"Unsere Orderbücher füllen sich, wenn auch noch recht kurzfristig", meinte Reinhard Ploss, der seit kurzem amtierende Unternehmenschef des Halbleiterherstellers. Im zweiten Quartal schnitt Infineon besser ab als erwartet.
Der Chip-Hersteller automatisiert in seinem Dresdner Werk Teile der Fertigung mit Robotern. Dem Projekt sollen laut einem Zeitungsbericht rund 200 Arbeitsplätze zum Opfer fallen.
Der Chiphersteller leidet unter der schwachen Nachfrage aus der Industrie. Der Konzernchef ruft jetzt nach Staatshilfe, um die Forschung in Deutschland zu halten. Die Früchte will er in China ernten.
Auf der Pilotlinie am Standort Villach ist die Serienproduktion von CoolMOS-Bauelementen auf 300-mm-Anlagen angelaufen, die später auch in der ehemaligen Qimonda-Fab in Dresden erfolgen soll.
Unter anderem mit öffentlichen Finanzspritzen hatten Firmen wie Mosel Vitelic, Formosa Plastic oder Winbond große DRAM-Fabriken aufgebaut, von denen nur wenige noch Speicherchips produzieren.
Infineon sehe etwa steuerliche Forschungsförderung als geeignetes Mittel, um Innovationen in Deutschland zu fördern, meinte Infineon-Chef Reinhard Ploss.
Infineon wollte die Speichertochter Qimonda 2006 loswerden – jetzt hängt die Altlast wieder wie ein Damokles-Schwert über dem Chipkonzern: Der Qimonda-Insolvenzverwalter fordert mehr als 3 Milliarden Euro.
Im vergangenen Quartal und Geschäftsjahr ging der Umsatz des Halbleiterkonzerns zurück. Nun sollen nicht ausgelastete Werke vorübergehen abgeschaltet werden.
Qualcomm hält im ersten Halbjahr 2012 einen Anteil von 51 Prozent am Weltmarkt für Baseband-ICs.
Peter Bauer hat wie kaum ein Manager vor ihm eine Krankheit öffentlich gemacht. Der Infineon-Chef leidet unter Osteoporose und hat vor Monaten angekündigt, von Bord zu gehen. An diesem Sonntag hat der Lenker des Dax-Konzerns seinen letzten Arbeitstag.
Chipfertiger Infineon rechnet in den kommenden Monaten mit einem Gewinneinbruch und will sein Sparprogramm verschärfen. Der Aktienkurs brach nach der Gewinnwarnung am Dienstag ein.
Auch in den kommenden fünf Jahren werden beide Halbleiterhersteller Chips für den elektronischen US-Reisepass liefern. Der Auftrag hat ein Volumen von bis zu 175 Millionen US-Dollar.
Der Chiphersteller Infineon macht bei nur wenig gesunkenem Umsatz deutlich geringeren Gewinn. Konsequenz: Ein kräftiger Tritt auf die Kostenbremse.
Die Industrie erwartet schlechtere Geschäfte und gibt Ausrüstern und Zulieferern wie Infineon weniger Aufträge. Der Münchner Chipkonzern hat seine Prognose gesenkt und wird von der Börse abgestraft.
Auf 3,5 Milliarden Euro hat der Insolvenzverwalter von Qimonda die Schadensersatzforderungen gegen Infineon erhöht.
Peter Bauer hat als Firmenchef den Halbleiterhersteller Infineon kleiner und besser gemacht. Der Konzern soll aber auf dem Kurs bleiben, den Bauer dem einstigen Sorgenkinde verpasst hat.
Aus gesundheitlichen Gründen wird der seit 2008 als Vorstandschef amtierende Bauer seine Aufgaben am 1. Oktober an Dr. Reinhard Ploss übergeben.
"Die Geschäfte im zweiten Quartal liefen besser als erwartet", sagte Vorstandschef Peter Bauer. Größter Treiber war die Nachfrage der Autoindustrie.
Qimonda bleibt für Infineon ein Problem. Der Insolvenzverwalter des Speicherchipherstellers will mehr als 1,7 Milliarden Euro vom ehemaligen Mutterkonzern.
Infineon-Boss Peter Bauer hatte angekündigt, dass die Zeiten für den Halbleiterhersteller ein wenig rauer würden. Die Konjunkturaussichten und die Eurokrise belasten den Dax-Konzern. Doch ist Infineon von früheren Krisenzeiten weit entfernt.
2011 war IBM zum 19. Mal in Folge das Unternehmen mit den meisten erteilten US-Patenten. Unter den 50 ersten Firmen sind nur drei deutsche, darunter Siemens auf Platz 30.
Die Aktionäre sollen nach dem Willen von Aufsichtsrat und Vorstand 12 Cent für jeden Anteilsschein bekommen, 2 Cent mehr als im vergangenen Jahr.
Der Münchner Halbleiter-Hersteller hat in den vergangenen zwölf Monaten so viel umgesetzt wie in keinem Jahr vorher. Allerdings steht das Unternehmen wegen der trüberen Konjunkturaussichten vor einem ungewissen Jahr.
Um einem zunehmend komplexeren Markt Rechnung zu tragen, hat Infineon sein Industriegeschäft neu aufgegliedert. Dazu wird auch der Vorstand des DAX-Unternehmens erweitert.
Infineon war lange als Sorgenkind bekannt. Noch in der ersten Jahreshälfte profitierte der Halbleiterhersteller kräftig vom Aufschwung und dem Umbau des Konzerns. Nun verdunkeln sich die Wolken am Konjunkturhimmel wieder. Infineon wird bescheidener.
Infineon will das bereits auf 20-Zentimeter-Wafern erprobte Verfahren zur Fertigung von Hochspannungs-MOSFETS auf größeren Scheiben einsetzen.
"Bei den Kapazitätsinvestitionen könnten wir, je nach Konjunktur- und Marktlage, Vorhaben verschieben", sagte Infineon-Chef Peter Bauer. Bei strategisch wichtigen Investitionen seien jedoch keine Abstriche geplant.
Deutsche und europäische Firmen erarbeiten Grundlagen für den Entwurf von Halbleiterbauelementen mit Selbstdiagnosefunktionen.
Die Produktion in Dresden soll für die Herstellung von Leistungshalbleitern auf 300-Millimeter-Wafern ausgebaut werden.
Auf die Attacke des deutschen Halbleiterkonzern hat US-Chiphersteller Atmel in dieser Woche mit einer Gegenklage reagiert: Infineon soll Atmels Patente verletzt haben, die in der Klage im April vorgebrachten Patente sollen darüber hinaus ungültig sein.
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