Im Silicon Valley tagt zum 40. Mal die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Zu Beginn sprach sich der Chef der Aufsichtsbehörde NTIA des US-Handelsministeriums dagegen aus, dass Regierungen über Top Level Domains entscheiden.
Kurz vor dem Start einer Konferenz der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) in San Francisco gab es scharfe Vorwürfe zum Verhalten der US-Regierung bei der Beschlagnahme von Domains.
Die Regierungsvertreter in der Netzverwaltung ICANN bleiben bei ihrem Wunsch nach Einspruchsmöglichkeiten gegen neue Top-Level-Domains am Ball und schlagen eine Art "Frühwarnsystem" vor.
Ende September läuft der bisherige Vertrag über den IANA-Betrieb aus, der unter anderem die Verwaltung der DNS-Rootzonen und die Vergabe von IP-Adressblöcken regelt. Die US-Regierung fragt nach Änderungswünschen, die aber nicht zu weit gehen sollten.
Das von den USA ins Spiel gebrachte Vetorecht der Regierungen gegen unerwünschte Top Level Domains stößt auch im Regierungsbeirat der ICANN nicht auf ungeteilte Zustimmung.
Das US-Handelsministerium lädt Regierungen aus aller Welt praktisch zur Zensur des Domain Name Systems (DNS) ein.
Die Musikindustrie will, dass die zukünftige Registry für die Top Level Domain .music als eine Art Urheber- und Markenrechtspolizei agiert.
Die Einführung der neuen Top Level Domains wie .berlin verschiebt sich noch einmal.
Der für Mai 2011 vorgesehene Termin für die Einführung neuer Top Level Domains wie .berlin bleibt umstritten.
Eine breite Koalition von Regierungen, darunter auch die deutsche, sieht weiter Nachbesserungsbedarf beim geplanten Verfahren zur Einführung neuer Top Level Domains wie .berlin, .bayern oder .sport.
Das US-Handelsministerium will die Bewerberregeln für neue Adresszonen (gTLDs) offenbar verzögern, die auf dem ICANN-Meeting in der kommenden Woche diskutiert werden sollen.
Die Nachfrage nach Domainnamen für die in russischer Landessprache verfügbare Domain .рф übertrifft derzeit alle Vorhersagen. Am Ende des ersten generellen Registrierungstages lagen bereits 460.000 Anträge vor.
Eine Arbeitsgruppe der Internet-Verwaltung empfiehlt, kein Veto gegen neue TLDs allein auf der Basis nationaler Gesetze zuzulassen. Maßgeblich für Widerspruchsverfahren sollen vielmehr Verstöße gegen internationale Konventionen werden.
Die ICANN hat einen neuen Vertrag mit dem Bewerber ICM fürs Hosting der .xxx-TLD online gestellt und bittet um Kommentierung.
Noch bis Montag morgen, neun Uhr, können sich Domaininhaber dazu äußern, wie Registrare zukünftig mit auslaufenden Registrierungen verfahren sollen.
Das geplante Einspruchsverfahren gegen "kontroverse" neue Domains stößt bei den Regierungsvertretern im ICANN-Regierungsrat auf wenig Gegenliebe. Sie fürchten den Zerfall des Domain Name Systems und wollen es deshalb lieber ganz sauber halten.
Während die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) grünes Licht für mehrere chinesische Top-Level-Domains gegeben hat, müssen sich an der Pornodomain .xxx oder auch an der bulgarischen TLD .бг Interessierte noch gedulden.
Trotz des zögerlichen Verhaltens der ICANN hoffen deutsche Unternehmen weiterhin auf einen Start neuer Top-Level-Domains wie .hamburg, .köln oder .berlin im Dezember.
Nach der Entscheidung eines Schiedsgerichts muss sich die ICANN erneut mit der Bewerbung für die Rotlicht-Domain .xxx befassen. Scheitern könnte das sich seit Jahren hinziehende Projekt am anhaltenden Widerstand der Regierungen.
Eine Arbeitsgruppe der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers hat in Brüssel einen Plan vorgestellt, wie Registrare "schwarze Schafe" aussortieren sollen. Beispielsweise könnten Identitätsprüfungen und kontinuierliche Checks zur Pflicht werden.
Ab sofort lassen sich beliebige Domainnamen unter .org, einer der großen generischen Top Level Domains, mittels DNSSEC signieren und damit vor Fälschungen schützen. Die zuständige Public Internet Registry plant, die Erweiterung im Juli freizuschalten.
Die in der ICANN aktiven Regierungen haben am Dienstag die rote Karte gegen eine rasche Einführung neuer Top Level Domains wie .gay, .sport, .music oder .katholisch gezückt. Dabei hatten sie viel Zeit, sich selbst an der Ausgestaltung von Einspruchsmöglichkeiten gegen unliebsame TLD-Bewerbungen zu beteiligen – doch das unterblieb.
Einige der größten deutschen Internet-Provider manipulieren am Domain Name System herum, indem sie Fehlermeldungen fremder DNS-Server durch Verweise auf eigene Web-Server ersetzen. Das soll zusätzliche Anzeigenerlöse zeitigen, bringt aber einige Probleme mit sich - nicht nur technische.
Zur Eröffnung des 38. ICANN-Treffens in Brüssel hat der Präsident des Europäischen Rates eine stärkere Rolle der Regierungen in der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) gefordert.
Das Regelwerk für Bewerbungen um eine neue Top-Level-Domain wird mit jedem Entwurf dicker. Auf 400 Seiten kommt die von der ICANN vorgelegte vierte Fassung, die Zulassung und Betrieb neuer TLD gegen Missbrauch absichern sollen.
Die ersten von der ICANN im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Top-Level-Domains mit nicht-lateinischen Zeichen sind im Einsatz: auf Arabisch.
Der letzte der autoritativen Rootserver für das Domain Name System wurde am gestrigen Mittwoch auf das Sicherheitsprotokoll DNS Security Extensions (DNSSEC) umgestellt. Probleme tauchten dabei bislang nicht auf.
Globale Standards für den Datenschutz und für den Zugriff von Strafverfolgern auf Daten in der Cloud sowie Respekt für die Privatheit junger Leute im Netz -- das sind einige der Empfehlungen des European Dialogue on Internet Governance in Madrid.
Das Verfahren zur Einführung zusätzlicher Internet-Adresszonen (etwa .berlin, .music oder .blog) soll nun endlich unter Dach und Fach gebracht werden. Unter anderem sollen noch Verfahren zum Umgang mit Einsprüchen gegen Domains wegen Verstoßes gegen Markenrechte und gegen "öffentlicher Ordnung und Moral" entwickelt werden.
Mit seiner Warnung vor einer akuten Gefährdung des Domain Name Systems zieht sich ICANN-Chef Rod Beckstrom den Unmut der Domainbetreiber zu. Die fürchten, die Regierungen könnten die falsche Schlüsse ziehen.
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