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Großbritanniens Prinz Harry hat ausgeführt, dass er wohl nur dank seiner Liebe für Videospiele Bordschütze eines Kampfhubschraubers sei. In einer Reihe von Interviews kritisierte er außerdem die britische Presse.
Über allem steht die Freiheit der Bürger - laut Verfassung hat sich in den USA der Staat nicht in ihre Belange einzumischen. Nach dem Massaker in Connecticut will Obama die Menschen jedoch besser schützen und nimmt sich Waffen und Videospiele vor.
Einen Monat nach dem Schulmassaker von Newtown hat die NRA eine iOS-App herausgebracht, in der sich der Spieler unter anderem in einen virtuellen Schießstand versetzen lassen kann. Auf Menschen wird nicht gezielt.
Nach dem Massaker von Newtown kochte die Diskussion über Waffengewalt wieder hoch, auch über ihren Bezug zu sogenannten Killerspielen. Wissenschaftler wollen den Forschungsstand zur Schusswaffenpolitik und gesellschaftlichen Gewalt zusammenfassen.
Die NRA fordert zum Schutz der Schulen bewaffnete Sicherheitskräfte
Der Demokrat Jay Rockefeller hat nach der Tragödie in Newtown einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach die National Academy of Sciences untersuchen soll, wie sich gewalthaltige Computerspiele auswirken.
"Crysis 2" und "Harveys Neue Augen" wurden beim Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet. Die Jury ließ sich vom Sperrfeuer aus der CDU/CSU nicht beeindrucken. Kulturstaatsminister Neumann will die Vergabekriterien neu diskutieren.
Die Täter informieren sich zwar oft im Internet über andere Amokläufe, doch der Plan zur Tat stehe dann meist schon.
2012 will Valve die Counter-Strike-Serie um einen neuen Teil bereichern: "Global Offensive" soll unter anderem neue Spielmodi sowie ein Matchmaking-System mitbringen und durch aufpolierte Grafik glänzen.
Der Konsum von Computerspielen hat keinen signifikanten Einfluss auf die Haltung zu Krieg und Gewalt. Entscheidend seien vor allem soziodemographische Aspekte, ermittelte eine Universitätsstudie.
Blutrünstige Killerspiele machen Spielern keine Angst, sondern helfen ihnen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, wie Wissenschaftler der kanadischen Grant MacEwan University herausfanden.
Die erste LAN-Party für Politiker sollte Berührungsängste abbauen und die Diskussion um Ballerspiele versachlichen. Doch das Konzept ging nicht auf: Nur eine Handvoll Abgeordnete traute sich an Counter-Strike heran.
Das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" appelliert an den Bundestag, die Herstellung gewaltverherrlichender Computerspiele generell zu verbieten. Außerdem fordert das Bündnis eine Änderung des Waffenrechts.
In einer Unterschriftenaktion des Aktionsbündnisses "Amoklauf Winnenden" haben sich 85.000 Unterzeichner für ein Verbot sogenannter Killerspiele ausgesprochen, 100.000 votierten für ein völliges Verbot von Waffen.
Mit dem geplanten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag sollen die Anbieter etwa von Browser-Games ihre Inhalte entweder selbst klassifizieren oder ein Alterskennzeichen der USK beantragen können. Die Zweigleisigkeit führt zu Verwirrungen.
Auf der Konferenz Clash Of Realities an der Fachhochschule Köln diskutieren Branchenvertreter, Politiker und Wissenschaftler noch bis Freitag Themen wie Gamedesign, Spiele-Ästhetik sowie gesellschaftliche Aspekte von Computerspielen.
Joachim Hermann verteidigt auf Abgeordnetenwatch.de seinen Vergleich von gewalthaltigen Computerspielen mit Drogenkonsum und Kinderpornografie. Außerdem erneuert er seine Kritik an der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle.
Nach dem Nationalrat stimmte auch der Schweizer Ständerat für das geplante Killerspiel-Verbot und gab damit der Regierung einen klaren Auftrag. Die will allerdings erst einmal beobachten.
Die Rechtskommission des Ständerats hat zwei im Juni vom Nationalrat verabschiedete Motionen für ein Verbot des Verkaufs von Gewaltspielen befürwortet.
Nachdem sich der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard gegen "Killerspiele" in der Gemeindehalle ausgesprochen hatte und die für August geplante LAN-Party abgesagt worden war, zieht die Convention-X-Treme ins 125 Kilometer entfernte Rust.
Aufgrund eines überschwänglichen medialen Hypes verkaufte Activision Blizzard von dem Kriegs-Shooter Modern Warfare 2 am ersten Tag 4,7 Millionen Exemplare allein in den USA und Großbritannien. Doch erste Spielerreaktionen widersprechen dem einhelligen Lobgesang der Fachpresse.
Nicht nur Spielereien in Köln: Auf dem zur Spielemesse Gamescom stattfindenden Fachkongress tauschten sich Branchenvertreter, Politiker und Wissenschaftler über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Computerspielen aus.
Auf der gamescom in Köln wetterte EA-Manager Gerhard Florin gegen das das "spielefeindliche Klima" und das deutsche Jugendschutzsystem. Deutschland solle sich auch dem von der Industrie getragenen System Pan-European Game Information anschließen.
Auf der GDC in Köln hat Crytek-Chef Cevat Yerli Spieler aufgerufen, gegen das geplante Verbot sogenannter Killerspiele zu protestieren.
In mehreren deutschen Städten gingen Spieler auf die Straße, um gegen das von der Innenministerkonferenz geforderte Verbot gewalthaltiger Computerspiele zu demonstrieren.
Somit muss sich nun ein Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Antrag befassen. Gefordert wird unter anderem, dass sich das Parlament gegen ein generelles Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actionspielen mit gewalthaltigen Inhalten ausspricht.
Eine neue Online-Petition fordert den Bundestag auf, gegen das von den Innenministern der Bundesländer gewünschte Verbot sogenannter "Killerspiele" zu entscheiden.
Manfred Pohl, Vorsitzender des Think Tanks, meint, Gewaltvermittlung müsse so teuer gemacht werden, dass sie sich nicht mehr lohnt.
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