Die Konferenz im Düsseldorfer Landtag zeigte große Unterschiede in den Konzepten der digitalen Bürgerbeteiligung. Unter anderem drehen manche Kommunen jedes Byte drei mal um, bevor sie es freigeben, während andere die Freigabe als Normalfall betrachten.
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat für die Initiative D21 sechs positive Entwürfe für die von großen Datenmengen geprägte digitale Welt sowie mögliche negative Pendants dazu erstellt.
Barack Obama will dem US-Portal für Verwaltungsinformationen Data.gov neues Leben einhauchen. Daten, die in neuen oder künftig überholten IT-Systemen lagern, sollen in maschinenlesbaren Formaten vorgehalten werden.
60 Prozent der Bundesbürger informieren sich über politische Themen im Web, ergab eine Forsa-Umfrage. Vor vier Jahren waren es noch 45 Prozent.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat seine Fahrplandaten unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Damit können die Daten legal von alternativen Auskunftdiensten genutzt werden.
Mit den Stimmen von Schwarz-Gelb und der SPD hat das Parlament einen Vorstoß der Grünen zur Aufnahme der Informationsfreiheit in die Verfassung abgelehnt. Die Fortentwicklung des Akteneinsichtsrechts bleibt umstritten.
Der Bundestag hat den umstrittenen Gesetzentwurf der Regierung zur Förderung der elektronischen Verwaltung mit den Änderungen der schwarz-gelben Koalition beschlossen. Die Initiative setzt vor allem auf De-Mail und den neuen Perso.
In einem Frankfurter Vorort gibt es für De-Mail ein ganz besonderes Rechenzentrum: Die Deutsche Telekom zeigte noch vor Verabschiedung des eGovernment-Gesetzes das Herzstück der De-Mail, die besonders sicheren Server-Räume des Systems.
Die Koalition hat sich auf Änderungen am Regierungsentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung geeinigt. Die Schriftform kann demnach außer durch De-Mail auch durch "sonstige sichere Verfahren" ersetzt werden.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt auf einem neuen Internet-Portal Geodaten aus der Landwirtschaft bereit. Die Piraten kritisierten bereits, dass der Open-Data-Gedanke dabei jedoch allenfalls "dekorativ" sei.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Aktenberge werden getürmt, Tausende Seiten Schriftliches sorgfältig kopiert und abgeheftet: Alltag im Gericht. Der NRW-Justizminister will dem elektronischen Verfahren zum Durchbruch verhelfen.
Wie man durch Informatik die Lebensbedingungen nachhaltig verbessert, war das Leitthema der diesjährigen Nachwuchsveranstaltung der Gesellschaft für Informatik.
Datenschützer und Sicherheitsberater forderten bei einer Bundestagsanhörung, im Rahmen des geplanten Gesetzes zur elektronischen Verwaltung für De-Mail eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorzuschreiben. Vertreter der IT-Branche waren dagegen.
Das neue E-Government-Gesetz "zur Förderung der elektronischen Verwaltung" soll insbesondere die Nutzung von De-Mail für die Übertragung von Sozialdaten oder Steuerdaten erlauben. Auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung will man dabei weiter verzichten.
Die grün-rote Landesregierung in Stuttgart hat beschlossen, ein Online-Bürgerportal noch in dieser Woche zu eröffnen. Zuerst soll es aber lediglich in einem Testbetrieb laufen.
In einer Stellungnahme zum Informationsfreiheitsgesetz beklagt das Bundesinnenministerium, dass Behörden ihre Aufgaben nicht mehr erledigen könnten, weil sie umfangreiche Anträge auf Aktenzugang bearbeiten müssten.
SPD, Linke und Grüne haben den Regierungsentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung scharf kritisiert. Sie sehen den Schutz und die Sicherheit von Daten sowie die Transparenz nicht ausreichend gewährleistet.
Das seit Ende 2010 geplante Online-Portal "GovData" für offene Verwaltungsdaten soll am heutigen Dienstag freigeschaltet werden. Zum Auftakt sollen rund 1000 Datensätze verfügbar sein.
Bestimmte Geobasisdaten und Web-Dienste der Verwaltung sollen im Ländle auch für die kommerzielle Nutzung freigegeben werden, tiefergehende Vektor- und Geodaten bleiben ausgenommen.
SPD und Grüne in Niedersachsen haben sich in ihren Koalitionsverhandlungen auf ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild geeinigt. Danach müssen Behörden ihre Informationen grundsätzlich digital veröffentlichen.
Noch im Februar soll die Plattform "GovData" für den Probebetrieb freigeschaltet werden. Die "Open-Data-Community" beklagt, dass eine der beiden möglichen Lizenzen eine kommerzielle Weiternutzung ausschließt.
Das Open-Data-Portal der EU soll einen einheitlichen Zugriff und Zugang zu Daten der EU-Kommission und anderer EU-Institutionen bieten. Zu Weihnachten hat die EU eine Betaversion des angekündigten Portals freigeschaltet.
Das Weiße Haus hat eine "Nationale Strategie für den Austausch und den Schutz von Informationen" herausgegeben. Sie bestimmt, welche Daten die öffentliche Verwaltung nach Wikileaks noch in Umlauf bringen darf.
Berlin soll ein Online-Ordnungsamt bekommen. Das Lichtenberger Pilotprojekt “Maerker“ soll auf die ganze Stadt ausgedehnt werden. Ähnlich einem Ticket-System soll dem Nutzer der Status seiner Eingabe angezeigt werden.
Das Kabinett möchte der wachsenden Bedeutung von Informationen mit Ortsbezug gerecht werden und den Nutzungsrahmen fortentwickeln. Qualität und Quantität des Angebots sollen ausgebaut, Open-Data-Ziele berücksichtigt werden.
Die bayerische Staatsregierung und ihre Softwareprobleme sind ein Dauerthema. Schon 2004 hatte der Oberste Rechnungshof bemängelt, dass die Staatsregierung alljährlich Millionensummen durch planlosen Einsatz von Software und Computern verschwende.
Mit 750 000 Dollar unterstützt die Investment-Firma Omidyar Network das Open Data Institut.
Die Enquete-Kommission des Bundestags für Internet und digitale Gesellschaft hat sich nicht auf eine starke Empfehlung zur Informationsfreiheit einigen können. Über die Umsetzung ihrer Empfehlungen soll ein Ausschuss wachen.
Die Bundesregierung fordert in den Eckpunkten, dass Geräte-Eigentümer die volle Kontrolle über einschlägige Sicherheitssysteme behalten und diese bei Auslieferung deaktiviert sein müssen. Auch für offene Standards setzt sie sich ein.
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