Moskau fordert die gleichberechtigte Teilhabe am Management zentraler Internetressourcen und wärmt damit auch den alten Streit um die US-Aufsicht über das Domain Name System wieder auf.
Das US-Handelsministerium gibt grünes Licht für die Verlängerung des Vertrags über den Betrieb der .com-Domain durch Verisign, streicht aber die von der ICANN gewährten Preiserhöhungen.
Google warnt erneut vor Bestrebungen auf der Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation (WCIT), das Internet in die Kommunikationsregulierung durch die ITU einzubeziehen: Die Freiheit des Internet stehe auf dem Spiel.
Vor der World Conference on International Telecommunications (WCIT) sieht sich die ITU in der aufgeheizten Debatte um den Telekommunikationsvertrag und die Internetregulierung sogar Forderungen gegenüber, sich einfach ganz abzuschaffen.
Die großen Netzbetreiber möchten mehr Geld verdienen. Staaten wünschen sich mehr Einfluss auf Inhalte und Konnektivität im Internet. Die Benutzer wollen mehr Freiheit. Auf der World Conference on International Telecommunications (WCIT) werden Weichen gestellt.
Der Hosting-Provider führt ab Februar 2013 eine Gebühr von 1 Euro pro zusätzlicher IPv4-Adresse und Monat ein, die für alle Kunden und unabhängig vom Volumen gelten soll. Alternativ kann man diese Adressen an den Provider zurückgeben.
Der Hosting-Provider Hetzner Online diskutiert derzeit über Preiserhöhungen bei IPv4-Adressen. Im Hetzner-Kundenforum nannte das Unternehmen zwei bis fünf Euro pro Adresse - eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus.
Rund 280 "Frühwarnbescheide" von Regierungen sind gegen beantragte neue Top Level Domains eingegangen. Deutschland hat Einwände gegen 20 neue TLDs. Besonders häufig werden geographische oder generische Bezeichnungen gerügt.
Sechs Monate sollen Domainregistrare künftig ihre Transaktionsdaten aufbewahren, bis zu zwei Jahre nach dem Ende des Vertrages "alle anderen Daten" ihrer Kunden. So lautet der auf dem Treffen präsentierte Kompromiss.
Zum Auftakt des 45. ICANN-Treffens am Montag im kanadischen Toronto kündigte der neue CEO Fadi Chehadé tiefgreifende Reformen der Netzverwaltungsorganisation an.
Der neue ICANN-Chef Fadi Chehadé geht mit seiner Organisation hart ins Gericht. Er will frischen Wind reinbringen und hat erst einmal seine Bürotür herausnehmen lassen, um Offenheit zu demonstrieren.
Überraschend kündigte die fürs Management von Domains und Adressen im Internet mitverantwortliche Organisation an, dass der designierte CEO die Geschäfte bereits übernommen habe.
Da der Pool an freien, ungenutzten IPv4-Adressen beim RIPE deutlich zusammenschrumpft, ändert das RIPE planmäßig die Vergaberegeln für die noch verbleibenden Adressen. In gut einem Monat könnten sich diese Regeln jedoch erneut verschärfen.
Anträge auf generische Top Level Domains stoßen auf umfangreichen Widerstand. Ganz oben auf der Protestler-Liste stehen die Juristen von Tomatenketchup- und Saft-Magnaten sowie saudische Regulierer mit ihren Befürchtungen.
Die Netzverwaltungsorganisation will die über 1900 Anträge für neue Top-Level-Domains nun in einem Schwung abarbeiten. Im Sommer 2013 soll die Entscheidung dann stehen – bleibt noch die Frage der Root-Zone-Einträge.
Die Internet-Verwaltung ICANN und ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse, die jeden ausgefuchsten Bürokraten ob ihrer byzantinischen Verworrenheit in Ehrfurcht erstarren lassen, geraten verstärkt in die Kritik.
Während es beim Vergabeverfahren für gTLDs seit Monaten kracht und scheppert, legt die US-Regierung die ICANN beim DNS-Betrieb an die Leine. Innerhalb der ICANN knirscht es auch bei anderen Entscheidungen.
Im März hieß es noch, keiner der Bewerber um den neuen IANA-Vertrag sei geeignet. Im Hau-Ruck-Verfahren erhielt nun die ICANN wieder den Zuschlag.
Mit dem Verfahren sollte festgelegt werden, welche Bewerbung für eine neue Top Level Domain wann bearbeitet wird.
Neben Strafverfolgern sollen auch Datenschützer In die Verhandlungen um neue Verträge mit den Domainregistraren einbezogen werden. Denn erste Vorlagen kollidieren u.a. mit dem deutschen Recht.
Wegen technischer Probleme hat die ICANN die gruppenweise Bearbeitung der Bewerbungen für neue Top-Level-Domains unterbrochen. Nun wird über ein paralleles Abarbeiten der Anträge diskutiert.
Die privat aufgestellte internationale Netzverwaltung ICANN hat anlässlich ihrer Prager Konferenz ihren neuen CEO präsentiert: Fadi Chehadé soll Rod Beckstrom in diesem Amt beerben.
Chinesische Entwickler haben eigene, nationale Domain-Hierarchien für das Domain Name System vorgeschlagen, deren jeweilige Betreiber über die Vergabe von Namen sowie deren Behandlung bei DNS-Anfragen entscheidet.
Die ICANN hat vergangene Nacht das Online-Bewerbungssystem für die Zulassung neuer Domain-Namen kurzzeitig vom Netz genommen, da es erneut nicht für die Veröffentlichung bestimmte Informationen preisgab.
Nachdem am gestrigen Mittwoch das vom RIPE betriebene Reverse-DNS zeitweise völlig ausfiel, dauern die Reparaturen für einige Zonen dieses Dienstes derzeit noch an.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Liste hervorgeht, will sich der iPhone-Hersteller die generische Top Level Domain .apple sichern.
Die ICANN hat die Liste mit 1930 Bewerbungen für neue Top Level Domains (TLDs) veröffentlicht, von denen einige hart umkämpft sind: Für 231 Namen wurden insgesamt 751 Bewerbungen abgegeben.
Von den annähernd 2.000 Anträgen auf neue generische Top Level Domains gehen 50 auf das Konto von Google, was mehr als das Doppelte der 22 derzeit genutzten gTLD ist. Doch Google ist keineswegs der fleißigste Antragsteller.
Nach dem vorzeitigen Ende der Bewerbungsphase für neue Top-Level-Domains am 12. April sollen Bewerber für acht Tage erneut neue Anträge einreichen oder bereits gemachte Angaben überprüfen können.
Nachdem durch Fehler im Antragsverfahren für neue Top Level Domains über hundert davon für Unbefugte erkennbar waren, wächst die Sorge, dass Trittbrettfahrer mit attraktiven Domains einen schnellen Dollar machen könnten.
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