Das Electronic Communications Committee (EEC) macht den Weg für Satelliten-unterstützte Internetdienste in Zügen, Flugzeugen und Schiffen frei. So soll das Ka-Band dafür geöffnet werden.
Die Federal Communications Commission will mehr Spektrum für WLAN freigeben. Es dürfte allerdings noch eine Weile dauern, bis das Spektrum tatsächlich nutzbar ist – ein Erfolg ist nicht sicher.
Lizenzen für die begehrten Mobilfunk-Frequenzen müssen in naher Zukunft neu erteilt werden. Die Bundesnetzagentur will das rechtzeitig regeln und macht vier Vorschläge zur Frequenzvergabe.
Brüssel will die bisher für UMTS reservierten Frequenzen im 2-GHz-Band für neue Mobilfunktechniken freigeben. Den entsprechenden Beschluss müssen die Mitgliedsstaaten bis Sommer 2014 umsetzen.
Die Aussichten der Mobilfunkbranche sind so schlecht nicht, auch wenn man auf dem MWC gelegentlich den Eindruck gewinnt, die Regulierung drücke den Netzbetreibern die Luft ab. Die gescholtene EU-Kommissarin hat sich am Dienstag deutlich zu Wort gemeldet.
In der Schweiz wurden die Lizenzen für aktuelle und künftige Mobilfunkfrequenzen auf einen Schlag neu vergeben. Die neuen Mobilfunkanbieter sind auch die alten, Konkurrenz war nicht zugelassen.
Auf der Wellenkonferenz der ITU in Genf hat die Mobilfunkbranche den Zuschlag für Frequenzen im 700-Megahertz-Band erhalten und freut sich schon auf die zweite digitale Dividende.
Der Plan, in den USA ein LTE-Datennetz basierend auf GPS-Frequenzen aufzubauen, ist gescheitert. Die FCC verweigerte die nötige Zustimmung, und nun bleiben dem federführenden Konzern LightSquared nicht mehr viele Möglichkeiten.
Mit der Genehmigung der FCC für eine Datenbank und einen Breitband-Sender kann die kommerzielle Erschließung der TV-Frequenzen für Breitbanddienste beginnen.
Betreiber drahtloser Mikrofone, die im Frequenzbereich der "digitalen Dividende" senden, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Entschädigungszahlungen.
Auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg setzten einzelne Mobilfunkbetreiber und Bezahlfernsehsender wenig Hoffnung in das Folgemodell des "Überall-Fernsehens", da ein flächendeckender Ausbau nicht zur Debatte stehe.
Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments will erreichen, dass die EU auf der Wellenkonferenz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) Anfang 2012 ein stärkeres Gewicht bekommt.
Die Bundesnetzagentur will die weitere Nutzung der bisher bis 2016 lizenzierten GSM-Frequenzen rechtzeitig klären. Dazu legte die Behörde einen Konsultationsentwurf sowie ein Eckpunktepapier zum Frequenzbedarf vor.
US-Bürger und Navi-Hersteller protestieren gegen das im Aufbau befindliche Funknetz der Firma LightSquared, dessen Frequenzen manche GPS-Geräte stören.
Im britischen Cambridge testen Microsoft, Sky, die BBC sowie Nokia und Samsung in einem Feldversuch, wie sich ungenutztes Spektrum zwischen den TV-Kanälen ("White Spaces") zur mobilen Breitbandversorgung nutzen lässt.
Das Stuttgarter Unternehmen Airdata klagt gegen die Regulierungsbehörde. Bei der Verlängerung befristeter Mobilfunklizenzen für T-Mobile und Vodafone soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.
Der Mobilfunk-Provider Wind Mobile muss in Kanada voraussichtlich seine Dienste einstellen. Einer Entscheidung des kanadischen Federal Court zufolge verstößt Wind gegen dortige Gesetze.
Während einer Anhörung im EU-Parlament haben mehrere Experten bemängelt, dass es in den 27 Mitgliedsländern keine einheitliche Frequenzpolitik und keine paneuropäischen Lizenzen gibt.
Die Regulierungsbehörde hat ihre Pläne für einen neuen Frequenznutzungsplan vorgelegt. Künftig sollen weitere Frequenzen technologieneutral genutzt werden können. Zudem soll es mehr Spektrum für Richtfunk geben.
Die Schweiz schreibt in einer Auktion Mobilfunkfrequenzen für GSM, UMTS und LTE aus.
Im Mai hatten sich die vier deutschen Mobilfunkanbieter neue Frequenzen für insgesamt 4,4 Milliarden Euro gesichert. Jetzt wies die Regulierungsbehörde den erfolgreichen Bietern entsprechende Frequenzblöcke zu.
Der Hightech-Verband hat die jüngste Frequenzauktion positiv bewertet und geht davon aus, dass das von den großen Mobilfunkanbietern erworbene Spektrum "überwiegend" für den Aufbau von LTE-Netzen genutzt werde.
Die Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen unter anderem im Bereich der sogenannten Digitalen Dividende ist zu Ende. Die Auktion brachte weniger Erlös für das Staatssäckel als erwartet.
Nach zaghaftem Beginn wagen sich die vier Mobilfunker seit Mittwoch aus der Deckung und bieten vor allem für die "Digitale Dividende" viel Geld. Insgesamt liegen die Gebote inzwischen bei fast 1,5 Milliarden Euro.
Zu Beginn der Versteigerung von 360 MHz Spektrum bringen sich auch die verschiedenen Gegener des Vergabeverfahrens erneut in Stellung. Die Schar der Kritiker ist bunt gemischt.
Morgen versteigert die Bundesnetzagentur Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz. Ihr Präsident Matthias Kurth glaubt, die Versteigerung könnte den deutschen Mobilfunkmarkt grundlegend verändern.
Das Bundesverwaltungsgericht lehnt einen Eilantrag gegen die Frequenzvergabe ab und räumt damit das letzte Hindernis für die am Montag in Mainz beginnende große Versteigerung von insgesamt 360 MHz Spektrum aus dem Weg.
Die Mobilfunker E-Plus und O2 sowie der Breitbandanbieter Airdata sind mit ihren Klagen gegen die geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen einschließlich der Digitalen Dividende in der ersten Instanz gescheitert. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Beschwerden ab.
Mit einem nationalen Breitbandplan will die Federal Communications Commission in das Rennen um die "Gigabit-Gesellschaft" einsteigen. 100 Millionen Haushalte sollen mit 100 MBit/s versorgt werden.
Zur Versteigerung von Frequenzen unter anderem der sogenannten "digitalen Dividende" im April hat die Bundesnetzagentur nur die vier Netzbetreiber E-Plus, Telefónica O2, T-Mobile und Vodafone zugelassen.
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