Sie gelten als digitalste Städte Deutschlands, liegen aber manchmal in Regionen, wo gerade mal der Minimalbedarf gedeckt ist: Google kürt die deutschen "eTowns". Auf dem Land gibt es jedoch Nachholbedarf.
Vodafone will noch in diesem Jahr bundesweit VDSL-Anschlüsse anbieten und sich dabei Vorleistungsprodukten der Telekom bedienen. Ab 2014 will Vodafone auch Vectoring-Anschlüsse vermarkten.
Am Mittwoch hat der Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom im Kanton Zürich ein flächendeckendes Glasfaserkabelnetz der nächsten Generation in Betrieb genommen.
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat für die Initiative D21 sechs positive Entwürfe für die von großen Datenmengen geprägte digitale Welt sowie mögliche negative Pendants dazu erstellt.
Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, hat auf der CDU Media Night für die Netzneutralität als "Garant für mediale Vielfalt und journalistische Chancengleichheit" geworben. TV-Sender forderten eine ganz neue Regulierung.
Auch im Hinblick auf die Drossel-Flatrates der Telekom will die Bundesnetzagentur die Provider verpflichten, Verbraucher besser über tatsächliche Bandbreiten und verbrauchtes Volumen zu informieren.
Für kommenden Donnerstag rufen einige Gruppen und Organisationen zu Protesten gegen die Pläne der Deutschen Telekom auf, Volumengrenzen für ihre Internet-Flatrates einzuführen.
Jan Krancke, beim Rosa Riesen für Regulierungsfragen zuständig, hat auf der re:publica die neue Tarifstruktur verteidigt. Das offene Netz werde "in keinster Weise beeinträchtigt". Konkurrenten und die Bundesnetzagentur sehen das kritisch.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Telekom wegen der Vertragsklausel zur DSL-Drosselung abgemahnt. Mit einem derart gekappten Anschluss sei es nicht möglich, das Internet zeitgemäß zu nutzen.
Alle bisherigen Festnetz-Kunden, die künftig einen Flatrate-Tarif hinzubuchen, würden "als Neukunden behandelt", berichtet das Magazin "Focus".
Dass Arbeitnehmer ihr eigenes Smartphone auch beruflich nutzen, wird wohl schon in wenigen Jahren jeder zweite Arbeitgeber verlangen.
Der Plan der EU-Kommission, die Kosten beim Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zu senken, stößt im Bundesrat auf Ablehnung. Die Länderkammer hält Brüssel für nicht zuständig.
Spätestens 2018, wenn alle Festnetz-Anschlüsse auf All-IP-Anschlüsse umgestellt werden, sind alle Kunden von den Drosselplänen betroffen, bestätigte die Telekom. Der Konzern will anderen Anbietern wie Youtube ebenfalls "managed services" offerieren.
Die Grünen wollen für die Bundestagswahl allen Haushalten Breitband mit mindestens 6 MBit/s bieten, die digitale Privatkopie und den Datenschutz stärken sowie die Netzneutralität festschreiben.
"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30% des Datenvolumens", argumentiert die Telekom. Dass die Backbones überlastet würden, weist der Routerhersteller Viprinet als "hanebüchen" zurück. Die Kritik an der Aufgabe der Netzneutralität nimmt zu.
Der Sicherheitsexperte HD Moore warnt vor offenen Serial-Port-Servern im Internet. Über 100.000 solcher Systeme hat er bei seinen Analysen gefunden; viele davon mit Steuerungssystemen verbunden und völlig offen.
Laut dem Adobe Digital Index steckt in Deutschland hinter jedem zehnten Webseiten-Aufruf ein Mobilgerät.
Der SPD-Kanzlerkandidat bezeichnete die Digitalisierung der traditionellen Industrie als große Chance und warb auf der Konferenz "Next" dafür, die Breitband-Autobahnen über eine Universalverpflichtung auszubauen.
Die Deutsche Telekom will in der Leistungsbeschreibung für alle Festnetz-Neuverträge ab 2. Mai eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen festschreiben. Netzaktivisten und Piraten kritisieren die Verletzung der Netzneutralität.
Forscher eines australischen Instituts rücken den rasch ansteigenden Stromdurst der Mobilfunknetze in den Fokus: Der sei schon jetzt weitaus bedeutender als der Energiebedarf der Cloud-Rechenzentren.
Das DE-CIX, nach eigenen Angaben weltweit größter Internet-Austauschknoten, rüstet seine Infrastruktur für Verbindungen von bis zu 100 GBit/s auf. Auch Konkurrent ECIX startete einen neuen Standort mit bis zu 100 GBit/s schnellem Peering in Frankfurt.
Nach Kansas City will der Internetdienstleister seinen Glasfaserdienst auch in der texanischen Hauptstadt Austin anbieten. Mittlerweile wird aber auch Kritik an den Bedingungen laut, die die Einrichtung des Google-Netzes begleiten.
Mit Vectoring lassen sich bis zu 100 Mbit/s aus einem VDSL-Anschluss kitzeln. Die Telekom will die neue Technik einsetzen, muss dabei nach Ansicht der Bundesnetzagentur aber auch die Konkurrenz berücksichtigen.
Richtig zufrieden werden beide Seiten nicht mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur sein: Die Telekom bekommt die beantragte Erhöhung der TAL-Miete keineswegs in vollem Umfang; die Konkurrenten stöhnen, dass die Miete überhaupt erhöht wurde.
Die kurze Zeit der "mobilen Freiheit" für Touristen in Nordkorea ist zuende. Sie können mit ihren Handys von dort aus nur noch telefonieren.
Die Kommission hat einen Verordnungsentwurf beschlossen, mit dem die Kosten für den Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen um bis zu 30 Prozent gesenkt werden sollen.
Das Glasfaser-Unterseekabel Seacom ist vor der Küste Ägyptens an mehreren Stellen beschädigt worden. Daher kommt es in Afrika zu Verbindungsproblemen. Der Betreiber versucht, Kapazitäten zu erhöhen; die Reparaturarbeiten dauern an.
Im Rahmen ihrer Studie zur Netzneutralität in Deutschland will die Bundesnetzagentur nun auch die Qualität von Internet-Zugängen bei Peer-to-Peer-Anwendungen untersuchen und ruft Breitbandanwender zur Teilnahme auf.
In einigen Ländern soll nahezu Verfassungsrang erhalten, dass der Datentransport im Internet unkontrolliert bleibt und nicht für einzelne Dienste gesondert bepreist wird: Nach Chile, Norwegen, Slowenien und den Niederlanden will nun auch Frankreich die Netzneutralität gesetzlich festschreiben. Der Gesetzgeber will so verhindern, dass für die Nutzer ein Zweiklassen-Internet entsteht.
Das Electronic Communications Committee (EEC) macht den Weg für Satelliten-unterstützte Internetdienste in Zügen, Flugzeugen und Schiffen frei. So soll das Ka-Band dafür geöffnet werden.
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