Die Jugendschutz-Filterprogramme von JusProg und Telekom erfüllen nunmehr die Kriterien der Aufsichtsbehörde KJM. Damit entfällt ab sofort die Verpflichtung zu Zugangsbarrieren für Anbieter von "entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten".
Es ist eine Aufgabe des Staates, Kinder vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Doch was beim Fernsehen noch leidlich klappt, kann im Internet nicht funktionieren. Dennoch beharren Politiker auf überkommenen Vorstellungen von Schutz und Regulierung.
Bisher nur für Nutzer ab 18 zugänglich, öffnet sich Google+ nun für Jugendliche ab 13 Jahren. Google führt für diese Nutzergruppe neue Sicherheitsmechanismen ein und bietet Starthilfe in einem Safety Center.
Die neue Einrichtung soll in Abstimmung mit Staat, Unternehmen und Initiativen auf einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen hinarbeiten. Erste Aufgabe ist die Einführung eines Notrufknopfes.
Unternehmen wie die Telekom, Vodafone, Microsoft, Samsung, Apple und Telefonica haben sich verpflichtet, gemeinsam gegen schädliche Inhalte vorzugehen und für einen altersgerechten Datenschutz zu sorgen.
AT&T, Microsoft, Sprint, T-Mobile USA, U.S. Cellular und Verizon Wireless wollen in ihren Online-Läden für mobile Anwendungen ein System nach dem Vorbild der Bewertung für Computer- und Videospiele einrichten.
Nach Doom wird jetzt auch der Shooter-Klassiker Quake in Deutschland nicht mehr als jugendgefährdend eingestuft. Publisher Zenimax plant eine erneute Veröffentlichung.
Besonders in Deutschland stehen Computer von 11- bis 13-Jährigen häufig auch in ihrem Kinderzimmer. Das hat eine Umfrage in zehn Industrieländern ergeben.
Auf den Münchner Medientagen sorgten sich Jugendmedienschützer und ihrer Kritiker über die Zukunft des "technischen Medienschutzes".
Mit BT, Sky, TalkTalk und Virgin Media wollen die vier größten Breitbandanbieter im Vereinten Königreich Neukunden künftig die Möglichkeit geben, pornographische Internetangebote von vornherein für die jeweiligen Nutzer zu sperren.
Kinder und Jugendliche können oft nicht realistisch einschätzen, welchen Gefahren sie sich bei der Nutzung des Web aussetzen. Gibt es Schwierigkeiten, macht sich Rat- und Hilflosigkeit breit – auch bei den Eltern. Unser Blick auf typische Internet-Pannen hilft Vätern und Müttern, vorzubeugen und im Notfall die richtigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Kinder und Jugendliche surfen nicht nur am heimischen PC. Viele mobile Geräte haben heute einen WLAN-Zugang und einen eingebauten Browser. Die Eltern haben kaum noch Kontrolle darüber, wann und wie ihre Kinder ins Internet gehen. Das kann böse Folgen haben.
Viele Webseitenanbieter sind mit ihren Inhalten vom Jugendmedienschutz-Staatsvertrag berührt. Ihnen stehen nun zwei weitere Selbstkontroll-Organe unterstützend zur Seite.
Die EU-Mitgliedsstaaten setzen nach Meinung von EU-Kommissarin Neelie Kroes Empfehlungen zum besseren Schutz von Kindern vor schädlichen oder illegalen Inhalten im Internet nur unzureichend um.
Freispruch nach 18 Jahren: Aufgrund ihrer "technisch veralteten Darstellungsweise" hätten die Spiele Doom und Doom 2 primär nur noch eine "historisch-dokumentarische" Bedeutung.
Jugendliche Nutzer sozialer Netzwerke sind einer Studie zufolge drogenaffiner als ihre nicht bei Facebook & Co aktiven Altersgenossen. Ein Grund dafür seien problematische Inhalte, die Teenager dort zu sehen bekämen.
Wikipedia-Autoren sollen den geplanten Jugendschutzfilter der Online-Enzyklopädie mitgestalten können. Die Einführung des Filters ist Folge eines Streits über Pornografie in der Wikipedia, der im vergangenen Jahr zu schweren Zerwürfnissen geführt hatte.
Erstmals hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ein Jugendschutzprogramm als positiv bewertet. JusProg soll eine offizielle Anerkennung bekommen, sobald es "faktisch umgesetzt" sei.
Die Nutzung von Plattformen wie Facebook beeinträchtigt die Lernleistungen von Kindern und Jugendlichen und schadet ihrer Persönlichkeitsentwicklung, warnt ein renommierter US-amerikanischer Psychologe.
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bemüht sich um mehr Transparenz und hat erstmals die Leitlinien bekannt gegeben, nach denen die Jugendschutz-Sachverständigen der Einrichtung Games bewerten.
Der Mikroblogging-Anbieter zeigt nun so genannte promoted Tweets nun auch außerhalb von Suchergebnislisten. Außerdem arbeitet er an einer Kennzeichnung für Tweets mit Links zu jugendgefährdenden Inhalten.
Im vergangenen Quartal sahen die Medienwächter der KJM zehn Verstöße gegen Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags im Internet.
Strafrechtlich relevante Inhalte würden zwar schnell aus Online-Angeboten entfernt, aber die Betreiber müssten auch gegen subtile Propaganda vorgehen, meinen Jugendschützer.
Der Supreme Court hat ein während der Amtszeit von Arnold Schwarzenegger als Gouverneur Kaliforniens verabschiedetes Gesetz zum Schutz Minderjähriger vor besonders gewalthaltigen Computerspielen für verfassungswidrig erklärt.
Forderungen nach mehr Medienkompetenz und Bürgerbeteiligung gehören seit Jahren zur öffentlichen Debatte um Medienpolitik. Auf dem Medienforum zeigte sich: Bis heute hat die Politik kaum Rezepte gefunden und kann allenfalls mit Experimenten aufwarten.
EU-Kommissarin Neelie Kroes zeigte sich enttäuscht darüber, dass die meisten sozialen Netze nicht dafür sorgen, die Profile Minderjähriger standardmäßig nur den Mitgliedern auf deren genehmigten Kontaktlisten zugänglich zu machen.
Am Dauerstreitthema Jugendschutz im Netz entzündete sich auch auf dem Politcamp 2011 am Wochenende in Bonn die Debatte, die Ansätze reichen von staatlicher Zurückhaltung bis zu öffentlicher Teilhabe.
Pornografische und rechtsradikale Angebote gehörten laut jugendschutz.net auch im Jahr 2010 zu den größten Bedrohungen für Kinder und Jugendliche im Internet. Der Jugendschutzbericht 2010 weist auch auf neue Gefahren hin.
Die Internetwirtschaft hat überwiegend positiv auf die Maßgaben der Kommission für Jugendmedienschutz zur Anerkennung nutzerautonomer Jugendschutzfilter reagiert, es gibt aber auch Skeptiker.
Der Gesetzgeber dürfe höchstens auf europäische oder globale Bestimmungen setzen, waren sich Branchenvertreter bei der Eröffnung der Deutschen Gamestage einig.