HP gründet die neue Sparte Converged Systems Group und gliedert die bisherige Server-Abteilung um: Die Itanium-Systeme werden den x86-Maschinen zugeschlagen.
Im Verfahren um die Aussetzung der Itanium-Versionen von Oracle-Produkten hat ein von HP eingeführter Experte den Schaden für den Server-Hersteller auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar beziffert.
Intel und HP haben den neuen Itanium 9500 vorgestellt. Der Chip bringt mehr Leistung und eine niedrigere Leistungsaufnahme.
Trotz zahlreicher Gerüchte über ein Ende der Produktlinie will Intel noch in diesem Jahr die neue "Poulson"-Version seines 64-Bit-Prozessors Itanium vorstellen. Auch der Nachfolger Kittson sei weiterhin in Arbeit.
Der unter Umsatzrückgang leidende Computerriese ist inzwischen der einzige Systemhersteller, der Intels Itanium-Prozessor einsetzt. HP will Oracle dazu verpflichten, weiterhin Anwendungen dafür zu entwickeln.
Oracle und HP streiten seit Monaten darüber, ob sich Oracle bei der Softwareunterstützung für HPs Itanium-Systeme an die gemeinsamen Vereinbarungen hält. Nun steht vor Gericht die nächste Runde an.
Oracle behauptet jetzt vor Gericht, HP habe beim Deal zum Wechsel seines geschassten Chefs Mark Hurd getrickst.
In der Auseinandersetzung mit HP wegen der Abkündigung von Oracle-Software für Itanium-Prozessoren wehrt sich Oracle mit dem Vorwurf, Intel würde nur noch aufgrund eines geheimen Abkommens mit HP weiterhin Itanium-Prozessoren produzieren.
Die Itanium-CPUs arbeiten in vielen Server-Systemen von HP. Oracle sieht die Prozessoren als Auslaufmodell an; HP hält Oracle aber für vertraglich gebunden, Itanium-Systeme weiter zu unterstützen.
HP hat Oracle ultimativ aufgefordert, mit seiner Software weiterhin die Itanium-Prozessoren zu unterstützen. Es gebe rechtlich bindende Vereinbarungen.
Nachdem 2010 bereits Microsoft die Unterstützung für den Itanium-Prozessor aufgegeben hatte, erteilt nun auch Oracle Intels i64-CPU eine Absage. HP bezeichnet das Verhalten als kundenfeindlich.
In San Francisco begann die International Solid-State Circuit Conference (ISSCC). Intel brachte schon mal vorab ein paar Neuigkeiten zum Itanium-Achtkerner Poulson.
Ab der für Anfang Oktober angekündigten Ubuntu-Version 10.10 wird es keine Unterstützung für Itanium- und Sparc-Prozessoren mehr geben. Mangels Maintainern stellt das Ubuntu-Projekt die Portierung auf die beiden Prozessorplattformen ein.
Windows Server 2008 R2, SQL Server 2008 R2 und Visual Studio 2010 sind die letzten neuen Microsoft-Produkte, die auf Intels IA-64-Prozessoren der Baureihe Itanium laufen.
Lange musste man auf ihn warten, manche meinten schon, er käme gar nicht mehr, doch nun ist Intels neuer Itanium-Prozessor 9300 (Tukwila) erschienen.
Noch bevor Intel den Itanium-Tukwila herausbringt, will IBM mit den neuen Power7-Prozessoren und -Systemen eindrucksvolle Signale setzen. Mit bis zu zehnfach höherer Performance gegenüber dem aktuellen Itanium, sowie erheblich besserer Energieeffizienz und Performance/Preis-Relation verglichen mit Intel- und Sun/Oracle-Servern legt IBM nun kräftig vor.
Die kommende Version 6 von Red Hat Enterprise Linux soll nicht mehr auf Itanium-Systemen laufen. RHEL 5 auf Itanium wird noch bis 2014 voll unterstützt.
Wenige Tage bevor AMD mit seinem Sechskern-Prozessor herauskommt, veröffentlicht Intel einige Informationen zum Achtkern-Prozessor Nehalem-EX, der für die erste Jahreshälfte 2010 geplant ist.
Intel will die Systeme für die nächste Itanium-Generation Tuwila erst noch weiter optimieren und verschiebt den Starttermin aufs erste Quartal 2010.
Mit Unisys verabschiedet sich einer der 10 größten Server-Hersteller von Intels Highend-Prozessor Itanium. Unisys sieht für die 64-Bit-Plattform, deren Vierkern-CPU seit zwei Jahren austeht, keine Zukunft.
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