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Linux 3.10 handhabt Paketverluste am Ende von TCP-Verbindungen effizienter und beschleunigt so HTTP-Übertragungen. Neu sind auch Unterstützung für VLAN Stacking und den WLAN-Chip Realtek RTL8188EE.
Der Kernel kann SSDs als Festplatten-Cache einbinden und Netzwerkverkehr besser auf mehrere CPU-Kerne verteilen. KVM virtualisiert jetzt auch auf der ARM-Prozessoren. Hinzu kommen neue Treiber unter anderem für neue Grafikchips von AMD und kommende WLAN-Chips von Intel.
Linux 3.9 enthält Treiber für neue Grafikchips von AMD und im Sommer erwartete WLAN-Chips von Intel. Durch Änderungen am Netzwerk-Subsystem soll der Kernel den Netzwerkverkehr nun besser auf mehrere Prozessorkerne verteilen können.
Experimentelle Kernel-Funktionen sind jetzt nur noch in den Hilfetexten der Konfigurationsoptionen gekennzeichnet. Linux 3.9 beherrscht "Suspend Freeze" und kann Intel-CPUs durch Kurzzeitschlaf drosseln. Der KVM-Hypervisor unterstützt jetzt ARM-Kerne.
Der Linux-Kernel kann SSDs nun als Festplatten-Cache konfigurieren. Btrfs unterstützt RAID 5 und 6 jetzt direkt im Dateisystem. Die Kernel-Entwickler haben zudem zwei Performance-Probleme beseitigt.
Unterstützung für RAID 5 und 6 in Btrfs sowie ein Device-Mapper-Target zum Einsatz einer SSD als Festplatten-Cache sind zwei der größten Neuerungen von Linux 3.9. Neue Stable- und Longterm-Kernel korrigieren Fehler und Kernel.org erhielt ein Facelift.
Verbesserte Grafiktreiber und ein neues Dateisystem für Flash-Datenträger gehören zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.8. Die Kernel-Entwickler haben zudem Btrfs und Ext4 optimiert und eine Reihe neuer Treiber integriert.
Der Linux-Kernel bringt jetzt alles Nötige mit, um die 3D-Beschleunigung sämtlicher GeForce-Grafikchips zu verwenden. Neu dabei sind auch Treiber für einen Wireless-Gigabit-Chip und einen PCIe-WLAN-Chip von Realtek.
Anwender ohne Root-Rechte sollen künftig Container einrichten können, in denen Software läuft, die Root-Rechte benötigt. Linux 3.8 belegt in bestimmten Situationen weniger Speicher und bringt Verbesserungen für NUMA-Systeme; die Unterstützung für Intels 386er flog raus.
Linux unterstützt jetzt das speziell auf Datenträger mit Flash-Chips zugeschnittene Dateisystem F2fs. Btrfs soll bestimmte Aufgaben flotter erledigen und Ext4 kann kleine Dateien nun effizienter handhaben.
Linus Torvalds hat die Unterstützung für 386er-CPUs entfernt; 486-Prozessoren und andere x86-32-CPUs werden aber weiter unterstützt.
Größere Umbauten sollen die Treiber für Grafikhardware von Intel und Nvidia robuster machen. Linux unterstützt jetzt ARM64 und beherrscht Network Address Translation (NAT) auch mit IPv6. Die Kernel-Entwickler sind zudem einem bekannten Performance-Problem von Btrfs zu Leibe gerückt.
Linux 3.7 unterstützt ARM64, Intels Sicherheitsfunktion SMAP und enthält jetzt Patches für die Raspberry-Pi-CPU. Der nächste Kernel bringt zudem neue Tracing-Werkzeuge und Verbesserungen zur Zusammenarbeit mit Microsofts Hypervisor.
Größe Umbauten sollen die Treiber für Grafikkerne von Intel und Nvidia robuster machen. Linux 3.7 bringt zudem eine Reihe neuer DVB-Treiber und nutzt die Stromsparmechanismen moderner Audio-Chips besser.
Linux 3.7 kann anhand von Signaturen die Unversehrtheit von Kernel-Modulen prüfen. Die neue Integrity Appraisal Extension verspricht Schadsoftware zu erkennen. Der Kernel lädt Firmwaredateien jetzt ohne Udev und erhielt für Container wichtige Verbesserungen.
Linux beherrscht Network Address Translation (NAT) nun auch bei IPv6. Neu sind Server-seitige Unterstützung für Googles Beschleunigungstrick "TCP Fast Open" und ein Tethering-Treiber für das iPhone 5.
Zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.7 zählen die Unterstützung für den 64-Bit-ARM-Befehlssatz und eine Grundrenovierung des Nouveau-DRM-Treibers. Neu ist auch Support für SMB2 und Intels Prozessor-Sicherheitsfunktion SMAP.
Der Kernel 3.6 beherrscht hybriden Schlaf, kann PCIe-Chips die Stromzufuhr abklemmen und bringt ein neues Framework für Userspace-Treiber. Dazu kommen verbesserte Netzwerkfunktionen, Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs und neue Treiber.
Ähnlich wie aktuelle Versionen von Mac OS X und Windows beherrscht Linux jetzt einen hybriden Schlaf. Kernel 3.6 liefert zudem bessere Zufallsdaten und nimmt EFI-Boot-Loadern Arbeit ab.
Die Entwickler haben die Unterstützung für neue MacBooks verbessert. Der Radeon-Treiber nutzt jetzt PCIe 2.0 und dem Kernel liegt nun ein Treiber für den DVB-T-Empfänger Cinergy T Stick Black bei.
Linux 3.6 kann die Stromzufuhr von PCIe-Chips und ATA-Ports unterbrechen. Ein neues Userspace-Treiber-Framework soll virtualisierten System flotteren Zugriff auf einzelne PCI-/PCIe-Geräte ermöglichen. Änderungen am Prozess-Scheduler versprechen ein besseres Reaktionsverhalten.
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein nützliches Tool zum Umpartitionieren. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik.
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein nützliches Tool zum Umpartitionieren. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik. Die Erweiterungen zur Unterstützung von UEFI Secure Boot reifen heran.
Kleinere Puffer sollen bei der Vermeidung von Bufferbloat helfen. "TCP Fast Open" verspricht schnellere HTTP-Verbindungen. Die Netfilter-Infrastruktur kann zum Connection Tracking nun auf Userspace-Programme zurückgreifen.
Die Versionsbezeichnung des Linux-Kernel soll von 3.x auf 4.0 springen, bevor die zweite Stelle der derzeit aktuellen Kernel-Serie 3.x in die Mitt-Dreißiger kommt.
Linux 3.6 bringt Sicherheitsverbesserungen für das Temp-Verzeichnis sowie Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs. Über neue Schnittstellen kann der Kernel im Betrieb von Kapazitätsänderungen verwendeter Partitionen erfahren.
Linux 3.0 wird noch mindestens ein Jahr gepflegt und Linux 3.4 wird zum Longterm-Kernel. Die Wartung von Linux 3.5 soll nach Erscheinen von Linux 3.6.1 enden.
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