Die Geschichte um Stuxnet, der auf Urananlagen gezielt war, muss überarbeitet werden. Nicht erst 2009 waren Varianten im Umlauf. Die jetzt gefundene Version wurde erstmals 2007 ins Netz geladen, der dazugehörige C&C-Server bereits 2005 registriert.
So ausgeklügelt die Spionageaktion auch war – "Flame" bleibt in Augen Kasperskys die Königinmutter der Spionagetrojaner.
Wie Stuxnet und seine Artverwandten zielt auch der neu katalogisierte Wurm Narilam auf Angriffspunkte im Iran. Der Wurm ist auf SQL-Datenbanken spezialisiert.
Während der Amtszeit von Nicolas Sarkozy, in der Endphase des letzten französischen Wahlkampfs, sollen sich Angreifer Zugang zu Rechnern des Präsidentenpalastes verschafft haben. Mitarbeiter des Präsidenten fielen vermutlich auf Social Engineering herein.
Weniger weit verbreitet, dafür äußerst präzise und auf wenige wichtige Ziele ausgerichtet: so analysiert Kaspersky Flames kleinen Bruder. Der Trojaner arbeitet gerne mit Befehlen wie "Elvis", "Barbara" oder "Tiffany".
Anhand zweier erbeuteter Kontrollcenter gelang es einem internationalen Forscherteam, sowohl Informationen über die Funktionsweise des im Mai entdeckten Spionage-Trojaners Flame zu finden als auch Hinweise auf bisher unentdeckte Artverwandte.
Zur Nutzlast des mutmaßlich staatsfinanzierten Banking-Trojaners Gauss gehört ein suspekter TrueType-Font. Wozu er dient, ist bislang unbekannt – aber es gibt diverse Theorien.
Im nahen Osten war bis vor kurzem ein Banking-Trojaner aktiv, der Code mit dem staatsfinanzierten Flame-Trojaner teilt. "Gauss" griff unter anderem auch gezielt Banking-Zugangsdaten ab.
Ebenso wie Stuxnet soll der Super-Spion Flame eine Gemeinschaftsarbeit der zwei Staaten sein. Er sei als Waffe in einer ersten längerfristigen Cyber-Sabotage-Kampagne gegen einen Gegner der USA eingesetzt worden, berichtet die "Washington Post".
Passwörter knacken mit Twitter, Duqu-Trojaner verletzt GPL, Cyberangriffstruppe der NSA sucht Nachwuchs.
Der Antiviren-Hersteller hat ein Modul entdeckt, das ursprünglich im Rahmen von Flame entwickelt worden sein soll, später dann aber bei einer Stuxnet-Version zum Einsatz kam.
Einige Steuer-Server des Spionage-Programms Flame haben in der vergangenen Woche eine Kommando-Datei an die von ihnen gesteuerten Rechner geschickt, die den Trojaner komplett löscht und sogar die Spuren verwischt.
Nach und nach wird klar, wie es den Entwicklern des Super-Spions Flame gelingen konnte, das Windows-Update-System zu kompromittieren. Es waren offenbar hochkarätige Kryptografie-Experten am Werk, denen Microsofts Versäumnisse in die Hände spielten.
Dem Super-Spion Flame gelang ein Kunststück, das bislang nur in Katastrophenszenarien skizziert war: andere Rechner über Windows Update zu infizieren. Virenexperten untersuchten, wie das gelang.
Dem Super-Spion Flame gelang ein Kunststück, das bislang nur in Katastrophenszenarien skizziert war: andere Rechner über Windows Update zu infizieren. Virenexperten beschreiben nun, wie das gelang.
Laut Antivirenexperten konnte der Super-Spion Flame über Windows Update andere Rechner im gleichen Netz infizieren. Darüber hinaus wurden Details über die Ausmaße des Botnets bekannt.
Microsoft machte eine überraschende Entdeckung bei der Analyse des Flame-Trojaners: Teile des Spions waren mit einer gültigen Microsoft-Signatur versehen. Als Reaktion veröffentlichte das Unternehmen Notfall-Patches für alle Windows-Versionen.
Mikko Hypponen, Chief Research Officer von F-Secure, räumt ein, dass Antivirenprogramme nicht gegen Malware schützen können, die von Staaten spezifisch entwickelt wird und speziell darauf ausgelegt ist, deren Schutzfunktionen zu umgehen.
Der Computervirus Flame wurde von Kaspersky als machtvolle Waffe im Cyberkrieg präsentiert. Die Experten vom deutschen BSI sehen keinen Grund für "Superalarm".
Der Spionagewurm Flame wird zur "tödlichen Cyberwaffe" hochstilisiert. Bei nüchterner Betrachtung bleibt ein Werkzeug von Profis für Profis, das gar nicht so viel Neues zu bieten hat.
Der sogenannte Flame-Bot ist als Baukasten-System ausgelegt und wurde offenbar über Jahre hinweg im Mittleren Osten eingesetzt, um Informationen aller Art zu stehlen.
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