Ob Betrug, Beleidigung, Stalking oder Drohungen - im Internet tummeln sich die Kriminellen ebenso wie in der realen Welt. Noch ist der Anteil der jugendlichen Straftäter im Netz gering.
Der Zuwachs bei der Internet-Kriminalität fällt für Mecklenburg-Vorpommern besonders drastisch aus. Das Land reagierte in diesem Jahr mit der Bündelung seiner Kräfte am Standort Rostock.
Der Vorstoß richtet sich gegen den Handel mit illegal beschafften Zugangsdaten.
Die Gesetzesänderung richtet sich gegen Betrüger, die kostenlose Angebote vortäuschen und damit unbedarfte oder unaufmerksame Nutzer hinters Licht führen.
Nach einer vom Industrieverband BITKOM in Auftrag gegebenen Studie fühlen sich 75 Prozent der Internetnutzer im Web bedroht .
OpSec Security hat mit Hilfe einer Fachjury den Negativ-Preis "Das Schwarze Schaf 2012" vergeben. Der Sieger ist der Onlineshop officemarkt24.com, der fingierte Rechnungen an Unternehmen verschickt.
Für eine vermeintliche "Mobile App" buchte ein Petrus Egidius K. massenhaft 19,95 Euro von deutschen Konten ab, ohne dass es eine Gegenleistung gab. Manche Geschädigte besitzen nicht einmal ein Smartphone.
Nicht nur Unternehmen und Nutzer profitieren von der Server-Wolke im Internet – auch Kriminelle wissen höhere Rechenleistungen und verschlüsselte Datendienste zunehmend zu schätzen, meint der IT-Forensiker Simson Garfinkel.
Nicht nur Unternehmen und Nutzer profitieren vom Cloud-Computing – auch Kriminelle wissen höhere Rechenleistungen und verschlüsselte Datendienste zunehmend zu schätzen.
Die DNSSEC-Technologie soll Nutzer und Organisationen vor den immer dreisteren Phishing-Angriffen schützen. Doch ein Gesetzesentwurf im US-Kongress droht das System untauglich zu machen.
Botnetze benutzen eine Verschleierungstaktik, um die Adresse ihrer Steuerserver geheimzuhalten. Mit Hilfe von statistischen Lernalgorithmen haben Forscher dieses so genannte Domain Fluxing nun knacken können.
Ein 23 Jahre alter Mann, der im vergangenen Jahr bundesweit Anbieter von Online-Pferdewetten mit Attacken auf deren Server erpresst hat, muss ins Gefängnis.
Die Anti-Abuse-Arbeitsgruppe bei der IP-Adressverwaltung Réseaux IP Européens hat Richard Cox, einem ihrer Leiter, den Stuhl vor die Tür gesetzt. Er hatte dem RIPE in seiner Funktion als Spamhaus-Vorstand eine zu laxe Politik gegen Netzmissbrauch vorgeworfen.
Die FDP-Bundestagsfraktion hat Eckpunkte zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung im Internet verabschiedet. Weiter ausgebaut haben die Liberalen darin auch ihre Position zum "Löschen statt Sperren" von Kinderpornographie im Internet; Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ lehnt die FDP ab.
Anbieter müssten verpflichtet werden, die Kosten ihres Angebots deutlich auf der Website auszuweisen, sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger laut einem Zeitungsbericht.
Mehr als 40 Länder weltweit haben sich in diesem Jahr an einer konzertierten Aktion gegen den Online-Handel mit gefälschten und illegalen Medikamenten beteiligt. Laut Bundeskriminalamt stellte der deutsche Zoll dabei rund 30.000 Tabletten sicher, die über Post- und Kurierdienste verschickt werden sollten.
Auf dem dritten Global Economic Symposium in Istanbul beraten bis Mittwoch 500 Experten über globale Herausforderungen.
Ein Fortschrittsbericht der "European Financial Coalition" gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern kommt zu dem Ergebnis, dass vom viel beschworenen "Massenmarkt" für Kinderpornographie im Internet keine Rede sein kann.
Die Bundesregierung hat im Sommer Gesetzentwürfe zur Ratifizierung und Umsetzung des Zusatzprotokolls zur Cybercrime-Konvention des Europarats beschlossen, das eine Kriminalisierung rassistischer und fremdenfeindlicher Handlungen vorsieht. Im Bundesrat gibt es keine Bedenken.
Laut Bundeskriminalamt nimmt derzeit das Problem mit sogenannten "Financial Agents" stark zu. Erwartet wird auch ein deutlicher Anstieg bei Betrügereien im Bereich "Elektronische Zahlungssysteme". Die Schäden, die der deutschen Wirtschaft durch Computer-Kriminalität entstehen, belaufen sich laut den Wirtschaftsprüfern von KPMG auf 10 Milliarden Euro jährlich.
Laut dem Jahresbericht der Schweizer Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität wurde im Jahr 2009 insgesamt 7541 Vorfälle gemeldet.
Ruben Rodriguez, Präsident der Meldestellenverbunds INHOPE, erläutert Besonderheiten der "CyberTipline" in den USA und beklagt ein "schwarzes Loch" bei der Auslegung des amerikanischen Kinderschutzgesetzes. Die in die Wege geleitete Zusammenarbeit von FBI und BKA beim Löschen von Kinderpornos hält er für viel versprechend: Dies könnte sich als Modell für andere Ländern erweisen.
Der Online-Händler hatte sich durch falsche Preisangaben an die Spitze von Internet-Preisvergleichern gemogelt. Im November 2009 begann er, im Voraus bezahlte Ware nicht mehr zu liefern.
Das Bayerische Landeskriminalamt soll in Zukunft effektiver auf die zunehmende Kriminalität im Internet reagieren können.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter wirft der Politik Versagen vor und fordert zur Bekämpfung von Computerkriminalität etwa Spezialeinheiten, den Zugriff auf Internet-Rechner und ein digitales Hausdurchsuchungsrecht, das etwa auch für Zugänge zu sozialen Netzen gelten soll.
Im Unterschied zum Trend bei der allgemeinen Kriminalitätsentwicklung wies der Bereich Cybercrime im vergangenen Jahr steigende Fallzahlen auf. Stark zurück geht der Anteil des Internets bei der Verbreitung pornographischer Werke.
Insgesamt wurden vergangenes Jahr 6800 Fälle von Identitätsdiebstahls festgestellt. Fälle der IuK-Kriminalität im engeren Sinne seien laut Lagebericht um rund 33 Prozent auf 50.254 Fälle angestiegen.
Der Antivirensoftware-Hersteller BitDefender konnte in einem Experiment nachweisen, wie einfach sich Nutzer des sozialen Netzwerks als Werbemüll-Schleudern einspannen lassen.
IT-Sicherheitsexperten zeigen in einem Experiment, wie leicht sich Nutzer von sozialen Netzwerken hinters Licht führen lassen. Für Betrüger ist der Aufwand von Netzwerk-Spam zwar höher, der Nutzen aber deutlich größer als bei klassischer Mail-Spam.
Auf dem 12. Crime Congress der UN in Brasilien befürwortete Russland eine neue Cybercrime-Konvention, während die USA und andere Länder dagegen argumentierten.
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