Trotz der Hitze strömten viele Fans von Computerspielen in die Kölner Messehallen zur Gamescom. Die Messe hatte 2012 so viele Besucher wie im vergangenen Jahr, den Ansturm diesmal aber besser im Griff.
Hatte sich die Gamescom in den vergangenen Jahren mit Party- und Sportspielen auf Wii und Kinect ein familienfreundliches Image gegeben, so rollten auf den freien Ausstellungsplätzen nun Panzer in ausverkauften Hallen.
Endspurt auf dem Kölner Messegelände: Bis heute um 18 Uhr hält Europas größte Spielemesse ihre Pforten für Fans und Fachbesucher geöffnet.
Der Systemhausverbund comTeam ist dieses Jahr erstmalig auf der Gamescom in Köln vertreten. Unter dem Motto "Gemeinsam neue Welten, Geschäftsfelder und Lösungen entdecken" will die Kooperation vor allem neue Systemhäuser anwerben.
Die Neuauflage des rundenorientierten Strategie-/Taktik-Klassikers "XCOM – Enemy Unknown" fordert virtuose Einsatzteam-Dirigenten. In Multiplayer-Sessions kann der Spieler nun Alien-Einheiten mit menschlichen Soldaten gemeinsam einsetzen.
"Remember me" spielt mit Gedächtnismanipulationen à la "Total Recall" und "Strange Days", die es in ein Deus-Ex-Szenario verpackt, das zu den großen Überraschungen der Gamescom gehört.
Wie um den Gerüchten um einen Nachfolger der PS3 zu trotzen, zeigt Sony mit "Until Dawn", "Beyond" und "The Last of us" drei düstere interaktive Thriller, die ihre Handlung und Schauspieler-Leistungen so ernst nehmen wie Hollywood-Produktionen.
Während die großen Studios für Fortsetzungsspiele aus dem Vollen schöpfen, müssen unabhängige Entwicklungsstudios mit knappen Geld- und Arbeitsmitteln haushalten. Gerade dieser Mangel spornt sie zu kreativen Höchstleistungen an.
An vier Abenden kann man in Köln Werke zwischen Kunst und Spielerei erleben und sich Inspiration für eigene Basteleien holen.
Die Kölner Computerspielemesse stellt einen neuen Ausstellerrekord auf. Nach 557 im vergangenen Jahr sollen es auf der Mitte August beginnenden Gamescom gut 40 mehr sein.
Es wird voll und laut: Die Gamescom ist kein Ort für Leute, die Menschenmassen meiden. Doch wer sich ins Getümmel stürzt, kann einen Ausblick auf die Spielehighlights der kommenden Monate erhaschen - diesmal sogar auf der großen Kinoleinwand.
Der Umsatz mit Computer- und Videospielen in Deutschland ist 2011 nach Angaben des Branchenverbands BIU um 3,5 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro gestiegen.
Nach Nintendo, Sega und THQ wird auch Microsoft in diesem Sommer nicht mit einem eigenen Stand auf der Gamescom in Köln vertreten sein. Für die Messegesellschaft kein Grund zur Beunruhigung.
Ein Sprecher des Veranstalters bedauerte die Absage von Sega, Nintendo und THQ. Die Branche der Online-Spiele wachse dafür stark.
Unabhängig von der rechtlichen Bewertung habe die Niedersächsische Landesmedienanstalt Verständnis für die Empörung über den Beitrag. Aber: "In einer freiheitlichen Medienordnung können und müssen derartige Berichte toleriert werden."
Ein abfälliger RTL-Beitrag über Besucher der Computerspiele-Messe Gamescom im Köln sorgt für Erregungswellen im Netz. Der Sender bittet um Entschuldigung und die Niedersächsische Landesmedienanstalt hat sich eingeschaltet.
Während nüchtern ausgelegte Motorsportsimulationen mit ihrer verschworenen Fangemeinde ein Nischendasein führen, begeistern Action-orientierte Rennspiele mit abwechslungsreichen Umgebungen in zunehmendem Maße Durchschnittsnutzer an Computern und Konsolen.
Die im Rahmen der Gamescom veranstaltete Casemod Meisterschaft bot mal wieder einiges fürs Auge. Eine wachsende Rolle beim Tower-Tuning kommt ökonomischen Aspekten zu.
Ob Dämonenjäger, die mit ihren eigenen Gliedmaßen umherwerfen, oder Cheerleaderinnen mit Kettensäge: Japanische Spieleentwickler haben ein unverkrampftes Verhältnis zu Horror-Spielen und präsentieren sie in Köln mit einem Augenzwinkern.
MMOs haben nicht wie vielfach vorhergesagt die klassischen serverfreien Spiele verdrängt, sondern einen davon unabhängigen eigenen großen Markt gebildet. Die Bandbreite ist dabei größer denn je und reicht vom Autorennen bis zum Strategie-Epos.
Mit einer ungewöhnlichen Aktion feiern die Casemodder ihre zehnte Meisterschaft auf der Kölner Computerspielemesse.
Wegen des großen Besucherandrangs haben die Veranstalter der Gamescom den Einlass vorübergehend gesperrt und die Tageskassen geschlossen.
Werbung hält zunehmend Einzug in Computerspiele. Die Anzeigen kommen bei den Spielern gut an, werden momentan aber nach Ansicht von Wissenschaftlern nur unzureichend gekennzeichnet.
Der Handel mit virtuellen Gütern boomt. Nach einer Studie des Zahlungsdienstleisters Moneybookers wurden im Jahr 2010 in Europa 723 Millionen Euro mit den virtuellen Gütern umgesetzt. In den kommenden vier Jahren soll sich der Umsatz noch verdoppeln.
Die Arkane Studios mixen Half-Life-Architektur mit Steampunk-Elementen, bevölkern sie mit Schwärmen von Ratten und lassen den Spieler als Assassinen ein Mordkomplott aufklären. Fertig ist die Spiele-Überraschung der Gamescom.
Die Spiele-Industrie sucht dringend gute Mitarbeiter. Doch die sind nicht leicht zu finden: Mit den rasanten Veränderungen in der Branche kann die Ausbildung kaum Schritt halten. Auf der Gamescom suchen Unternehmen den direkten Kontakt mit Interessenten.
Es wummert, rattert und kracht in allen Hallen: Bei der Gamescom können Spielefreaks Neuheiten ausprobieren. Neben Online-Spielen sind Smartphone-Apps ein großes Thema – und eine Herausforderung für die etablierten Konsolen-Hersteller.
Mit einer abgespeckten PSP unterschreitet Sony die 100-Euro-Marke. Die PS3 ist bald nicht mehr Sonys teuerste Konsole. Dies wird das neue Mobilmodell PS Vita, für das zahlreiche neue Spiele vorgestellt wurden.
Der Umsatz mit Online-Titeln dürfte laut PriceWaterhouseCoopers dieses Jahr 300 Millionen Euro erreichen. Auch die Verbände BIU und Bitkom haben anlässlich der Gamescom nächste Woche Statistiken vorgelegt.
Die Nachfolgeveranstaltung der nach Köln abgewanderten Spielemesse wird es kein drittes Mal in Leipzig geben. Die Messegesellschaft sagte die für Juli geplante Games Convention Online ab.
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