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Die mit IPv4 möglichen vier Milliarden Adressen sind weitgehend aufgebraucht, neue werden nur noch durch Recycling geschaffen oder aus "Lagerbeständen" beschafft. Seit vielen Jahren gilt IPv6 als die nächste Generation des Internet-Protokolls, die mit der Platznot gründlich aufräumt und obendrein Erleichterungen bei Rechnerkonfiguration und Betrieb bringt.
Einen Einstieg in das Thema geben die folgenden Artikel:
Das schlanke Videokonferenzsystem LifeSize Passport wiegt samt aller Kabel nur etwas über ein Kilogramm und transportiert Videobilder in der HD-Auflösung 720p per IPv4 und IPv6. Telefongespräche sollen sich außerdem über Skype übertragen lassen.
Dank der IPv6-Unterstützung in uTorrent und 14 neuer Teredo-Relays stieg der über Tunnel abgewickelte IPv6-Verkehr im vergangenen Jahr deutlich von 0,002 auf zeitweise 0,04 Prozent an, berichten Arbor Networks in ihrer aktuellen IPv6-Studie.
Wer heute Hard- und Software anschafft, sollte sich mit dem "neuen" Internet-Protokoll befassen. Noch lässt sich IPv6 mit minimalem Aufwand nach und nach einführen. Eine zu späte und hektische Umsetzung kann erhebliche Komplikationen nach sich ziehen.
Dass die IPv4-Adressen zur Neige gehen, ist inzwischen allgemein bekannt. Doch bei der Vergabe der letzten freien Blöcke treten unvorhergesehene Probleme auf.
Anfang der 80er ward ein properes Knäblein geboren und die stolzen Eltern nannten es I.* Die frohe Verwandtschaft schenkte ihm ein Paar allerliebster kleiner Baby-Schühchen.
Während das amerikanische Gegenstück zum RIPE, die ARIN, mit Comics für IPv6 und die eigene Arbeit wirbt, will der europäische Adressverwalter RIPE mit dem Web-Portal www.ipv6actnow.org die schnelle Einführung von IPv6 fördern.
Als beste IPv6-Anwendung hat der Deutsche IPv6-Rat eine mobile Videokonferenz-Software prämiert, im Ideenwettbewerb liegt ein Vorschlag zu Peer-to-Peer-Netzen unter IPv6 vorn.
Die Ursache der Darstellungsprobleme ist gefunden und der Fehler behoben. Außerdem liefern die Atom-Feeds nun korrekte URLs auf die IPv6-Seiten.
D-Links DIR-825 versorgt WLAN-Clients übers 2,4- und 5-GHz-Band mit bis zu 300 MBit/s und beherrscht verschiedene Methoden sich per IPv6 mit dem Internet zu verbinden.
Der "Nationale IPv6-Aktionsplan für Deutschland" des IPv6-Rates bleibt hinter den Erwartungen zurück. Und die Bundesregierung schwenkt nur teilweise auf seine Linie ein.
Der Windows-Treiber cfos IPv6 link 2.0 versorgt Windows-Rechner per IPv6 Prefix Delegation mit Netzwerk-Präfixen und betreibt an der Netzwerkverbindung IPv6 parallel zum vorhandenen IPv4-Protokoll.
Nach aktuellen Schätzungen werden im Juni 2011 die letzten "frischen" IPv4-Adressen vergeben. Die zuständigen Vergabestellen diskutieren, wie sie danach vergebene, aber ungenutzte Adressen recyclen sollen.
Der zweite deutsche IPv6-Gipfel startet am Hasso-Plattner-Institiut in Potsdam. Die Veranstaltung wird auch als Live-Stream im Internet übertragen.
Was als Halbtagesveranstaltung mit 14 Experten entstand, ist 20 Jahre nach seinem ersten Treffen eine Organisation, die in Europa für die Funktion des Internet sorgt und viele Hundert Mitglieder hat.
Der operative Zweig der IP-Adressverwaltung RIPE, das RIPE NCC, will mit einer Rezeptsammlung der IPv6-Verbreitung unter die Arme greifen, die Firmen und Regierungen konkrete Vorschläge zur Einführung des Internet-Protokolls vorschlägt.
Mit dem eigens entwickelten Verfahren 6RD bringt der französische Provider Free seine 1,5 Millionen Kunden auch per IPv6 ins Internet. Die technische Umsetzung dauerte nur wenige Wochen, berichtete ein Firmensprecher auf der RIPE-Tagung in Amsterdam.
Die europäischen Regierungen, die beim RIPE-Treffen in Amsterdam ihre IPv6-Strategien vorstellten, setzen auf einen langsamen Übergang mit Anreizen statt auf Fristen und Zwang.
Alle Teilnehmerplätze der gemeinsamen Veranstaltung von heise Netze, iX und DE-CIX sind vergeben. Interessenten können sich jedoch auf eine Warteliste setzen und für das nächste Jahr vorregistrieren.
Die Vergabe von IPv6-Adressbereichen durch die für Europa zuständige Internet-Registry RIPE NCC stieg im vergangenen Jahr um 175 Prozent an.
Mit Windows 7 gelingt vieles, was früher viel Fummelei erforderte: Die Remote-Unterstützung verbindet sich ohne Weiteres und ein LAN richtet sich fast von selbst ein. Die Magie beruht auf IPv6 und dem Peer Name Resolution Protocol.
Nach Ansicht einiger Entwickler bringt die aus IPv4 bekannte Network Address Translation auch Vorteile, die auch bei IPv6 nützlich sein können. Um einem Wildwuchs vorzubeugen, empfehlen einige IETF-Experten einen Internet-Standard zu NAT unter IPv6.
Die Betreiber des Tunnelbrokers Sixxs haben ihr Netz so erweitert, dass sich Googles IPv6-Testserver direkt über die URLs www.google.com und maps.google.com aufrufen lassen.
Wer IPv6-Websites wie www.six.heise.de testen will, kann Microsoft Tunneltechnik Teredo nutzen, die XP (SP2) und Vista an Bord haben. Für Linux und andere Betriebssysteme steht die Open-Source-Version Miredo bereit.
Tunnelbroker oder den Provider wechseln? Ein IPv6-Zugang einzurichten, erscheint schwierig. Aktuelle Betriebssystem haben jedoch die Tunneltechnik Teredo an Bord, die einen Weg ins IPv6-Internet bahnt.
Auf der IETF-Konferenz in San Francisco stritten Experten erneut über die Frage, ob dem absehbaren Ende des IPv4-Vorrats mit Adressteilung auf Port-Ebene beizukommen sei.
Laut einer Umfrage der Internet Society (ISOC) fehlt IPv6 eine "Killerapplikation", die die Einführung des Protokolls beschleunigt und vorantreibt. An der Studie beteiligten sich allerdings nur 22 der 90 ISOC-Mitgliedsorganisationen.
Seit Anfang März sind die meisten Inhalte von heise online direkt aus dem IPv6-Internet erreichbar. Der Testbetrieb läuft ähnlich wie bei Google zunächst über eine zusätzliche URL.
IPv6 ergänzt auf der Transport-Ebene IPv4, da sollte es kein Problem sein, eine bestehende Web-Site auch per IPv6 anzubieten: Einfach den Server auf eine IPv6-Adresse konfigurieren und fertig. Doch damit fängt die Admin-Arbeit erst an ...
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