Top-Themen:

Die mit IPv4 möglichen vier Milliarden Adressen sind weitgehend aufgebraucht, neue werden nur noch durch Recycling geschaffen oder aus "Lagerbeständen" beschafft. Seit vielen Jahren gilt IPv6 als die nächste Generation des Internet-Protokolls, die mit der Platznot gründlich aufräumt und obendrein Erleichterungen bei Rechnerkonfiguration und Betrieb bringt.
Einen Einstieg in das Thema geben die folgenden Artikel:
Dahinter folgt überraschend ein osteuropäisches Land, wo das neue Internet-Protokoll lediglich sechs hochqualifizierte Mitarbeiter eines Unternehmens vorangetrieben haben.
Für den fünften deutschen IPv6-Kongress, der am 6. Juni in Frankfurt beginnt, sind noch wenige Plätze frei.
Das auf Embedded-Geräte ausgelegte Mesh-Funkprotokoll ZigBee lernt mit der neuen Spezifikation ZigBee IP das Internet Protokoll Version 6 (IPv6) und rückt damit das "Internet der Dinge" etwas näher.
Das Bundesinnenministerium hat zusammen mit einigen Partnern ein dickes "Kochbuch" für die IPv6-Einführung vorgelegt und wirbt darin für die Vorzüge des Protokolls im täglichen Einsatz.
Das Gesetz regelt, unter welchen Bedingungen Ermittler Informationen über Anschlussinhaber, über IP-Adresse PINs, PUKs und Passwörter abfragen dürfen. Linke und Grüne halten das Gesetz für verfassungswidrig.
In seiner Abschiedsrede appellierte der scheidende IETF-Chef Russ Housley an die Regierungen der Welt, die Standards eines offenen Internets anzuerkennen. Der Nachfolger Jari Arkko will unter anderem die Außenwirkung der Organisation verbessern.
Ein einziges, etwas seltsames IPv6-Paket genügt, um einen Windows-PC mit Kasperskys Firewall zum Stillstand zu bringen. Nach der Veröffentlichung des Problems will es der Hersteller jetzt beseitigen.
Auf den US-Sicherheitsexperten Russ Housley folgt als neuer Vorsitzender der Internet Engineering Task Force Jari Arkko, der unter anderem RFCs für "Mobile IPv6" verfasst hat.
Nutzer, die die in der letzten Woche erschienene Firmware 7.6.3 installiert haben, können die Technik nicht mehr verwenden. Nur ein Downgrade hilft.
Die gerade veröffentlichte, stabile Version 2.3.0 der SSL-VPN-Software OpenVPN beherrscht nun vollständig das Internet Protocol Version 6 (IPv6).
Kurz bevor die IPv4-Adressknappheit bis zu den Teilnehmern durchschlagen könnte, hat die Telekom an DSL-Anschlüssen vorausschauend den gleitenden Übergang zum Nachfolger IPv6 eingeleitet. Wer jetzt einen Router kauft, sollte also schon mal darauf achten, dass er die Dual-Stack-Technik für IPv4 und IPv6 beherrscht.
Privatkunden-Anschlüsse mit analoger und ISDN-Telefonie betrachtet die Telekom als wenig zukunftssicher, der Dual-Stack-Betrieb mit IPv4 und IPv6 für Privatkunden bleibt IP-basierten Zugängen vorbehalten.
Dual-Stack-Einwahl, IPv4- und IPv6-Adressen, Router Advertisments - jetzt ist endlich klar, wie die Telekom IPv6-Parameter zuweist. Manche erwogene Option spielt keine Rolle mehr, darunter auch eine aus Teilnehmersicht wünschenswerte.
Bei der Telekom können ohne große Ankündigung inzwischen einige zehntausend Anschlüsse IPv6 nutzen, Datenschutzbelange werden laut Unternehmensangaben ebenfalls berücksichtigt.
Der Hosting-Provider führt ab Februar 2013 eine Gebühr von 1 Euro pro zusätzlicher IPv4-Adresse und Monat ein, die für alle Kunden und unabhängig vom Volumen gelten soll. Alternativ kann man diese Adressen an den Provider zurückgeben.
Die Telekom will auf dem am Donnerstag beginnenden IPv6-Gipfel offenbar Details zur IPv6-Einführung an den Internetzugängen von Privatkunden verraten: Das lange geplante Vorhaben hatte der Provider in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben.
Die soeben erschienene Version 2.0 der IPv6-Tool-Suite bringt einen neuen Scanner und eine ganze Reihe von Funktionserweiterungen.
In fünf Jahren könne bereits jeder zweite per IPv6 ins Internet, schätzt Googles IPv6-Experte Lorenzo Colitti - wenn das gegenwärtige Wachstum anhält. Derzeit gelangt nur etwa 1 Prozent aller Verbindungen per IPv6 zu dem Suchmaschinenbetreiber.
In Amsterdam treffen sich Vertreter der am europäischen IP-Adressverwalter RIPE beteiligten Unternehmen und Verbände zum 65. RIPE-Meeting, bei dem etwa über Domain Name System, IPv6 oder das Internet-Routing debattiert wird.
Längst nicht alle Hersteller haben ihre Sicherheitssysteme an das kommende Protokoll angepasst, berichtet iX in der aktuellen Ausgabe.
Auch der IPv4-Adresspool des nordamerikanischen Adressverwalters ARIN leert sich inzwischen merklich. Die letzten drei /8-Blöcke werden ab sofort nach verschärften Richtlinien vergeben.
Forscher und Hacker forderten auf dem Netzpolitik-Kongress der Linken strenge Auflagen für die "Deep Packet Inspection", die ein hohes Überwachungs- und Zensurpotenzial habe.
Der IPv4-Adresspool beim RIPE ist auf einen /8-Block zusammengeschmolzen. Diese IPv4-Adressen werden nun nur noch in kleinen Portionen vergeben und auch nur dann, wenn man bereits IPv6-Bereiche besitzt.
Das neue RFC 6724 beschreibt zwei Algorithmen, über die sich entweder die Quell- oder die Ziel-Adresse für Verbindungen in Dualstack tauglichen IP-Netzen auswählen lassen. Es ersetzt das aus dem Jahr 2003 stammende RFC 3484 .
Der etwa auf dem Router-Linux OpenWRT laufende DNS-Proxy und DHCP-Server Dnsmasq arbeitet seit einiger Zeit auch als IPv6-Router, der IPv6-Netzwerkpräfixe im LAN bekannt gibt oder IPv6-Adressen per DHCPv6 an Clients verteilt.
Da der Pool an freien, ungenutzten IPv4-Adressen beim RIPE deutlich zusammenschrumpft, ändert das RIPE planmäßig die Vergaberegeln für die noch verbleibenden Adressen. In gut einem Monat könnten sich diese Regeln jedoch erneut verschärfen.
Neben dem technischen Erfolg des IPv6 Launch Day bei den Inhalteanbietern war der Tag auch ein mediales Ereignis, denn zahlreiche Medien berichteten über IPv6, die Technik dahinter und den Datenschutz.
Laut Messungen des Instituts für Internet-Sicherheit, die in Tunnelprotokolle verpackte IPv6-Pakete einbeziehen, lag der Anteil des "neuen" Internet-Protokolls bereits im Mai 2012 so hoch wie nach dem gestrigen "IPv6 Launch Day".
Wie erwartet, macht sich der heutige World IPv6 Launch Day im weltweiten Datenverkehr kaum bemerkbar: Während das DE-CIX nur wenig Anstieg verzeichnet, war in den Niederlanden deutlich mehr Traffic zu sehen.
Die Veranstalter und Teilnehmer des IPv6 Launch Days begleiten das Ereignis mit Statistiken, Veranstaltungen und Informationen: So erklärt Internet-Pionier Vint Cerf, warum IPv6 für das einst akademische Experiment "Internet" dringend nötig ist.
heise online Themen