Der Gesetzgeber sagt zwar, dass nur eine schriftliche Kündigung wirksam ist, doch wichtiger als das Papier ist das Verhalten des Betroffenen.
Vor dem Landesgericht Düsseldorf musste sich eine frühere Stadtangestellte belehren lassen, dass nicht jede Kritik des Vorgesetzen eine Persönlichkeitsverletzung ist.
Das Bundesarbeitsgericht hat in zwei Urteilen festgestellt, dass Leiharbeitnehmer in bestimmten Fällen wie festangestellte Mitarbeiter zu behandeln sind.
Mitarbeiter sollten bei der Zeiterfassung lieber nicht schummeln. Manipulationen können nämlich zur sofortigen Kündigung führen.
Wer aufgrund einer mündlichen Absprache des Arbeitgebers auf eine Kündigungsschutzklage verzichtet, geht ein hohes Risiko ein. Das bestätigt ein aktueller Fall aus Berlin.
Wenn es um Entlassungen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens geht, dürfen auch die Fehlzeiten der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Allerdings nur im Rahmen bestimmter Regeln.
In Frankreich wurden bereits Mitarbeiter wegen Beleidigung eines Vorgesetzten auf Facebook gefeuert. Nun hat es auch einen Arbeitnehmer aus Hagen erwischt.
Wenn es um Fragen des Arbeitsrechts geht, haben die meisten Arbeitnehmer eine Meinung. Wir stellen die häufigsten Irrtümer vor und erklären, wie es wirklich ist.
Sichert der Arbeitgeber im Kündigungsschreiben zu, eine bestimmte Anzahl von Urlaubstagen abzugelten, ist er daran gebunden. Das gilt auch, wenn er sich verrechnet hat.
Wenn Mitarbeiter freigestellt werden, müssen sie nicht zur Arbeit, bekommen aber ihr Gehalt. Als Urlaub sollte man die Freistellung aber nicht betrachten, denn es gelten strenge Regeln.
Geschäftsführer sind keine normalen Arbeitnehmer. Das sehen auch die Gerichte so. Deshalb müssen die Manager im Falle einer Klage die Zivilgerichte bemühen.
Wenn eine Führungskraft den Arbeitgeber wechselt, folgen ihm oft auch einige seine Mitarbeiter. Betroffene Unternehmen können allerdings kaum etwas dagegen unternehmen.
Ist das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zerstört, bedarf es vor dem Rauswurf keiner Abmahnung mehr.
Ein Arbeitgeber darf die Zahlung des Weihnachtsgelds verweigern, wenn das Arbeitsverhältnis demnächst erlischt. Voraussetzung ist eine entsprechende Klausel im Vertrag.
Auch wenn der Arbeitsvertrag keine Regelung zum Weihnachtsgeld enthält, hat der Arbeitnehmer beim Ausscheiden keinen Anspruch auf anteilige Zahlung.
Verpflichtet sich ein Arbeitgeber für einen bestimmten Zeitraum auf Kündigungen zu verzichten, so ist das in der Regel bindend, auch wenn sich die Lage der Firma verschlechtert.
Arbeitsgerichte sollen objektiv entscheiden. Tatsächlich sind Wirtschaftslage und andere Kriterien genauso wichtig wie die Fakten.
Die beiden fusionierten Online-Spiele-Spezialisten ordnen ihr Geschäft neu und stampfen einige Projekte ein. Für 100 Mitarbeiter ist da kein Platz mehr.
Ob es sich beim Verkauf einer Unternehmenseinheit um einen Betriebsübergang handelt, entscheidet darüber, ob der neue Eigentümer die Mitarbeiter übernehmen muss oder nicht.
Alkohol- oder Drogenmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann die Karriere schnell ruinieren. Auch wenn der Chef, gerne trinkt - lassen Sie es lieber blieben.
Wer beruflich auf sein Auto angewiesen ist, riskiert bei einer Trunkenheitsfahrt nicht nur den Führerschein, sondern auch seinen Job. Das gilt auch dann, wenn die Fahrt in der Freizeit erfolgte.
Ein Unternehmen, dass Insolvenz anmelden oder den Betrieb sogar aufgeben muss, kann seine Mitarbeiter kündigen. Doch fristlos dürfen sie nicht vor die Tür gesetzt werden.
Betriebsbedingte Gründe für eine Kündigung können auch mal im privaten Bereich liegen, jedenfalls nach Ansicht des Arbeitgebers, der sich jetzt vor dem LAG Kiel rechtfertigen musste.
Mit viel Lärm wird Michael Arrington vor die Tür seines einstigen Hauses Techcrunch gesetzt. Es sind nicht die ersten Negativ-Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem schnell wachsenden AOL-Content-Netzwerk.
Schnell und gnadenlos soll sie sein, die "fristlose Kündigung". Kein Wunder also, dass Arbeitnehmer sie fürchten. Doch so einfach lässt sie sich gar nicht aussprechen.
Was passiert, wenn das wahre Ausmaß des Vergehens erst nach der Abmahnung bekannt wird? Eine Antwort auf diese Frage gab jetzt das hessische Landesarbeitsgericht.
Öffentliche Kritik am Arbeitgeber ist kein Kündigungsgrund, sondern eine freie Meinungsäußerung. Das hat der Europäische Gerichtshof jetzt entschieden.
Was ein Arbeitnehmer in seiner Freizeit tut, geht den Arbeitgeber nichts an. Das gilt auch dann, wenn dieser einen Büro-Roman verfasst und dem Chef hier einiges bekannt vorkommt.
Im Bewerbungsgespräch zu lügen, ist zwar nicht sehr fein, aber trotzdem ungefährlich. Vorausgesetzt, die Lüge hat keine direkten Auswirkungen auf die Zusammenarbeit.
Eine Kündigung löst in den meisten Fällen Existenzängste aus. Und den Reflex, sich so schnell wie möglich einen neuen Job zu suchen. Doch es gibt genauso viele gute Gründe es nicht zu tun.
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