Der niedersächsische Umweltminister Heinrich Sander hat die Bundesregierung aufgefordert, zu prüfen, ob die oberirdische Lagerung von abgebrannten Brennelementen für 100 bis 150 Jahre für Deutschland in Frage kommt.
Initiative will bis zu 600 Geigerzähler nach Japan liefern und die Werte online ins Netzwerk einspeisen
Nippons IT-Industrie ist beschämt: In den Krisenreaktoren von Fukushima müssen die Retter ausländische Rettungsroboter beschäftigen, weil Japan selbst keine hat – aus politischen Gründen
Die Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gehen weiterhin nur langsam voran. Die Lage an den beschädigten Reaktorblöcken selbst bleibt unterdessen - vorerst - stabil.
Das Erdbeben in Nordost-Japan hat Teile der globalen Lieferkette der Elektronik- und Autoindustrie zerrissen. Einige Lehren aus diesem GAU der Globalisierung.
Ein schottischer Geophysiker will eine Methode gefunden haben, um Erdbeben vorherzusagen. Da das System zu teuer ist, hat bislang nur China Interesse an einer Teststation bekundet, berichtet Technology Review in seiner neuen Ausgabe.
Der radikale Umbau der deutschen Energieversorgung gilt Gegnern der Energiewende als Anfang der Deindustrialisierung. Doch das ist viel zu kurz gedacht.
Die Informationen über den Verlauf der Kernschmelze in Japan sind noch immer lückenhaft. Doch vieles spricht dafür, dass der Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima I weltweit die Energiewirtschaft verändern wird.
Das Monsterbeben in Japan hat gezeigt, wie verletzbar unsere Zivilisation ist. Sind wir den gewaltigen Kräften der brüchigen Erdkruste hilflos ausgeliefert, oder kann technische Intelligenz die Gefahr bannen?
Liebe AKW-Gegner: Es ist gar nicht nötig, ständig den Weltuntergang zu beschwören. Die Fakten sprechen für sich.
Auch nach der Katastrophe von Fukushima hat Frankreich eisenhart an der Atomkraft festgehalten. Doch das könnte sich nun ändern.
Das Web mit seinen Diensten wie Twitter und seinen angeschlossenen Geräten wie Smartphones hat den Ernstfall in Japan bestanden - mit Einschränkungen. Ein Plädoyer für die Vielfalt der Kommunikationskanäle.
Der Radiochemiker Ulrich Rieth spricht im TR-Interview über die kürzlich in Kraft getretenen umstrittenen EU-Verordnung, die für Lebensmittelimporte aus Japan neue Strahlungsgrenzwerte festlegt.
Die EU hat für japanische Lebensmittelimporte höhere Strahlungsgrenzwerte beschlossen, als sie für die Auswirkungen von Tschernobyl – und in Japan selbst – gelten. Diese bereits 1987 beschlossenen Werte werden als verschärfte Sicherheitsmaßnahme verkauft und der Bevölkerung mal wieder nicht erklärt.
Die desolate Informationslage über die Situation in Japan verärgert viele Menschen. Netzaktivisten kämpfen dagegen mit eigenen Plattformen.
Die desolate Informationslage über Strahlenwerte in Japan verärgert nicht nur Menschen weltweit – sie fördert auch irrationale Ängste. Netzaktivisten kämpfen dagegen mit eigenen Plattformen.
In Deutschland hat sich nach dem Reaktorunglück von Fukushima eine diffuse Angst vor Strahlenschäden breit gemacht. Wir sollten uns davon frei machen und statt Geiger-Zähler zu kaufen lieber Geld für die Katastrophen-Opfer spenden.
Spaltprodukte aus dem AKW Fukushima I finden sich inzwischen in aller Welt und erlauben Forschern neue Einblicke in den GAU in Fernost. Die ersten Erkenntnisse dürften vor allem für die US-Nuklearindustrie folgen haben.
"Robots Take Dangerous Jobs" – aber warum ist in dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima nichts von ihnen zu sehen?
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar soll ein von der Atomindustrie bezahlter, verdeckter Lobbyist sein. Was ist von diesen Vorwürfen zu halten?
Eine elektronische Nase, die menschliche Ausdünstungen erfasst, könnte künftig bei der Suche nach Erdbebenopfern die Arbeit mit Hunden ergänzen. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen April-Ausgabe.
TR-Autor Martin Kölling berichtet direkt aus Japan: Atomingenieure in Tsuruga, der Stadt mit der höchsten Reaktorendichte der Welt, gruseln sich vor dem GAU in Fukushima.
Seit dem GAU in Fukushima wird in Deutschland taktiert, bezichtigt, gewendet, demonstriert, beschönigt. Um die Sicherheit der Kernenergie geht es dabei nur an der Oberfäche.
Texte zur aktuellen Lage in Fukushima I, zur Atomkraft in Japan, zur politischen Debatte um Atomkraft, neue Reaktor-Konzepte, zur alten Frage nach der Sicherheit von AKWs, zur militärischen Nutzung von Reaktoren und zum Entsorgungsproblem.
Mikrosievert, Millisievert, Sievert - wie schlimm ist die Strahlendosis, der die Arbeiter in und um Fukushima bisher ausgesetzt waren? Welche Gefahr besteht für die Bevölkerung im umliegenden Gebiet? Welchen Schutz und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Technology Review ordnet die Problematik ein.
Das ganze hektische Gewusel scheint eine eher seltsame Eigendynamik zu entfalten: Wer nicht ständig neue Katastrophen nachlegt, gerät schnell in den Verdacht, zu verharmlosen.
DPG-Präsident Wolfgang Sandner über die Reaktorkatastrophe in Japan und die Folgen für die deutsche Energiepolitik.
Vieles spricht dafür, dass sich in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 im Kernkraftwerk Fukushima I eine teilweise Kernschmelze gebildet hat. Der Stand und Verlauf der Katastrophe schält sich aber nur langsam aus dem Informationspuzzle heraus. Der Artikel und die Chronologie der Ereignisse werden deshalb laufend aktualisiert und ergänzt. Letztes Update: 21.4.2011.
Megabeben, Mega-Tsunami und ein möglicher Super-GAU. Martin Kölling berichtet direkt aus Tokio, wie ein Land mit der schlimmsten Katastrophenserie der Menschheitsgeschichte umgeht.
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