Die Internet Engineering Task Force (IETF) stimmte sich mit einer Konferenz auf ihre Tagung Ende Juli in Berlin ein und debattierte ebenso über offene Standards wie über mögliche Maßnahmen zur Traffic-Kontrolle im Netz.
In seiner Abschiedsrede appellierte der scheidende IETF-Chef Russ Housley an die Regierungen der Welt, die Standards eines offenen Internets anzuerkennen. Der Nachfolger Jari Arkko will unter anderem die Außenwirkung der Organisation verbessern.
Auf dem 86. Treffen der Internet Engineering Task Force (IETF) in Orlando hat Elisabeth Feinler vom Computer History Museum zur Mithilfe bei der Dokumentation der Netzgeschichte aufgerufen.
Auf den US-Sicherheitsexperten Russ Housley folgt als neuer Vorsitzender der Internet Engineering Task Force Jari Arkko, der unter anderem RFCs für "Mobile IPv6" verfasst hat.
Die Mozilla Foundation ist der Internet Society als Mitglied mit Silberstatus beigetreten. Die Organisation ist verantwortlich für die Weiterentwicklung der Internetinfrastruktur.
Internationale Standardisierungsorganisationen machen sich für offene und faire Verfahren bei neuen Standards stark und positionieren sich damit gegen Pläne der ITU, mehr Einfluss ausuzuüben.
Beim IETF-Treffen in Vancouver diskutierten die Teilnehmer einen möglichen neuen Standard für zensurresistente Microblogging-Dienste. Ein Forschungsarm der IETF soll nun die Möglichkeiten dafür ausloten.
Mit einer auf Transparenz und offene Prozesse setzenden Grundsatzerklärung setzen sich die drei Organisationen gezielt gegen die ITU ab.
Eine neue Stiftung für ein offenes Internet soll Spenden für die Standardisierungsarbeit der stets klammen Internet Engineering Task Force (IETF) einwerben.
Die Arbeitsgruppe RTCWeb hat für den Standard zur Echtzeit-Kommunikation im Browser eine Kombination aus den zwei Audio-Codecs Opus und G.711 als verbindlich festgelegt. Ein Videocodec wurde dagegen nicht bestimmt.
Eran Hammer zieht sich aus dem Spezifikationsverfahren für das offene Authentifizierungsprotokoll OAuth 2.0 bei der IETF zurück. Sein Grund: Durch die vielen Kompromisse sei das Protokoll nicht sicher genug.
Chinesische Entwickler haben eigene, nationale Domain-Hierarchien für das Domain Name System vorgeschlagen, deren jeweilige Betreiber über die Vergabe von Namen sowie deren Behandlung bei DNS-Anfragen entscheidet.
Mit der neuen Arbeitsgruppe Sunset4 will die Internet Engineering Task Force (IETF) letzte Hand an das "Auslaufprotokoll" IPv4 legen und das allmähliche Auslaufen des IPv4-Internets absichern
Auf der IETF-Tagung haben verschiedene Akteure ihre Modelle für die Identitätsverwaltung im Web vorgestellt. Das W3C will mit einer eigenen Arbeitsgruppe eine Segmentierung verhindern.
Die Internet Engineering Task Force will ihre Arbeitsgruppen künftig darüber aufklären, wie potentielle Verstöße gegen das Wettbewerbs- und Kartellrecht aussehen können. Die Organisation will damit möglichen Klagen vorbeugen.
Kurz vor der für den Sommer erwarteten Kür eines Nachfolgers für den Secure Hash Algorithm 2 (SHA2) kommen Zweifel auf, ob er wirklich gebraucht wird. Das NIST spricht bereits nicht mehr von einer "Nachfolge", sondern von einer "Ergänzung".
BGP-Routen könnten nach einer neuen Methode auch durch Zusatzinformationen im Domain Name System abgesichert werden. Der neue Vorschlag trifft aber auch auf Kritik.
Auf der zurzeit stattfindenden Tagung der IETF-Arbeitsgruppe zur Zukunft von HTTP legt Microsoft einen Plan zur Beschleunigung des Web-Protokolls vor. Er kombiniert Googles Technik SPDY mit WebSockets.
Die vor allem in den USA und China geforderte Verbindungsdatenspeicherung verursacht bei auf Network Address Translation setzenden Providern immense Datenmengen und damit Kosten. Einige Entwickler wollen mit einem IETF-Standard das Problem abmildern.
Am Rande des 81. Treffens der Internet Engineering Task Force äußerten sich Wissenschaftler skeptisch über die Zukunft des Internets. Ohne die richtige Regulierung könne das Internet das gleiche Schicksal erleiden wie sein Vorgänger, das Telefonsystem.
Die IETF arbeitet an einem Standard zur Abfrage von Frequenznutzungs-Datenbanken. Damit sollen Geräte reservierte Teile des Funkspektrums dynamisch nutzen können, die die lizenzierten Erstnutzer brachliegen lassen.
Im Streit um Kompetenzen bei der Festlegung von Telekommunikationsstandards hat die IETF der ITU erneut ein Schäufelchen Sand an den Kopf geworfen.
Bernard Aboba sieht sich in seiner neuen Rolle nicht als Vertreter seines Arbeitgebers, sondern als einzelner Entwickler.
Die Internet Engineering Task Force (IETF) und die International Telecommunication Union (ITU) streiten sich über die weitere Entwicklung des Standards für Multiprotocol Label Switching.
Microsoft legt sich auf H.264 als Video-Format des Internet-Explorer fest. Plug-ins für Googles konkurrierendes WebM will man jedoch auch unterstützen. Unabhängig davon soll Google Fragen unter anderem zur Haftung bei Patentstreitigkeiten beantworten.
Um die Spezifikation des designierten Webvideo-Standards WebM einer breiteren Masse zugänglich zu machen, haben Googles Codec-Entwickler den "VP8 Data Format and Decoding Guide" als Internet Draft bei der Internet Engineering Task Force veröffentlicht.
Die IETF hat über 4500 grundlegende Protokolle auf der Basis des Internet Protokoll (TCP/IP) entwickelt, darunter etwa den Mailstandard SMTP.
Derzeit verhindert die Zugangskontrolle zu IPv6-Diensten via DNS-Whitelisting etwa bei Google Verbindungsprobleme. Doch das aufwendige Verfahren lässt sich auch als Zensurmaßnahme oder als Mittel zur Wettbewerbsverzerrung einsetzen.
Ganz neue Töne schlagen chinesische Offizielle nach der IETF-Tagung in Peking an; sie loben die "offene Zusammenarbeit zum Wohl des gesamten Netze". China will sich stärker mit eigenen Standardvorschlägen bei der Internet-Standardisierungsorganisation einbringen.
Zur Konferenz der Internet Engineering Task Force wird deutlich, dass die "Große Firewall" vermutlich mehr Inhalte aussperrt als beabsichtigt. Komplizierte Filtersysteme brächten eben viele Fehler, u. a. Overblocking, mit sich.
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