In Las Vegas gibt es jetzt einen Ort, an dem Google Glass offiziell verboten ist.
In Großbritannien können Nutzer, die mindestens 18 Jahre alt sind, nun bei Zynga online Blackjack, Poker oder Roulette spielen.
Die für 2015 vorgesehene, neue Internationale Klassifikation der Krankheiten führt neben "Glücksspielsucht" eine Sammelkategorie "Weitere Verhaltenssüchte" ein. Dazu solle auch die Onlinespielsucht gehören.
Der Inselstaat darf nach Ansicht der Welthandelskommission US-Urheberrechte umgehen, um eine Flatrate für US-Medien einzurichten.
Die Regierung der Karibikinseln will sich damit für eine WTO-widrige Sperre am amerikanischen Glücksspielmarkt entschädigen. Die WTO hatte einen Verstoß der USA gegen Freihandelsabkommen festgestellt.
Das bisherige Glücksspielgesetz, mit dem das Land einen Sonderweg beschritt, wird in den entscheidenden Teilen aufgehoben.
Das Kieler Innenministerium genehmigt zwölf Lizenzanträge für Casino-Spiele im Internet – bundesweit ein Novum. Die Landesregierung sieht sich rechtlich dazu gezwungen.
Der Social-Games-Anbieter hat einen Antrag im US-Bundesstaat Nevada gestellt, künftig Spieler nicht nur um virtuelle Goldmünzen, sondern echte Dollar spielen zu lassen. Zynga hofft auf hohe Gewinne.
Noch im vergangenen Jahr hatte der Bundesgerichtshof das Verbot von Glücksspielen im Internet bestätigt. Nun haben die Richter Zweifel. Der Grund: Der Sonderweg Schleswig-Holsteins beim Glücksspielrecht.
Der Kampf gegen Geldwäsche soll ausgedehnt werden: Laut dem gebilligten Gesetzes-Entwurf müssen Betreiber von Online-Glücksspielen Sorgfaltspflichten nach Geldwäschegesetz erfüllen.
Dass Brüssel Betreiber von Internet-Casinos auch mit DNS-Sperren an die Kandare nehmen will, lässt nicht nur aus der Branche selbst Proteste erwarten. Im bisherigen Regulierungs-Dickicht ist der Markt fürs Online-Zocken auf 90 Milliarden Euro angewachsen.
Der vorliegende Gesetzesentwurf suggeriere einen geregelten oder gar kontrollierten Markt des legalen sowie des illegalen Glücksspiels im Internet, moniert der Bund deutscher Kriminalbeamter in einer Stellungnahme für den Bundestag.
Der Bund will im Kampf gegen Geldwäsche auch Online-Glücksspiele genauer unter die Lupe nehmen. Aus Sicht des Finanzministeriums birgt das Milliardengeschäft erhebliche Risiken. Anbieter bestreiten das.
Geldwäscher haben in dem Milliardengeschäft mit Online-Glücksspielen bislang zu leichtes Spiel, findet die Bundesregierung, die mit einem Gesetzentwurf etwa das Zocken unter falschem Namen unterbinden will.
Die neue, SPD-geführte Landesregierung in Kiel hat beschlossen, den schwarz-gelben Alleingang mit einem eigenen Glücksspielgesetz zu beenden und dem Staatsvertrag der anderen 15 Länder beizutreten.
Mit dem neuen Glücksspiel-Staatsvertrag im Rücken will der Lotto- und Totoblock am Markt für Online-Wetten teilhaben. In Kürze kann unter Lotto.de wieder online getippt werden. Bremen und Hessen bieten bereits Online-Tipps an.
Das Kieler Innenministerium hat auf Grundlage des neuen Glücksspielgesetzes die ersten Lizenzen für Online-Sportwettenanbieter erteilt. Die SPD will das Rad im Falle eines Wahlsiegs am Sonntag zurückdrehen.
Die Bundesländer haben nach Ansicht der EU-Kommission nicht überzeugend dargelegt, dass Online-Poker und Casino-Spiele im Internet besonders süchtig machten.
Weil das Angebot eines kanadischen Glücksspielbetreibers auch an Bürger Marylands gerichtet gewesen sei, haben US-Behörden die Kontrolle über die Domain übernommen. Die bekamen sie direkt vom Betreiber der Top-Level-Domain Verisign.
Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Anordnung gegenüber der Deutschen Telekom für rechtswidrig erklärt. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte den Provider verpflichten wollen, zwei Glücksspielseiten zu sperren.
In den im August 2010 versandten Sperrverfügungen wurden die Provider Vodafone und die Deutsche Telekom dazu aufgefordert, die Angebote der Wettanbieter BWin und Tipp24 für Kunden in NRW per DNS-Manipulation zu sperren.
Nicht alle Länderchefs haben den neuen Vertrag unterzeichnet. Der Branche geht die Neuregelung des Glücksspiels nicht weit genug und verweist auf den Alleingang Schleswig-Holsteins.
Die Abgeordneten wollen Banken und Zahlungsdienstleistern untersagen, Transaktionen für illegale Glücksspielanbieter durchzuführen. Zudem solle der Jugendschutz verbessert werden.
Mehr Lizenzen für Sportwettenanbieter und niedrigere Abgaben: 15 der 16 Ministerpräsidenten haben sich auf einen Entwurf geeinigt. Das abtrünnige Kiel enthielt sich. Ob es noch mitzieht, ist ungewiss.
Der Heidelberger Staatsrechtler Bernd Grzeszick hält auch den überarbeiten Entwurf der Länder, mit dem der Markt für Online-Sportwetten liberalisiert werden soll, für unvereinbar mit dem EU-Recht. Der Bitkom protestiert ebenfalls.
Noch in diesem Monat wollen die Länder einen neuen Glücksspielstaatsvertrag unterzeichnen. Sie wollen dabei anders als ursprünglich geplant auf Internetsperren gegen illegales Online-Glücksspiel verzichten.
Die oberste deutsche Instanz hält das im geltenden Glücksspielstaatsvertrag festgeschriebene Verbot von Sportwetten und Glücksspielen im Internet für vereinbar mit europäischem Recht. Unterdessen geht die Debatte um die Liberalisierung des Marktes weiter.
Der schleswig-holsteinische Landtag hat ein eigenes Glücksspielgesetz verabschiedet, mit dem der Markt im Internet mit Lizenzen aus der Grauzone oder Illegalität unter staatliche Kontrolle gebracht werden soll.
Brüssel hält mehrere Eckpunkte des von 15 Bundesländern unterstützten Entwurfs für eine Teil-Liberalisierung des Markts für Online-Sportwetten laut Informationen aus der Glücksspielbranche für unvereinbar mit dem EU-Recht.
Die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder empfehlen, die umstrittene Klausel zur Blockade rechtswidriger Lotterien und Sportwetten aus der geplanten Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags zu streichen.
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