Durch eine ungepatchte Lücke im Internet Explorer können Angreifer die Cookies von den Besuchern präparierter Webseiten auslesen.
Das soziale Netzwerk LinkedIn geht nachlässig mit den Konten seiner Anwender um. Sitzungsdaten gehen nicht nur unverschlüsselt über die Leitung, sie sind nach dem Abmelden weiterhin gültig.
In offenen WLANs können Angreifer ein Authentifizierungstoken für Google Calender, Contacts und Picasa mitlesen und missbrauchen. Doch viele andere Apps verraten schon länger vertrauliche Daten - ohne dass es der Anwender ahnt.
Wer in Facebook Verschlüsselung aktiviert und dann eine Facebook-App verwendet, schaltet die Sicherung damit gleich wieder komplett ab.
Auch Cookies werden verschlüsselt übertragen und lassen sich nicht mehr von Angreifern etwa mit Tools wie Firesheep mitlesen und für betrügerische Aktivitäten einsetzen.
Die Firefox-Erweiterung HTTPS-Everywhere liegt in einer neuen Version vor. Beim Besuch bekannter Webseiten wie Facebook und Twitter wechselt die Erweiterung automatisch zur verschlüsselten Ausgabe und verhindert so etwa den Diebstahl von Cookies.
Microsoft bietet ab sofort die durchgehende Verschlüsselung für Verbindungen zu Hotmail via SSL an. Leider funktioniert dann unter Umständen der Zugriff mit Windows Live Mail nicht mehr.
Das Firefox-Plug-in Blacksheep kann vor Firesheep-Angriffen warnen. Unterdessen gibt es eine Anleitung, wie man Firesheeps Limitierung auf WLANs auflöst und es in leicht in geswitchten Netzwerken einsetzt.
Die Resonanz auf das Plug-in war gewaltig. Der Softwarekonzern will seine Mail-Dienste nun durchgehend verschlüsseln, Facebook will in den nächsten Monaten nachziehen.
Firesheep demonstiert, wie leicht sich Angreifer in öffentlichen Netzen Zugriff auf die Accounts anderer Netzwerknutzer verschaffen können.
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