Ein neues Dossier der US-amerikanischen Geheimdienste berichtet über anhaltende Hackerangriffe aus China, Russland, Israel und Frankreich. Die USA arbeite an Reaktionen.
Zwei frühere Mitarbeiter der National Security Agency haben auf der Hackerkonferenz über ihren Kampf gegen das Abhörprogramm des US-Geheimdiensts, dessen derzeitige Fähigkeiten und die Ausmaße der Überwachung berichtet.
Die US-Geheimdienste suchen verstärkt nach Hackern – aber nicht, um ihnen das Handwerk zu legen. Die Computerexperten sollen für ihr Land in den Cyberwar ziehen.
Mit der Veröffentlichung von E-Mails der Beraterfirma Stratfor will die Enthüllungsplattform auf Gefahren hinweisen, die von Geheimdienst-ähnlich arbeitenden Privatfirmen abseits staatlicher Kontrolle ausgehen können.
Ein Bericht über die stark zunehmende Überwachung von E-Mails und andere Internet-Kommunikationen löst neue Kritik an der Datensammelwut aus. Das Bundeskanzleramt verteidigte die Überwachung.
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates kritisiert in einer Entschließung, dass durch die intensive Zusammenarbeit der staatlichen Dienste im Kampf gegen den Terrorismus ein der öffentlichen Aufsicht entzogenes "Schattenregime" entstehe.
Das US-Justizministerium hat nur acht Sätze eines 21-seitigen Vermerks eines früheren Rechtsexperten der Behörde offengelegt, der der Bush-Regierung als Rechtfertigung für das Lauschprogramm der National Security Agency diente.
AT&T, Verizon und CenturyLink nutzen in einem Pilotprojekt Signaturen des technischen US-Geheimdienstes, um Schadsoftware aus dem E-Mail-Verkehr von 15 Rüstungskonzernen herauszufischen.
Während Experten und Analysten 2011 schon als Jahr des "Cyberkriegs" ausrufen, ziehen die US-Geheimdienste ihre Konsequenzen aus den Veröffentlichungen von Wikileaks. Die CIA hat nun eine eigene Task-Force für die Whistleblower.
Die Hinweise verdichten sich, dass Zertifikatsherausgeber an Abhörmaßnahmen von verschlüsselten Internetverbindungen beteiligt sein könnten.
Auf 30 Seiten macht sich der US-Militärgeheimdienst ACIC Sorgen über die Whistleblower-Plattform und erörtert mögliche Gegenmaßnahmen. Den ganzen Bericht gibt es jetzt zum Nachlesen auf Wikileaks.
Klaus-Dieter Fritsche war seit 2006 im Bundeskanzleramt als Abteilungsleiter für den Bundesnachrichtendienst und die Koordinierung der Nachrichtendienste des Bundes zuständig.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Praxis der Bundesregierung gerügt, bei Anfragen von Bundestagsabgeordneten zu Tätigkeiten der Nachrichtendienste jegliche Auskunft zu verweigern.
Die Bundesjustizministerin stellt sich gegen Pläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und der CDU/CSU-Fraktion, die Befugnisse der Geheimdienste noch vor der Bundestagswahl deutlich auszubauen.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft Internetnutzer dazu auf, Bundestagsabgeordnete und Landesregierungen in offenen Briefen ihren Protest gegen das geplante "Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes" mitzuteilen.
Laut einer Unterrichtung des Parlamentarischen Kontrollgremiums waren 2007 von 43 Überwachungsmaßnahmen auf Basis des Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes 377 Personen betroffen.
Der scheidende oberste Geheimdienstchef hat ein milliardenschweres Programm gestartet, um den Informationsaustauch und die Kommunikation zwischen den 16 Geheimdiensten zu optimieren und ein gemeinsames Intranet sowie Mailsystem aufzubauen.
Nur 2007 und 2008 musste die oberste Geheimdienstbehörde mitteilen, wie viel Geld den Geheimdiensten zufließt, Barack Obama kann diese Offenheit schon wieder beenden.
Die Novellierung des BSI-Gesetzes soll dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erweiterte Befugnisse an die Hand geben, Angriffe auf die IT-Infrastruktur des Bundes abzuwehren.
Die Medien sollen nach dem Willen des Intelligence and Security Committee in Fällen, welche die nationale Sicherheit berühren, zum Schweigen verpflichtet werden.
heise online Themen