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Im kalten Klima Nordschwedens hat Facebook eine Halle mit rund 28.000 Quadratmetern Fläche und 40 Megawatt Speiseleistung für tausende Server gebaut, zwei weitere sollen noch folgen.
Die Fairphone-Entwickler haben es geschafft: Ihr faires Smartphone wurde über 5000 mal bestellt. Nun wird das Gerät unter nachhaltigen, fairen Bedingungen 20.000 mal produziert.
Nach den Skandalen in China sollen Apple-Computer aus Kalifornien und Smartphones aus Texas die Öffentlichkeit besänftigen. Aber was ändert sich wirklich?
Samsung wirbt mit einem Nachhaltigkeits-Zertifikat für sein Galaxy S4. Aber was bedeutet "Nachhaltigkeit" überhaupt?
Samsungs Notebooks tragen das TCO-Logo bereits, nun folgt das erste Smartphone: Das S4 erfüllt eine Reihe von Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Soziales und Ergonomie.
Die Macher des "faireren Smartphones" geben immer wieder neue Informationsbrocken bekannt. Diesmal sind die technischen Daten an der Reihe.
Susanne Jordan mit ihrer fairen Maus und die Fairphone-Macher haben unbezahlbare Pionierarbeit geleistet, findet Christian Wölbert. Jetzt müssen nur noch die großen Hersteller nachziehen.
Forscher eines australischen Instituts rücken den rasch ansteigenden Stromdurst der Mobilfunknetze in den Fokus: Der sei schon jetzt weitaus bedeutender als der Energiebedarf der Cloud-Rechenzentren.
Die britische Firma Boston offeriert Fernzugriff auf ARM-Server mit Cortex-A9-Kernen, um Software zu entwickeln und zu testen.
Die Kältemaschine Cyber Blue der Firma Stulz verzichtet auf umweltschädliche oder teure Kältemittel, sondern verwendet R 718: normales Wasser.
Asrock zeigt auf der CeBIT auch Server-Mainboards, darunter das AD2550R/U3S3, welches einen Atom D2550 mit dem Chipsatz ICH10R kombiniert.
Das neue Server Efficiency Rating Tool (SERT) der SPEC soll es Herstellern ermöglichen, sparsamere Geräte zu bauen.
Zurzeit landet noch zu viel E-Schrott im Müll oder wird illegal exportiert, warnen Recyclingexperten auf einer Tagung in Hamburg. Pfand- und Leasingsysteme könnten helfen.
Der erste Teil der EN 50600 liefert Kriterien zum Vergleich und zur Einstufung von Rechenzentren, folgende Teile kümmern sich um Gebäude und Stromversorgung.
2014 werden Cloud-Server mit ARM-SoCs erwartet, als potenzielle Käufer gelten große Internet-Dienstleister. Auf dem Open Compute Project Summit, den Facebook abhält, sprechen mehrere Manager von ARM-SoC-Firmen.
In Rechenzentren mittelständischer Unternehmen sieht es anders aus als in den riesigen Rechenfabriken von Amazon, Google, Microsoft oder Facebook.
Nachhaltige Elektronik ist schwierig, aber möglich. Bessere Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie lassen sich durchsetzen. Man muss einfach damit anfangen.
Mit 6-Watt-Prozessoren in SoC-Bauform inklusive Chipsatzfunktionen will Intel den erwarteten ARM-SoCs für Server paroli bieten und betont die Atom-Stärken: x86- und x64-Kompatibilität und bis zu 8 GByte ECC-Speicher.
Fairtrade-Gadgets bleiben ein Wunschtraum. Oder? Eine Maus "Made in Regensburg" dient als Beispiel, das Konsumenten und Hersteller zum Umdenken bewegen soll. Ein holländisches Gründerteam plant sogar ein faires Smartphone.
Das Netzwerk GreenIT-BB wirbt für die effiziente Nutzung von Computern und Rechenzentren und zeichnet jährlich einige Projekte aus; außer Großfirmen und Behörden kamen 2012 auch kleinere Unternehmen sowie ein niederländischer Tüftler zum Zuge.
Es sei "grotesk" wenn der Akku nicht einfach ersetzt werden kann, meint Jochen Flasbarth, der Präsident des Umweltbundesamtes. Er fordert langlebige, recycelbare Produkte – und sieht die EU in der Pflicht.
Eine neue EU-Richtlinie könnte zu einem Vertriebsverbot für extrem stromdurstige Computer und Grafikkarten führen, wenn die bisherigen Planungen unverändert umgesetzt werden.
Nach einer Studie des Umweltbundesamtes schadet der Austausch älterer Notebooks gegen sparsamere Neugeräte meistens dem Klima. Ein Austausch ist daher nicht immer sinnvoll; stattdessen sollte man alte Rechner möglichst lange nutzen.
Das Gremium hat auf seinem Kongress bessere Möglichkeiten zur Strafverfolgung im Netz gefordert und sich gegen ein Recht auf anonyme Internetnutzung ausgesprochen. Auf EU-Ebene strickt das Projekt CleanIT weiter an "Upload-Filtern".
Gestern habe ich den endgültigen Schritt zum mündigen Verbraucher getan: Ich habe mir ein neues, zertifiziertes Notebook gekauft. Die aufgeklebten Sticker weisen es aus: Das Gerät ist Uran-arm und durch den Kauf habe ich ein Projekt in Aserbaidschan mitfinanziert.
Facebook zeigt sich transparent und veröffentlicht außer dem Stromverbrauch für das Jahr 2011 auch den Mix, aus dem sich die genutzte Energie zusammensetzte.
Die Industrievereinigung The Green Grid nimmt die Mitglieder der Climate Savers Computing Initiative auf; gemeinsames Ziel bleiben effizientere Server.
Apple will bei seinen Cloud-Diensten in Zukunft ganz auf erneuerbare Energien setzen. Das kommt bei Greenpeace gut an, reicht den Umweltschützern aber nicht. Sie fordern von Apple noch mehr Engagement.
Forscher der Vereinten Nationen beziffern den Schaden durch mangelndes Elektroschrott-Recycling: 320 Tonnen Gold und 7500 Tonnen Silber werden jährlich in neuen Produkten eingesetzt. Ein Schatz, den auch Deutschland fast komplett verschwendet.
Dell, Acer und weitere Hersteller versprechen seit Jahren den Verzicht auf PVC und bromierte Flammschutzmittel. Erst sollte es 2009 so weit sein, dann 2011 – doch auch daraus ist nichts geworden. Andere Hersteller sind schon weiter.
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