Die Kartellbehörden in Washington und Brüssel stehen laut Medienberichten kurz davor, die Milliarden-Übernahme des Handyherstellers Motorola Mobility durch Google zu genehmigen.
Jetzt veröffentlichter Gerichtsunterlagen zeigen, dass Google, Apple und andere Unternehmen abgesprochen haben, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. In wenigen Tagen beginnt dazu ein Prozess.
Wie der Sport braucht eine Marktwirtschaft eindeutige Spielregeln. Die Kartell- und Wettbewerbsbehörden setzen sie quasi als Schiedsrichter durch. Es drohen Bußgelder oder Haftstrafen. Wer die Grundregeln kennt, kann Fallstricken aus dem Weg gehen.
Das Gericht hat Novells Forderung nach 1,3 Milliarden US-Dollar Schadensersatz abgewiesen, weil sich die Geschworenen nicht einigen konnten.
Die EU-Kommission braucht für die Klärung kartellrechtlicher Fragen der Übernahme des Handyherstellers Motorola Mobility durch den Internetkonzern mehr Zeit.
Die US-amerikanischen Wettbewerbshüter schauen sich das Vertragsverhältnis zwischen Apple und großen Verlagshäusern genauer an, vermutet werden unrechtmäßige Absprachen. Aus Europa droht den Unternehmen ähnlicher Ärger.
Der US-amerikanische Festplattenhersteller darf die HDD-Sparte des japanischen Konzern übernehmen, muss aber zuvor eine Fertigungsstätte verkaufen.
Der Microsoft-Mitgründer wies Vorwürfe des klagenden Unternehmens Novell zurück, absichtlich Code aus Windows 95 entfernt zu haben, um Konkurrenten zu schaden.
Das Laufwerks-Joint-Venture Hitachi-LG Data Storage hat vor einem US-Gericht Preisabsprachen und andere Wettbewerbsvergehen eingeräumt und gemäß einer Absprache mit der Kartellaufsicht eine Millionenstrafe akzeptiert.
Nach den US-Kartellwächtern macht auf Brüssel den Weg frei für Microsofts bisher größten Deal: Der Softwarekonzern darf den VoIP-Anbieter für über 8 Milliarden US-Dollar übernehmen.
Die Antitrust-Abteilung des US-Justizministeriums verlangt von Google weitere Unterlagen zu dessen Übernahmeplänen für Motorola Mobility.
Der ehemalige CEO und nunmehrige Verwaltungsratsvorsitzende des Internetdienstleisters stellte sich am Mittwoch einer Anhörung des US-Senats.
AT&T verzichtete am Mittwoch auf Vergleichsverhandlungen mit Vertretern des Justizministeriums, um möglichst schnell zu einer Entscheidung zu gelangen.
Missbraucht Google seine Vormachtstellung im Suchmaschinen-Markt? Um diese Frage dreht sich eine Anhörung des US-Senats. Für den Internetkonzern geht es dabei letztlich um nichts weniger als seine Freiheit.
Die spanische Kartellbehörde Comision Nacional de la Competencia geht einer Beschwerde des Madrider Unternehmens Elegant Business nach.
Drei Konkurrenten haben Beschwerden, in denen es um die angeblich Kopplung von Hardware und Betriebssystem geht, zurückgezogen. Außerdem hat sich IBM bereit erklärt, mit der EU-Kommission zu kooperieren.
Nachdem der Kauf von T-Mobile USA durch eine Klage des Justizministeriums in weite Ferne gerückt war, versucht AT&T nun einen neuen Anlauf zu nehmen.
15 demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben Präsident Barack Obama in einem Brief dazu aufgefordert, Bedenken seiner Regierung gegen die Übernahme durch AT&T auszuräumen.
Googles Niederlassung in Südkorea ist laut Medienberichten von Beamten der dortigen Kartellbehörde durchsucht worden. Suchmaschinen-Betreiber werfen dem Unternehmen vor, die Nutzung von konkurrierenden Such-Diensten auf Android-Smartphones zu blockieren.
Die Deutsche Telekom sieht sich einer weiteren Klage gegen den 39 Milliarden Dollar schweren Verkauf von T-Mobile USA gegenüber.
Falls die Telekom T-Mobile USA nicht an AT&T verkaufen darf, rechnet das Unternehmen mit einer Entschädigung von etwa 6 Milliarden US-Dollar.
Die Entscheidung der US-Kartellwächter, gegen den Verkauf von T-Mobile USA an AT&T zu klagen, bedeute nicht das "Aus" für seine Pläne, meint René Obermann und will zusammen mit dem US-Konzern für das Geschäft kämpfen.
Apple hilft Buchverlagen, die Preise für E-Books hochzuschrauben, Buchverlage helfen Apple, mt dem iPad gegen Amazons Kindle bestehen zu können: So lauten die Vorwürfe von zwei E-Book-Käufern.
Nach einer ersten Prüfung hat die Antitrust-Abteilung des US-Justizministeriums nicht klären können, ob die Übernahme den Wettbewerb auf dem Markt für Display-Werbung beeinträchtigt.
Nach den Wettbewerbshütern der EU schaut sich nun auch die US-amerikanische Kartellbehörde die Arbeit von Google näher an.
Dem geplanten Ausbau des Onlinehandels steht nichts mehr im Wege – das Kartellamt gab nun grünes Licht für die Übernahme von Redcoon durch die Metro-Tochtergesellschaft Media-Saturn.
Die Handelsbehörde Federal Trade Commission steht laut "Wall Street Journal" kurz davor, Einblick in Googles Geschäfte zu verlangen. Das könnte der Auftakt eines Kartellverfahrens werden.
Die US-Kartellbehörde FTC hat der Skype-Übernahme zugestimmt. Microsoft zahlt für den Internet-Telefonanbieter 8,5 Milliarden US-Dollar und will dessen Dienste nun in XBox und Outlook einbauen.
Die Kartellwächter EU überlassen die Prüfung ihren deutschen Kollegen, weil es sich bei fast allen potenziell betroffenen Märkten um nationale oder regionale Märkte handele.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die Telekom Daten von Telefonkunden zu überhöhten Preisen verkauft hat.
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