Wo es zu teuer ist, will die Telekom künftig möglicherweise kein Festnetz mehr anbieten. Ein Pilotversuch soll ermitteln, ob ein Ersatz durch Drahtlostechnik ohne Qualitätsverlust möglich ist. Bundespolitiker sind allerdings skeptisch.
Die Behörde prüft laut Medienberichten, ob die Telekom konzerneigene Angebote gegenüber Angebote von Konkurrenten bevorzugt.
Vodafone verlangt in der InternationalFlat 2, einer Telefonflatrate für Festnetzkunden, künftig einen Cent pro Minute für Verbindungen in die Türkei.
Die Bandbreiten-Drosselung für Internet-Vielnutzer hat der Telekom viel Kritik eingetragen. Telekom-Chef Obermann verteidigt erneut persönlich das Vorhaben: "Wir finden es fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen."
Auch im Hinblick auf die Drossel-Flatrates der Telekom will die Bundesnetzagentur die Provider verpflichten, Verbraucher besser über tatsächliche Bandbreiten und verbrauchtes Volumen zu informieren.
Im Rahmen der Vorstellung ihrer Geschäftszahlen verteidigte die Telekom erneut die neuen Tarif-Bedingungen, die eine Flatrate-Kappung vorsehen. Erstmals nannte Telekom-Chef René Obermann Preisvorstellungen für zusätzliches Datenvolumen.
Die Debatte um die Netzneutralität bei der Telekom-Drossel geht weiter: Der Regulierer prüft, ob "regulatorisches Handeln" erforderlich sei, um Transparenz und Netzneutralität zu wahren. Auch Bestandskunden können von der Flatrate-Kappung betroffen sein.
2011 wollte die Regierung die Netzneutralität nicht gesetzlich festschreiben. Jetzt wundert sie sich, dass diese in Gefahr gerät.
"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30% des Datenvolumens", argumentiert die Telekom. Dass die Backbones überlastet würden, weist der Routerhersteller Viprinet als "hanebüchen" zurück. Die Kritik an der Aufgabe der Netzneutralität nimmt zu.
Die Telekom-Pläne für eine Beschränkung der Flatrates stoßen auch in Berlin auf Kritik: Der Wirtschaftsminister zeigte sich in einem Brief an den Telekom-Chef besorgt um die Netzneutralität.
Die Deutsche Telekom will in der Leistungsbeschreibung für alle Festnetz-Neuverträge ab 2. Mai eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen festschreiben. Netzaktivisten und Piraten kritisieren die Verletzung der Netzneutralität.
Dass die Deutsche Telekom sich vom Flatrate-Modell verabschieden will, ist nichts Neues. Neu ist aber, wie konkret die Pläne diesmal offenbar sind. Dabei könnte der Schuss auf die Flat gewaltig nach hinten losgehen.
Laut eigenen Angaben überlegt die Deutsche Telekom, Volumengrenzen bei DSL einzuführen. Konkrete Tarife soll es aber noch nicht geben. Zuerst wurde über die Pläne in einem Blogbeitrag berichtet, der schnell hohe Wellen im Netz schlug.
"Surfen Sie mit bis zu 100.000 Kbit pro Sekunde!" - schön wär's. DSL-Anbieter versprechen mehr als sie meistens halten können. Und sie hoffen, dass man es dann nicht merkt. Das ist ärgerlich.
Der kürzlich von Rhapsody übernommme Musik-Streamingpionier Napster senkt den Preis für das Rundumsorglospaket und passt sich damit der in den vergangenen Monaten gewachsenen Konkurrenz an.
Beim Internet-Zugang ist eine Flatrate selbstverständlich. Anbieter, die diese nicht liefern wollen oder können, müssen sich etwas einfallen lassen, eine Volumendrossel beispielsweise. Die feiert gerade Auferstehung – schamhaft versteckt im Kleingedruckten.
Der Festnetz- und Mobilfunk-Discounter Congstar hat seine Mobilfunkangebote grundlegend überarbeitet. Die neuen Konditionen stehen auch Bestandskunden zur Verfügung, allerdings in den meisten Fällen erst nach einem Tarifwechsel.
Mit neuen Daten-Tarifen zielt der Netzbetreiber vor allem auf Smartphone-Kunden. Tethering und VoIP sind bei allen Verträgen erlaubt. Eine Vertragslaufzeit ist optional.
Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom telefonieren die Deutschen immer mehr mit ihren Handys, während die Nutzung des Festnetzes stagniert.
Die E-Plus-Discounter Simyo und Blau.de stellen zum 1. April ihre bisherigen 1-GB-Volumentarife auf eine Flatrate um. Nach Überschreiten des vereinbarten Volumens erfolgt künftig eine marktübliche Drosselung.
Beim mobilen Surfen müssen Kunden gut aufpassen, was sie mit dem Anbieter genau vereinbaren, denn manche Paketlösung birgt ihre Tücken.
Der Netzbetreiber senkt den Maximalpreis für nationale Telefonate und SMS von 60 auf 50 Euro pro Monat.
Peter Sunde, ehemaliger Sprecher des Torrent-Trackers, hat den Micropayment-Dienst "Flattr" vorgestellt, mit dem Nutzer eine von ihnen bestimmte Monatspauschale an Online-Inhalte ihrer Wahl ausschütten können.
Mit einem neuen Tarifkonzept will E-Plus seine Tochtermarke Base stärken. Bestandskunden können ihre E-Plus-Tarife weiter nutzen, die Neukunden-Vermarktung stellt E-Plus jedoch zum Februar ein.
Eine Telefonie-Flatrate in alle deutschen Netze kostet für Geschäftskunden 29 Euro, darin ist bereits ein kleines Datenpaket für den mobilen Internet-Zugang enthalten.
Nokia bringt Anfang nächsten Jahres den Nachfolger des 5230 auf den Markt: Das 5235 Comes With Music ist billiger und hat sogar noch ein einjähriges Musik-Abo im Gepäck.
Das finnische Unternehmen verschiebt den US-Start seines bisher etwas glücklosen Musikangebots "Comes with Music" und erläutert erstmals, welche Möglichkeiten Kunden nach Ablauf der befristeten Musikflatrate haben sollen.
Telefonate zu anderen Kabel-Deutschland-Kunden sind kostenlos, Kunden können bis zu fünf SIM-Karten auf ihren Vertrag buchen.
Der Düsseldorfer Netzbetreiber führt wie angekündigt ein neues Musikangebot ein: Ab Montag können Vodafone-Kunden für knapp 9 Euro monatlich eine Flatrate für DRM-geschützte Musik buchen.
Mit datenhungrigen Anwendungen setzt das iPhone die Kalkulation der Netzbetreiber unter Druck, zumindest jener Anbieter, die wie der US-Provider AT&T eine echte Flatrate für das iPhone anbieten.
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