Viele Kinder und Jugendliche surfen heute mobil auf dem Smartphone, sodass Eltern schlechter über die Online-Aktivitäten der Kleinen wachen können. Doch auch auf den Mobilplattformen kann man seiner Fürsorgepflicht nachkommen.
Um Kinder vor teuren Abzockfallen und den dunklen Ecken des Web zu schützen, gibt es technische Lösungen, doch die können den Eltern das Hinschauen nicht abnehmen.
David Cameron will trotz Bedenken in den eigenen Reihen nicht von seiner Initiative ablassen, wonach auf Rechnern in Haushalten mit Kindern von vornherein Pornographie-Filter eingerichtet werden sollen.
Das oberste russische Gericht meint, selbst illegale Inhalte zu verbreiten sei gleichzusetzen damit, den Zugang zu ihnen zu ermöglichen.
Der Spezialist für Internet-Sicherheit übernimmt die Berliner eleven, Hersteller des Mailfilters "eXpurgate", und verstärkt damit hierzulande sein Standbein im Bereich "Security as a Service".
In Großbritannien sollen laut einem Zeitungsbericht auf allen Rechnern in Haushalten, in denen auch Kinder leben, Pornographie-Filter eingerichtet werden. Eltern sollen aber bestimmen dürfen, wie strikt diese Filter eingerichtet sind.
Der indonesische Informationsminister hat kurz vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan eine Bilanz der Sperrbemühungen gegen pornografische Angebote gezogen.
Nach acht Jahren im Einsatz lässt der schwedische Netzbetreiber die Filterlisten der schwedischen Behörden von einer Universität untersuchen, für eine regelmäßige Prüfung wird noch einem geeigneten Partner gesucht.
Beide Parteien können dem Urteil des Hamburger Landgerichts positive Seiten abgewinnen: YouTube haftet nur als Störer für die von seinen Nutzern hochgeladenen Inhalte, muss aber die von der Gema beanstandeten Songs sperren.
Kinder können immer noch allzu leicht an pornografische und andere jugendgefährdende Inhalte gelangen, meint eine Kommission britischer Politiker. Daher sollen Provider diese generell ausfiltern und nach dem Opt-In-Prinzip nur auf Wunsch liefern.
Universal Music hat die Sperrung eines YouTube-Videos mit dem Hinweis auf vertraglich abgesicherte Möglichkeiten für Rechteinhaber erläutert. So dürfe es Inhalte auch ohne Copyright-Verletzung entfernen lassen.
Der EuGH hat entschieden, dass eine präventive Überwachung des gesamten Netzverkehrs durch einen Provider nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Provider dürften nicht gezwungen werden, Datenübertragungen auf rechtswidrige Inhalte hin zu kontrollieren.
Domain-Betreiber debattieren derzeit über die Entscheidung des Internet Software Consortium (ISC), den DNS-Server BIND mit DNS-Umleitungen und Filter-Optionen auszurüsten. Einige nennen ISC bereits "einen Waffenhändler für das Netz".
Der Handelsbeauftragte der USA verlangt in einer offiziellen Anfrage von der Volksrepublik Auskunft über die dort angewandten Sperren.
Netgears neue Unified-Threat-Management-Gateway ProSecure UTM9S sichert LANs mit Firewall, Content-Filter und Antivirus-Software und lässt sich mit einem DLS-Modem und einem Dualband-WLAN nachrüsten.
Add-ons für Firefox- und Chrome-Browser warnen beim Besuch einer Website, die zum Murdoch-Konzern gehört, oder blockieren sie komplett.
Eine südafrikanische Provinzbehörde verlangt, dass die Internet-Provider des gesamten Landes den Datenverkehr ihrer Kunden filtern. Andernfalls seien hohe Geld- und Gefängnisstrafen absehbar. In der EU ist Online-Glücksspiel nicht einheitlich geregelt.
Das Filtersystem "Social Lense" soll Unternehmen helfen, Internet-Neuigkeiten im Blick zu behalten.
Mit „Social Lens“ unternimmt IBM einen weiteren Versuch, relevante Informationen aus dem Intenet zu filtern.
Am Freitag findet ein weiterer runder Tisch über "illegale Up- und Downloads" in Brüssel statt, bei dem es unter anderem um technische Hilfsmittel gegen Rechtsverletzungen geht. Deren möglicher Einsatz ist auch Teil einer EU-Konsultation zur E-Commerce-Richtline.
Die australische Regierung wird vorerst keinen Entwurf mehr für die Blockade von Webseiten mit kinderpornografischen oder zu Gewalt aufrufenden Inhalten vorlegen. Derweil rügt ein Hightech-Verband die EU-Initiative zu Websperren.
Der Entwurf für einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag soll die Informationsfreiheit Erwachsener nicht beschneiden. Aber auch Blogger trügen Verantwortung für Inhalte, hieß es auf dem PolitCamp 2010 in Berlin.
Nachdem die Internet-Bewegung Webseiten der australischen Regierung per DDoS-Attacken angegriffen hat, will sie am kommenden Wochenende ihren Protest auf die Straße tragen.
"Das Ende der freien Kommunikation im Internet?", fragt der Provider 1&1: Falls der Entwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags umgesetzt wird, könnten Access-Provider und Nutzer "äußerst weitreichenden Kontrollmechanismen unterworfen" werden.
Das kalifornische Unternehmen Solid Oak Software, dessen Filterprogramm CyberSitter offenbar teilweise kopiert wurde und in das chinesische Green-Dam-Projekt einfloss, will in der Volksrepublik jetzt ein eigenes Produkt anbieten - kostenlos.
Schwerpunkte der neuen Version von Internet Security Suite und Virenscanner sind Geschwindigkeit und bessere Bedienbarkeit.
Gedacht ist das Programm für Länder wie China oder den Iran, in denen der Zugang zu manchen Nachrichtenseiten für Internetnutzer gesperrt wird.
Die Open Net Initiative hat das Internet in der arabischen Region untersucht. Im Vergleich zu einer früheren Studie hat sie dort eine Zunahme der Internet-Filterungen festgestellt.
Nur für Computer in Schulen, Behörden oder Internetcafes soll die Installation zum Jugendschutz verpflichtend sein.
Acer, Asustek und Lenovo liefern laut Medienberichten ihre Geräte mit der umstrittenen Filtersoftware Green Dam aus, obwohl die chinesische Regierung sie noch nicht dazu verpflichtet.
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