Nach Altera, Achronix, Netronome und Tabula nennt Intel mit Microsemi nun einen weiteren Auftraggeber, der Logik-ICs beziehungsweise FPGA-Chips zukaufen will.
Die beiden Chipentwickler planen Kombiprozessoren, die 64-Bit-ARM-Kerne und rekonfigurierbare Logik (FPGA) auf einem Chip vereinen, unter anderem auch für optische Netze. Derweil kündigt LSI Netzwerkprozessoren mit Cortex-A15-Kernen an.
Intel erweitert sein Geschäft mit der Auftragsfertigung: Der FPGA-Spezialist Altera will künftige 14-Nanometer-Prozessoren von Intel produzieren lassen.
Altera kündigt ein Software Development Kit an, um FPGAs besonders einfach als Rechenbeschleuniger einzubinden: Statt mit einer Hardware Description Language (HDL) lassen sich Algorithmen in OpenCL programmieren.
Altera will FPGAs wie dem Stratix V auf unorthodoxe Weise das Rechnen mit Gleitkommazahlen beibringen.
Der Chip-Hersteller dementiert die Existenz einer Hintertür und behauptet die existierenden Testfunktionen ließen sich komplett abschalten. "Der Chip lässt sich in höchstens einem Tag knacken" widersprechen die Forscher.
Mit einem Seitenkanalangriff spürten britische Forscher eine permanente Hintertür in FPGAs auf, die vor allem im militärischen Umfeld genutzt werden. Die Vermutung, dass China dahinter stecke, dürfte jedoch zu weit hergeholt sein.
In der Demoszene werden FPGA- und Mikrocontroller-Plattformen immer beliebter. Zwei außergewöhnliche Hardware-Demos gab es zu Ostern auch in Saarbrücken zu sehen.
Der Druckerport als Universalschnittstelle war und ist äußerst beliebt, nur fehlt er den meisten aktuellen Systemen. Nun gibt es eine LPT-Karte mit programmierbarem FPGA.
Außer für Achronix will Intel künftig auch 22-Nanometer-Chips für den FPGA-Entwickler Tabula produzieren. Das Unternehmen entwickelt einen speziellen FPGA-Typ, der seine Funktionsweise extrem schnell wechseln kann.
Das NetBSD-Projekt hat die von Microsoft Research entwickelte Portierung des freien Betriebssystems auf die eMIPS-Plattform in die offiziellen NetBSD-Quellen aufgenommen.
Bei der CPU-Baureihe Atom E6x5C für Embedded Systems kombiniert Intel einen Atom-Kern mit einem Field Programmable Gate Array von Altera. FPGA und CPU sind nicht auf einem Die integriert, sondern liegen auf zwei verbundenen Siliziumchips.
Hybrid-Core-Computer werden neuartige Architekturen aus einem x86-Prozessor und einem FPGA-basierten Beschleuniger-Chip genannt. Das texanische Startup Convey Computer hat nun auf der Hot Chip Conference seinen Hybrid-Rechner HC-1 vorgestellt.
FPGAs gelten als flexibel aber stromhungrig und eigneten sich daher bislang kaum für den Einsatz in mobilen Geräten wie Handys. Das will das Startup SiliconBlue mit dem FPGA iCE65 nun ändern.
Eine Forschergruppe der TU Dresden hat durch massiv paralleles Rechnen auf FPGAs einen Rekord aufgestellt.
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