Auf der zweiten Etappe ihrer Amerikaüberquerung hat die Solar Impulse mehr als 1500 Kilometer zurückgelegt. Das ist ein neuer Rekord für Flugzeuge, die nur mit Sonnenergie fliegen.
Chinas Solarhersteller werden deutlich: Strafzölle der EU seien Protektionismus. Die EU verzerre den Wettbewerb und schade letztlich allen. Europas Industrie ist gespalten in dem Konflikt.
Industrie und Politik warnen vor dem Wegbrechen einer wesentlichen Stütze der Energiewende: Der Ausbau der Offshore-Windkraft hinkt allen Zeitplänen hinterher.
Eine Pleitewelle ließ viele deutsche Solarfirmen wie Dominosteine umkippen. Tot ist die Branche aber noch lange nicht. Europäische Kooperation und Strafzölle gegen China sollen das Ruder herumreißen.
Der Markt soll die Energiewende regeln und dem steigenden Strompreis Einhalt gebieten, lautet derzeit eine beliebte Forderung. Ein perfides Argument: Einen wirklichen Markt gab es im deutschen Energiesektor noch nie.
Sonnenenergie ist ein Riesengeschäft - auch für chinesische Firmen. Die EU-Kommission fürchtet, die Konkurrenz aus China mache die Preise kaputt. Um heimische Hersteller zu schützen, will die EU Strafzölle verhängen. Vergeltungsmaßnahmen drohen.
Das komplett solargetriebene Flugzeug von Solar Impulse soll in mehreren Etappen die USA von West nach Ost überqueren. Der Flug, der am heutigen Freitag beginnt, soll der letzte sein vor der geplanten Weltumrundung.
Das Interesse an Mini-Solaranlagen alias "Guerilla-PV" wurde unter anderem durch den Film "Leben mit der Energiewende" angefacht, den man auch im Internet sehen kann. Die Hersteller der Anlagen wehren sich nun gegen Warnungen des VDE.
Der Ausbau der Offshore-Windenergie wird teurer als gedacht. Mehrere Projekte liegen auf Eis. Die Branche gibt der Bundesregierung die Schuld. Sie habe mit ihren Plänen für eine Strompreisbremse Investoren und Banken verunsichert.
Einige Händler verkaufen Fotovoltaik-Anlagen als Sets aus Solarmodul und Wechselrichter zur simplen Hausnetz-Einspeisung via Schuko-Steckdose; diese Art des Anschlusses ist in Deutschland nicht zulässig und birgt Gefahren.
Die Krise in der Photovoltaikbranche bremst junge Firmen, die an verbesserten Solarmodulen arbeiten. Der Sektor könnte um Jahre zurückgeworfen werden.
Der Niedergang in der Photovoltaikbranche bremst Start-ups, die an verbesserten Solarmodulen arbeiten. Der Sektor könnte um Jahre zurückgeworfen werden.
Als sich die deutschen Strommärkte 1998 öffneten, war die Euphorie groß: Endlich Schluss mit Monopolprofiten und überhöhten Strompreisen. Doch der Wettbewerb kam erst später in Schwung – und die Preise blieben trotzdem hoch.
In dieser Woche wurde zeitweise so viel Solar- und Windstrom eingespeist wie noch nie. Doch da wegen ökonomisch guter Bedingungen auch der Kohlestrom boomt, gerät die Energiewende in Schieflage. Für die Bürger wird das teuer.
Die Solarbranche in Deutschland ist schwer gebeutelt. Zahlreiche Firmen wurden von der chinesischen Billigkonkurrenz in die Knie gezwungen. Auch das einstige Vorzeigeunternehmen Solarworld rutscht tiefer in die Krise.
Ökologie und Ökonomie verstehen sich bestens, behaupten Politiker gerne, wenn sie sich vor klaren Entscheidungen drücken wollen. Die EU-Kommission muss jetzt Farbe bekennen.
Den Zulieferern und Herstellern von Windkraftanlagen winken absehbar glänzende Geschäfte. Doch die Lobby der Anlagenbauer warnt vor zu viel Euphorie: Derzeit zehre man vom Speck der Vergangenheit.
Hausbesitzer mit Solaranlage können sich nahezu komplett selbst mit Energie versorgen, wenn sie den Strom vom Dach in Batterien speichern. Doch noch sind die Akkus wenig sinnvoll.
Das 130 Meter lange Schiff wird neben dem konventionellen Motor von vier Segelrotoren angetrieben. Die etwa 25 Meter hohen Metallzylinder haben einen ähnlichen Effekt wie Flugzeugtragflächen. Jetzt liegt das Schiff dauerhaft am Kai in Emden fest:
Auf Windenergieanlagen im Meer ruhen große Hoffnungen. Tausende Windräder in Nord- und Ostsee sollen Kohle- und Atomkraftwerke ablösen. Doch es geht nicht recht voran, Kritik wird laut. In der Kontroverse geht es grundsätzlich um Sinn und Kosten.
Die Herstellung von Solaranlagen hat mehr Energie gekostet als sie erzeugten. Das hat sich nach Meinung von Forschern der Stanford University im vergangenen Jahr geändert.
Eine echte "Strompreisbremse" wird es wohl nicht geben, da sich Bund und Ländern vor der Wahl nicht einigen werden. Was bleibt, ist eine große Verunsicherung, wohin die Reise mit der Energiewende hingehen soll.
Eine neuartige Software ermittelt, welche Blendwirkung große Photovoltaikanlagen entwickeln können. Das dient unter anderem der Flugsicherheit.
Eine Pleitewelle hat die Solarbranche erschüttert - doch weiterhin werden im Land viele neue Anlagen gebaut. Die Solarstromerzeugung erreicht Rekorde.
Eine neuartige Software ermittelt, welche Blendwirkung große Photovoltaikanlagen entwickeln können. Das dient unter anderem der Flugsicherheit.
Der Preisverfall für Solartechnik hat die Branche in eine Dauerkrise gestürzt. Viele Unternehmen wurden insolvent oder haben aufgegeben. Der Solarkonzern Conergy hält durch und will operativ bald wieder die Gewinnzone erreichen.
Bosch will aus dem Solargeschäft aussteigen, auch andere Firmen haben massive Probleme. Während in Thüringen nach Alternativen für Bosch Solar gesucht wird, dringt der Erfurter Wirtschaftsminister Machnig auf einen nationalen Solargipfel.
Hausbesitzer mit Solaranlage können sich nahezu komplett selbst mit Energie versorgen, wenn sie den Strom vom Dach in Batterien speichern. Doch die große Zeit der Akkus kommt erst, wenn sie auch das Netz stabilisieren können.
Die letzten Solarfirmen in Deutschland kämpfen um ihr Überleben. Ihre Hoffnung liegt auf EU-Strafzöllen für die chinesische Konkurrenz. Ob diese die strukturellen Probleme der Branche lösen, ist fraglich.
Die 1800 Mitarbeiter des Bosch Solar-Werkes in Arnstadt stehen vor einer ungewissen Zukunft. Nun sind eine Betriebsversammlung und ein Krisengipfel mit Wirtschaftsminister Machnig anberaumt.
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