Der Verkauf der Geschäftsbereiche DSL und Hosting hat zu einer deutlichen Gewinnsteigerung des Mobilfunkanbieters beigetragen, der seine Aktionäre nun mit einer Dividende am Ergebnis teilhaben lassen will.
Die vom Finanzinvestor kontrollierte Telco Holding trennt sich von den verbliebenen 12,9 Millionen Anteilen an dem Mobilfunkanbieter.
Das Personalkarussell drehte sich in diesem Jahr in flottem Tempo. Zahlreiche Manager konnten der Fliehkraft nicht widerstehen und wurden fortgeschleudert. Anderen gelang es, aufzuspringen. Und wiederum andere machten einfach ihren Job.
United Internet geht beim Bieter-Wettstreit um Freenets Webhosting-Sparte leer aus. Die Telekom wird mit der Übernahme eigenen Angaben zufolge zur Nummer zwei für Webhosting in Deutschland.
Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider hat im vergangenen Quartal einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 78,8 Millionen Euro erzielt, 20 Millionen Euro weniger als im Vorjahresvergleichsquartal.
Das Wachstum im DSL-Geschäft schwächt sich ab, Experten rechnen mit einer Sättigung des Marktes bis 2012. Die Branche rückt zusammen, mit weiteren Übernahmen ist zu rechnen.
Der Freenet-Chef sieht einen ungebrochenen Trend zu niedrigeren Minutenpreisen im Mobilfunk. Bis zum Jahresende werde sich der Umsatzrückgang beschleunigen, glauben Branchenbeobachter.
Unter den Unternehmen, die Freenet auf eine Bieterliste setzen will, könnte laut einem Bericht des "Handelsblatts" neben einem britischen DSL-Anbieter sowie zwei Finanzinvestoren auch die Deutsche Telekom sein.
Der Internetkonzern aus Montabaur verkaufte ein Aktienpaket im Wert von 93 Millionen Euro und verringerte damit seine Beteiligung an Freenet von 25 auf 17 Prozent.
Im zweiten Quartal hat der Mobilfunkanbieter 580.000 Kunden verloren. Umsatz und Gewinn konnte er dank der Debitel-Übernahme steigern.
Ein Peer-to-Peer-Netz im Webbrowser soll die sichere Kommunikation zwischen Anwendern vereinfachen.
Nach der kostspieligen Übernahme des Konkurrenten Debitel sieht der neue Vorstandschef Christoph Vilanek das Unternehmen "gut positioniert". Freenet konzentriert sich auf das Mobilfunkgeschäft und will weitern Ballast abwerfen.
Der Freenet-Vorstand hat beschlossen, von potenziellen Erwerbern Interessenbekundungen für seine Webhosting-Tochter einzuholen.
Freenet hat seinem Mail-Service ein neues Frontend verpasst und ihn um sinnvolle Funktionen erweitert.
Das Bundeskartellamt hat keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen die Übernahme der 700.000 Freenet-DSL-Kunden durch United Internet, die mit der Tochter 1&1 selbst run 2,8 Millionen DSL-Kunden hat.
Der Mobilfunk-Provider Freenet erhofft sich vom Verkauf der Webhosting-Tochter Strato einen Erlös von 300 bis 400 Millionen Euro.
Er bleibe jedoch weiterhin als ordentliches Mitglied im Freenet-Aufsichtsrat, teilt das Unternehmen heute mit. Thoma will eigenen Angaben zufolge den Kaufmann Thorsten Krämer als seinen Nachfolger vorschlagen.
Der Prozess zur Veräußerung der Webhosting-Tochter werde noch im Juni starten, berichtet das Hamburger Abendblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise. Erst in der vergangenen Woche hatte Freenet den Verkauf der DSL-Sparte an United Internet vereinbart.
Der Startschuss für die weitere Konsolidierung und Konzentration des DSL-Markts in Deutschland ist gefallen: United Internet zahlt nach einem langwierigen Verkaufsprozess 123 Millionen Euro für die Freenet Breitband GmbH.
Mit einem Umsatz von 912 Millionen Euro im ersten Quartal und einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 81,8 Millionen Euro übertraf Freenet die Erwartungen.
Der Österreicher Christoph Vilanek übernimmt am 1. Mai die Führung des Büdelsdorfer Telekommunikationsunternehmens von Freenet-Interims-Chef Joachim Preisig. Die vergangenen vier Jahre war Vilanek für Debitel aktiv.
Die Erlöse pro Kunde dürften unterdessen weiter sinken, meint man bei dem Telekommunikationsdienstleister, der nach der Übernahme von debitel von einem "Quantensprung im Geschäftsjahr 2008" spricht.
Die deutsche Telefonica-Tochtergesellschaft will ihr Vertriebsnetz hierzulande ausbauen und übernimmt zu diesem Zweck 80 Filialen der Freenet AG.
Nach vorläufigen Zahlen betrug der Konzernumsatz fast 2,874 Milliarden Euro nach knapp 1,691 Milliarden Euro im Vorjahr. Die im November angekündigte Restrukturierung belastet das Ergebnis.
Eckhard Spoerr muss im Verfahren um Insiderhandel 300.000 Euro Strafe zahlen, der Finanzchef Axel Krieger 150.000 Euro. Außerdem wurden beide verurteilt, den Bruttogewinn aus den Aktienverkäufen an den Staat zu zahlen.
Die Freenet-Tochter Debitel wird weiterhin mindestens bis 2011 exklusiv Mobilfunkangebote von T-Mobile, Vodafone und E-Plus über Filialen von Media Markt und Saturn vermarkten.
Der Oberstaatsanwalt warf dem scheidenden Freenet-Chef und seinem Mitangeklagten "übersteigertes Gewinnstreben" vor - eine Eigenschaft, die auch zu der jetzigen Wirtschaftskrise geführt habe. Die Verteidigung wies die Vorwürfe als haltlos zurück.
Vor dem Landgericht Hamburg müssen sich Freenet-Chef Eckhard Spoerr und Finanzvorstand Axel Krieger seit dem heutigen Freitag wegen Insiderhandels verantworten. Zum Prozessauftakt wiesen beide Angeklagten die Vorwürfe erneut zurück.
Eckhard Spoerr, der scheidende Freenet-Chef, und der Finanzvorstand Axel Krieger müssen sich vor dem Landgericht Hamburg wegen des Verdachts auf Insidergeschäfte verantworten.
In einem offenen Brief entziehen die Betriebsratsvorsitzenden der Debitel-Standorte Stuttgart und Ettlingen dem umstrittenen Vorstandschef Eckhard Spoerr das Vertrauen und sparen auch nicht mit Kritik am Aufsichtsrat.
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