Weil er die Daten eines Nutzers nicht herausgeben will, muss der Redakteur eines Web-Portals in Beugehaft gehen, entschied das Landgericht Duisburg.
Mit über zwei Jahren Verspätung haben die Grünen eine Studie zur "Vielfalts- und Journalismusstärkung" vorgestellt. Die sieht den Gesetzgeber vor allem angesichts der Zeitungskrise im lokalen Bereich gefordert.
Am 15. Dezember ist Schluss mit dem ambitionierten Projekt von Medienmogul Rupert Murdoch: Die nur als App erhältliche Tageszeitung wird im Zuge eines größeren Umbaus eingestellt.
Die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche hat den Entwurf für die Novelle des thüringischen Informationsfreiheitsgesetzes als "Mogelpackung" bezeichnet. Das Gesetz diene allein der Geheimhaltung und behindere die Pressearbeit.
Jahrelang hofften die Zeitungen, ihre kostenlosen Online-Angebote mit Werbung finanzieren zu können. Nun rücken Blätter wie die FAZ und die Welt von diesem Modell ab.
Das traditionsreiche US-Nachrichtenmagazin erscheint ab dem kommenden Jahr nur noch in digitaler Form. Am Silvestertag 2012 wird die letzte gedruckte Ausgabe von Newsweek erscheinen.
Dem aufgrund von überzogener Preispolitik ausgerufenen Boykott des einst renommierten Elsevier-Verlages sind leider nur wenige Wirtschaftswissenschaftler gefolgt, stellt der britische Mathematiker Timothy Gowers als Initiator der Aktion fest.
In seiner diesjährigen Liste benennt Reporter ohne Grenzen 41 "Feinde der Pressefreiheit" und damit mehr als im vergangenen Jahr. Doch in zwei Fällen verteilt die Menschenrechtsorganisation auch vorsichtiges Lob.
Der Heise Zeitschriften Verlag konnte vor dem Landgericht Hamburg einen Erfolg gegen den inzwischen abgeschalteten Filehoster Megaupload erzielen, der dem Verlag die Berichterstattung zu bestimmten Themen untersagen wollte.
Neben einer französischen, spanischen und italienischen Ausgabe der Internetzeitung ist auch eine deutsche Edition geplant, erklärte Arianna Huffington. Die Suche nach einem Kooperationspartner soll sich aber schwierig gestalten.
Bis 10. April können Arbeiten beim 1. internationalen Datenjournalismuspreis eingereicht werden.
Mit Online-Tools kann man den eigenen Sprachstil überprüfen. Das macht Spaß, die Ergebnisse sind mitunter aber auch sehr rätselhaft.
Der japanische Autobauer Nissan hat jetzt seinen eigenen Newsroom: Erfahrene Magazin- und Fernsehjournalisten füttern einen unternehmenseigenen Kanal im Netz mit Nachrichten.
Britische Wissenschaftler schlagen eine Art Gütesiegel für Wissenschafts-Berichterstattung vor. Das ist eine ziemliche Schnapsidee.
Mit viel Lärm wird Michael Arrington vor die Tür seines einstigen Hauses Techcrunch gesetzt. Es sind nicht die ersten Negativ-Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem schnell wachsenden AOL-Content-Netzwerk.
„Das egoistische Gen“ von Richard Dawkins wird als Musical aufgeführt. Wohin soll das noch führen?
Der Verein "Netzwerk Recherche" kritisiert EnBW, E.On, RWE und Vattenfall für "exzessiven Lobbyismus". Vertreter der Konzerne wehrten sich auf der Preisverleihung gegen die Vorwürfe.
Das Internet macht es möglich, an Orte zu gelangen, die wir früher nur durch den Zweit- oder Drittblick von Korrespondenten erleben konnten. Das ist extrem wertvoll - so chaotisch es manchmal auch scheint.
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar soll ein von der Atomindustrie bezahlter, verdeckter Lobbyist sein. Was ist von diesen Vorwürfen zu halten?
Das Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center sieht zwar die Nachrichtenmedien in einer Erholungsphase, durch das Internet seien aber neue Teilnehmer auf den Markt der Branche gekommen.
Der Suchmaschinenanbieter fördert den IPI News Innovation Contest der Journalistenorganisation International Press Institute mit 2,7 Millionen US-Dollar.
Publikationen wie die iPad-Zeitung "The Daily" zeigen, dass sich Verlage nach den alteingesessenen, geschlossenen Modellen zurücksehnen. Doch noch fehlt ihnen die inhaltliche Tiefe.
Ein Versuch von Forschern an der Carnegie Mellon University soll ermitteln, ob ein softwaregesteuerter Texterstellungsprozess in Verbindung mit Online-Hilfsarbeitern lesbaren Journalismus erzeugt.
Wie gut können Maschinen Medienarbeiter ersetzen? Ein Versuch von Forschern an der Carnegie Mellon University soll es ans Tageslicht bringen.
Im Rahmen eines Verfahrens gegen zwei junge Männer und einen ORF-Journalisten, der eine Milieustudie über die rechte Szene gedreht hatte, verlangte die Staatsanwaltschaft die Herausgabe von Rohaufnahmen, die Hinweise dazu liefern sollten, ob die beiden Skinheads rechtsextreme Parolen bei einer Wahlveranstaltung der FPÖ skandierten – und ob der ORF-Journalist sie zu dazu angestiftet hat.
Neben Rupert Murdochs "The Daily" soll mit "Project" ein weiteres größeres journalistisches Vorhaben auf Apples Tablet landen. Initiator: der britische Milliardär, Virgin-Gründer und Weltraum-Tourismus-Unternehmer Richard Branson.
"Wenn die EU-Staaten keine Anstrengungen unternehmen, setzen sie ihre weltweit führende Position bei der Einhaltung von Menschenrechten aufs Spiel", warnte ROG-Generalsekretär Jean-François Julliard zur Vorlage der Rangliste der Pressefreiheit 2010.
Für den Journalisten und Pulitzerpreisträger Seymour Hersh sind schnelle Kommunikationsmittel im Internet wie Twitter, Blogs oder Wikileaks eine große Errungenschaft. Es müsse dafür gesorgt werden, dass das Internet so bleibt wie es jetzt ist: "unkontrolliert".
Beim scoopcamp tauschten sich Journalisten, IT-Vordenker und Medienmacher zu Journalismus-Trends aus.
Wer zu viele SMS tippt, wird krank? Doch die Diagnose müsste anders lauten: Leichtgläubigkeit. Denn Krankheiten wie "Komatexten" oder "posttextisches Stress-Syndrom" gibt es nicht. PR-Profis haben sie sich ausgedacht.
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