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Für Tarek Kamel, Mitarbeiter des ICANN-Präsidiums, hat das World Telecom Policy Forum (WTPF) gezeigt, dass die Gräben zwischen der von Regierungen dominierten Fernmeldeunion und der Netzverwaltung nicht unüberwindbar sind.
Die Änderungen durch das neue Vertragswerk RAA 2013 nehmen die Registrare stärker in die Pflicht. Sie ermöglichen aber auch ein unbürokratischeres Vorgehen, wenn die Regeln der ICANN sich nicht mit nationalem Recht vertragen.
Alle neuen TLD-Registries sollen ständig auf falsche Angaben in den Inhaberdaten prüfen und Registrare zu raschen Aktionen dagegen anhalten, forderten die Regierungen beim 46. ICANN-Treffen. "Sensible Domains" sollen gegen Missbrauch geschützt werden.
Die Dienstleister für Domainregistrierungen müssen künftig striktere Auflagen bei der Registrierung von Domains für ihre Kunden beachten, etwa bei der Überprüfung von Kundendaten und der Vorratsdatenspeicherung von Domain-Inhaberdaten.
In Istanbul und Singapur will die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers zwei neue Zentralen einrichten.
Aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden muss die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) mehr gegen Online-Kriminalität tun, vor allem durch bessere Überprüfung der Identitäten derjenigen, die Domains beantragen.
Beim 46. ICANN-Treffen in Peking diskutieren die Teilnehmer darüber, wie sichergestellt werden kann, dass neue Top Level Domains keine öffentlichen Interessen verletzen. Regierungsvertreter drängen auf freiwillige Selbstverpflichtungen.
Markeninhaber in aller Welt sollen bei der Clearingstelle ihre Marken hinterlegen, um Vorrechte auf Domains innerhalb neu zu eröffnender Adresszonen im Internet geltend machen zu können.
Zwischen der ICANN und den Registraren gibt es weiterhin keine Einigkeit über Regeln zur Vorratsdatenspeicherung für Domains. Ein neuer Vetragsentwurf der ICANN geht den Registraren nun deutlich zu weit.
Nach jahrelangen Vorbereitungen will das Büro der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers Am 23. April 2013 ihrem Vorstand die erste von vielen hundert Bewerbungen für neue Top Level Domains vorlegen.
Das US-Handelsministerium gibt grünes Licht für die Verlängerung des Vertrags über den Betrieb der .com-Domain durch Verisign, streicht aber die von der ICANN gewährten Preiserhöhungen.
Die ICANN wird abgeschafft und Staaten dürfen das Internet stärker regulieren? Die Textentwürfe der Teilnehmer der Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation (WCIT) greifen das freie Internet an, meint Google
Sechs Monate sollen Domainregistrare künftig ihre Transaktionsdaten aufbewahren, bis zu zwei Jahre nach dem Ende des Vertrages "alle anderen Daten" ihrer Kunden. So lautet der auf dem Treffen präsentierte Kompromiss.
Auf dem 45. ICANN-Treffen in Toronto wollen Vertreter von Regierungen Empfehlungen zu den Nachteilen von Domain Name Blocking entwickeln.
Name.space, Betreiber alternativer Zonen, erhebt vor Gericht kartellrechtliche, wettbewerbsrechtliche und markenrechtliche Vorwürfe gegen die private Netzverwaltung.
Zum Auftakt des 45. ICANN-Treffens am Montag im kanadischen Toronto kündigte der neue CEO Fadi Chehadé tiefgreifende Reformen der Netzverwaltungsorganisation an.
In der Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung von Domain-Daten will die ICANN für europäische Registrare einen Kompromiss vorschlagen.
Der neue ICANN-Chef Fadi Chehadé geht mit seiner Organisation hart ins Gericht. Er will frischen Wind reinbringen und hat erst einmal seine Bürotür herausnehmen lassen, um Offenheit zu demonstrieren.
Die private Netzverwaltung will nun doch die Reihenfolge für die Bearbeitung der beantragten 2000 generischen Top-Level-Domain-Namen auslosen: Bewerber oder deren Vertreter müssen dazu vor Ort Lose kaufen und der Ziehung beiwohnen.
Während Strafverfolger von Domainanbietern die langfristige Speicherung von Domaininhaber-Daten fordern, kritisieren europäische Datenschützer dieses Vorhaben als rechtswidrig und illegitim.
Noch bis kommenden Sonntag können Interessierte einen Bericht der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers über die Nutzung von punktlosen Domainnamen wie http://example kommentieren.
Überraschend kündigte die fürs Management von Domains und Adressen im Internet mitverantwortliche Organisation an, dass der designierte CEO die Geschäfte bereits übernommen habe.
Anträge auf generische Top Level Domains stoßen auf umfangreichen Widerstand. Ganz oben auf der Protestler-Liste stehen die Juristen von Tomatenketchup- und Saft-Magnaten sowie saudische Regulierer mit ihren Befürchtungen.
Die Netzverwaltungsorganisation will die über 1900 Anträge für neue Top-Level-Domains nun in einem Schwung abarbeiten. Im Sommer 2013 soll die Entscheidung dann stehen – bleibt noch die Frage der Root-Zone-Einträge.
Die Internet-Verwaltung ICANN und ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse, die jeden ausgefuchsten Bürokraten ob ihrer byzantinischen Verworrenheit in Ehrfurcht erstarren lassen, geraten verstärkt in die Kritik.
Während es beim Vergabeverfahren für gTLDs seit Monaten kracht und scheppert, legt die US-Regierung die ICANN beim DNS-Betrieb an die Leine. Innerhalb der ICANN knirscht es auch bei anderen Entscheidungen.
Im März hieß es noch, keiner der Bewerber um den neuen IANA-Vertrag sei geeignet. Im Hau-Ruck-Verfahren erhielt nun die ICANN wieder den Zuschlag.
Mit dem Verfahren sollte festgelegt werden, welche Bewerbung für eine neue Top Level Domain wann bearbeitet wird.
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