Im März hieß es noch, keiner der Bewerber um den neuen IANA-Vertrag sei geeignet. Im Hau-Ruck-Verfahren erhielt nun die ICANN wieder den Zuschlag.
Chinesische Entwickler haben eigene, nationale Domain-Hierarchien für das Domain Name System vorgeschlagen, deren jeweilige Betreiber über die Vergabe von Namen sowie deren Behandlung bei DNS-Anfragen entscheidet.
Der für Nordamerika zuständige Adressverwalter ARIN stellt der IANA weitere, bislang ungenutzte IPv4-Adressbereiche bereit, die offenbar in den Recovered IPv4 Pool fließen.
Die US-Handelsministerium hat den Betrieb der Rootzone für das Domain Name System erneut ausgeschrieben. In der Anfang März gestoppten ersten Ausschreibung war die als Favorit gehandelte ICANN abgelehnt worden.
Die IANA soll ungenutzte IPv4-Adressen in einem Pool sammeln und sie jährlich über eine Formel an die regionalen Adressverwalter zur Wiederverwertung verteilen.
Kein Bewerber erfülle die Bedingungen für den Betrieb der Rootzone des DNS, teilte die US-amerikanische National Telecommunications and Information Administration (NTIA) mit.
Die EU-Kommission hat es einerseits begrüßt, dass die US-Regierung den Betrieb des IANA-Registers ab März 2012 ausgeschrieben hat. Sie kritisierte jedoch, dass sich nur US-Unternehmen daran beteiligen dürfen.
Im November will das US-Handelsministerium den Betrieb der Internet Assigned Numbers Authority offen ausschreiben. Bewerben können sollen sich nur hundertprozentig US-amerikanische Firmen oder Institutionen
Zum Auftakt des Internet Governance Forums (IGF) in Nairobi erneuerte EU-Kommissarin Neelie Kroes am Dienstag ihre Forderung an die Netzverwaltung, besser mit den Regierungen zusammen zu arbeiten.
Nicht nur in den USA gibt es offenbar weiter Bedenken gegen die von der Netzverwaltung ICANN geplanten neuen Top-Level-Domains. Die für Juni angekündigte Verabschiedung der Bewerberrichtlinien droht zu platzen.
Bernard Aboba sieht sich in seiner neuen Rolle nicht als Vertreter seines Arbeitgebers, sondern als einzelner Entwickler.
Nach Vorstellungen der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers soll die US-Regierung künftig unter anderem weniger Einfluss auf die Vergabe von IP-Adressblöcken nehmen.
Ende September läuft der bisherige Vertrag über den IANA-Betrieb aus, der unter anderem die Verwaltung der DNS-Rootzonen und die Vergabe von IP-Adressblöcken regelt. Die US-Regierung fragt nach Änderungswünschen, die aber nicht zu weit gehen sollten.
In einer Feierstunde in Miami haben heute die regionalen Adressverwaltungen AfriNIC, APNIC, ARIN, LACNIC und RIPE symbolisch die letzten fünf IPv4-Adressblöcke von der IANA entgegen genommen – begleitet von salbungsvollen Worten.
Mit der Zuweisung zweier /8-IPv4-Adressblöcke an das Asia-Pacific Network Information Centre (APNIC) startet nun automatisch die letzte Phase der Vergabe noch unbelegter IPv4-Adressen aus dem IANA-Pool.
Countdown-Widgets sehen die Verfügbarkeit von IPv4-Adressen kurz vor dem oder bereits am Ende.
Seit Mitte Oktober verringerte sich der Pool freier IPv4-Adressen bei der IANA auf nun sieben /8-Blöcke. Unklar ist, ob diese noch wie bisher prognostiziert für die kommenden 90 Tage reichen.
Das von der IETF veröffentlichte RFC 5735 gibt bislang reservierte IPv4-Adressbereich für die Nutzung frei. Die regionalen Internet Registries (RIRs) können diese nun in gewohnter Weise vergeben.
Dass die IPv4-Adressen zur Neige gehen, ist inzwischen allgemein bekannt. Doch bei der Vergabe der letzten freien Blöcke treten unvorhergesehene Probleme auf.
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