Computerprogramm: in Versionen, die er dokumentiert und mit Lesern diskutiert. Das nötige Startkapital hat er nun auf einer Crowdfunding-Plattform eingesammelt.
E-Books werden viel zu oft so stiefmütterlich aufbereitet, wie es bei keinem Print-Buch akzeptiert würde. Auch bei elektronischen Büchern muss der Gestaltung endlich so viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, wie bei ihren gedruckten Brüdern.
E-Book-Leser haben derzeit keinen leichten Stand. Das Tote-Bäume-Establishment sieht sie als Hand am Dolch in der Brust des Buchhandels und der Bibliotheken. Ist doch das Buch ein Hort der Kultur, das letzte Refugium für intellektuelle Lichtgestalten.
Die neue Version 0.6.0 des freien E-Book-Editors Sigil bringt volle Unterstützung für das Format EPUB 2, speichert komplexe Suchanfragen für die erneute Verwendung und löscht nicht verwendete Bilder und Stile aus dem Dokument.
Mit dem Bookeen HD Frontlight will der Buchhändler Thalia ab Ende November einen E-Ink-Reader mit Frontbeleuchtung anbieten. Das Gerät soll 130 Euro kosten, daneben gibt es aber noch günstigere Reader.
Wie angekündigt hat Amazon seine Kindle-Leihbücherei eröffnet. Nutzer des Angebots Amazon Prime und Amazon Family können darüber kostenlos E-Books ausleihen, wenn sie ein Tablet oder einen E-Ink-Reader des Onlinehändlers besitzen.
Die Erwartungen der Organisatoren des Humble eBook Bundle wurden deutlich übertroffen. Mehr als 84.000 Käufer zahlten insgesamt über 1,2 Millionen US-Dollar für die DRM-freien E-Books und Comics. Auch die Autoren freuen sich über den Erfolg.
Nach der Sperrung ihres Kindle-Accounts kann eine Norwegerin nun wieder auf ihre erworbenen Inhalte zugreifen. Ihre Geschichte hatte für einen Aufschrei im Netz gesorgt und eine Problematik beim Erwerb von E-Books in den Fokus gerückt.
Apple stellt möglicherweise bei seiner Veranstaltung in San Jose, bei der angeblich ein iPad Mini präsentiert wird, auch eine neue Version der E-Book-Lesesoftware vor.
Amazon verkauft seinen Kindle Paperwhite noch vor Weihnachten auch in Deutschland. Die Versionen mit WLAN kostet 130 Euro und das 3G-Modell, bei dem Amazon die Mobilfunkkosten zahlt, ist für 190 Euro erhältlich.
Amazon hat in den USA den Dienst Whispercast vorgestellt, mit dem mehrere Kindle-Geräte zentral verwaltet und mit Inhalten versorgt werden können. Gedacht ist das vor allem für Schulen, Unternehmen sollen aber auch angesprochen werden.
Mit fünf neuen Büchern stocken die Organisatoren des Humble eBook Bundle ihre Verkaufsaktion noch einmal auf. Zum Paket mit acht E-Books zu einem selbst festzulegenden Preis sind fünf Comic-Sammlungen hinzugekommen.
Die Calligra-Entwickler haben die erste Alpha der Version 2.6.0 ihres Office-Pakets veröffentlicht. Die frühe Entwicklerversion enthält mit Calligra Author eine neue Anwendung für das Verfassen und Veröffentlichen von E-Books.
Vor kurzem hat Amazon seinen ersten E-Book-Reader mit Hintergrundbeleuchtung auch für Deutschland angekündigt. Nun verdeutlicht das Unternehmen Einschränkungen und Veränderungen zu älteren Modellen.
Der E-Book-Reader mit verbessertem Display soll ab Ende November in Deutschland ausgeliefert werden. Außerdem will Amazon für seine Kindle-Geräte auch hierzulande eine Leihbücherei einführen.
Die Frankfurter Buchmesse hat ihre Tore geöffnet. Etwas weniger Aussteller sind in diesem Jahr in den Messehallen präsent. Am ersten Tag ist das E-Book das dominierende Thema der Branche.
Deutsche Käufer von E-Books geben jährlich mehr als 50 Euro für elektronische Werke aus, verzichten aber nicht auf gedruckte Bücher. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie, derzufolge Amazon mit großem Abstand beliebtester Anbieter bleibt.
Das Humble-Bundle-Team betritt erneut Neuland, indem es erstmals sechs beziehungsweise acht eBooks in einem Paket anbietet. Den Preis für die DRM-freien Bücher in verschiedenen Formaten bestimmen die Käufer wie bei Humble-Bundle-Aktionen üblich selbst.
Auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert Trekstor mit dem Pyrus Mini einen E-Ink-Reader mit kleinem Display. Das Gerät soll im November für 50 Euro in den Handel kommen.
Der Txtr Beagle hat ein 5-Zoll-Display und soll ganz ohne Kabel auskommen: Neue Bücher lädt man per Bluetooth vom Smartphone, statt Akku hat er herkömmliche Batterien.
Weil es immer mehr Lesegeräte für E-Books gibt, steigt auch deren Akzeptanz. So lesen in diesem Jahr rund acht Millionen Deutsche E-Books und gleichzeitig werde es einen Absatzrekord bei E-Readern geben, prognostiziert der Bitkom.
Apples iBookstore-Team hat Inhalteanbieter frühzeitig darauf hingewiesen, wann der Dienst in diesem Jahr nicht erreichbar sein wird. Für App-Entwickler dürfte Ähnliches gelten.
Die Digitalisierung im Verlagswesen schreitet voran: Zum Start der Buchmesse ändert der Online-Buchhändler Libri.de seinen Namen in eBook.de. Um das E-Book-Lesen einfacher zu machen, strebt das Unternehmen auch einen "weicheren Kopierschutz" an.
Der Apple-Händler bietet die iPad-Konkurrenten und E-Book-Reader von Amazon in allen in Deutschland angebotenen Varianten. Die Tablets und E-Book-Reader sollen sich auch vor Ort anschauen und ausprobieren lassen.
In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 44 Millionen Euro mit E-Books umgesetzt, das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Aber auch insgesamt legte der Download-Markt deutlich zu, sagt eine Studie der GfK.
Bei den Lesegeräten mit E-Ink-Display folgt der Kindle Paperwhite mit verbessertem und beleuchtetem Display dem Kindle Touch. Das Tablet Kindle Fire wird künftig in vier Varianten ausgeliefert, die kleineren davon kommen endlich auch nach Deutschland.
Die neueste Version 0.8.70 der E-Book-Verwaltung Calibre bringt Unterstützung für MTP-fähige Geräte via USB, sodass es auch das Nexus 7 und den Kindle Fire HD erkennt.
Der iTunes-Betreiber und vier Großverlage haben der EU-Kommission einen Vorschlag unterbreitet, um das Kartellverfahren gegen sie zu beenden. Ihnen werden wettbewerbswidrige Preisabsprachen im E-Book-Markt vorgeworfen.
EP ist für das Geschäftsjahr 2012 nur verhalten optimistisch. Das Unternehmen sucht daher nach Möglichkeiten, den Umsatz weiter anzutreiben. Ein eigener Prepaid-Tarif und Vertrieb der Kindle-Produkte sollen helfen.
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