Christian Bahls, Vorsitzender der Vereinigung von Missbrauchsopfern MOGiS, kritisierte auf dem Hacker-Kongress Pläne der in Niedersachsen beheimateten Initiative, zentrale Filter gegen Missbrauchsdarstellungen zu installieren.
Manche Ideen entwickeln anscheinend eine frappierende Ähnlichkeit mit den Untoten aus Splatter-Filmen. Je toter sie erscheinen, desto wahrscheinlicher ist ihre Auferstehung.
Im Rahmen der "Operation Ikarus" wurden bisher unbekannte Netzwerke ermittelt, in denen Material mit Darstellungen von extremem Kindesmissbrauch getauscht wurde. Zahlreiche Verdächtige wurden verhaftet.
Die Justiz- und Innenminister der EU fordern die Kommission und die Mitgliedsstaaten auf, verschärft gegen Bilder sexuellen Kindesmissbrauchs im Internet vorzugehen und auch mit Drittländern besser zu kooperieren.
Das Parlament hat mit den Stimmen aller Fraktionen das lange umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz aufgehoben. Die verbesserten Erfolge beim Löschen von Kinderpornos machen Sperrmaßnahmen nach Ansicht der Abgeordneten verzichtbar.
Die Partei hat das "Piratenpad" wegen des Verdachts, auf der Online-Kommunikationsplattform seien Links zu kinderpornografischen Webseiten veröffentlicht worden, "bis auf Weiteres" vom Netz genommen.
Nach dem EU-Parlament hat nun auch das Ministergremium die lange umkämpften neuen Vorgaben zum schärferen Vorgehen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern verabschiedet. Das kann auch Websperren einschließen.
Die Piratenpartei hat den Aufnahmeantrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss abgelehnt. Er war 2009 von der SPD zu den Piraten gewechselt und nach einer Verurteilung wegen Kinderpornografie ausgetreten.
Die EU-Abgeordneten haben Änderungen am Entwurf der EU-Kommission für eine Richtlinie zum schärferen Vorgehen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern verabschiedet. Sie enthalten einen Kompromiss zu Websperren.
Teils freudig, teils wehmütig haben die Abgeordneten begonnen, das Zugangserschwerungsgesetz endgültig zu Grabe zu tragen. Der CDU-Politiker Ansgar Heveling bezeichnete Web-Blockaden als normales Mittel zur Gefahrenabwehr.
Die US-Meldestelle CyberTipline hat ihre Verfahrensstrukturen deutlich verbessert. Damit ließ sich der Zeitaufwand für das Löschen von Kinderpornoseiten im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbieren.
US-amerikanische Strafverfolger haben zusammen mit anderen Behörden ein Kinderporno-Netzwerk ausgehoben, das Mitglieder aus fünf Kontinenten hat. Noch wird nach 20 Verdächtigen gefahndet.
Der Rechtsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat einen Vorstoß zur Bekämpfung von Kinderpornografie verabschiedet, mit dem eine einjährige Protokollierung von Nutzerspuren verknüpft ist. Bürgerrechtler sind besorgt.
Der Gesetzgebungsvorgang, mit dem den Websperren gegen Kinderpornografie der Garaus gemacht werden soll, erreicht die Zielgerade.
Der Innenausschuss der Bürgervertretung hat der zuvor in Brüssel ausgehandelten Linie zugestimmt. Demnach sollen Mitgliedsstaaten auf das Löschen kinderpornographischer Inhalte setzen, können aber auch Blockaden anordnen.
Die Länder haben sich prinzipiell für den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Aufhebung der Websperren-Klausel im Zugangserschwerungsgesetz ausgesprochen, fordern aber eine Nachbesserung.
Die beiden größten australischen Provider haben sich bereit erklärt, eine Filterliste der Regierung zur Blockade kinderpornographischer Seiten einzusetzen. In London sorgt ein Entwurf für Sperren zum Urheberrechtsschutz für Unruhe.
Verhandlungsführer der EU-Gremien erzielten einen Kompromiss bei der Richtlinie zur besseren Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs an Kindern. Mitgliedsstaaten dürfen demnach Blockaden gegen Kinderporno-Sites einsetzen, werden aber nicht dazu gezwungen.
Geht es nach dem britischen Innenministerium, sollen auf die von Providern freiwillig eingesetzten nationalen Filterlisten neben Kinderpornographie bald auch "gewalthaltige und rechtswidrige" Inhalte gesetzt werden.
Weil in Schweden bereits ein Manga-Übersetzer wegen des Besitzes kinderpornographischer Bilder verurteilt wurde, soll das Spiel "Dead or Alive: Dimensions" in Skandinavien gar nicht erst auf den Markt kommen.
Das Kabinett hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem das derzeit schon ausgesetzte "Zugangserschwerungsgesetz" aufgehoben werden soll.
Mit einer von Microsoft entwickelten Technik will Facebook in Zukunft Bilder mit Kinderpornografie automatisch erkennen.
Das Bundesjustizministerium hat einen Entwurf für das Aufhebungsgesetz der Websperren-Regelung vorgelegt und interessierte Verbänden zur Kommentierung eingeladen. Bereits am 25. Mai soll sich das Bundeskabinett damit befassen.
Dass mit dem Vertrieb von kinderpornografischen Inhalten im Web viel Geld verdient wird, lässt sich laut einer Studie des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Uni Hannover nicht belegen.
Die Arbeitsgruppe "Strafverfolgung" im EU-Rat für Justiz und Inneres will einen "sicheren europäischen Binnen-Cyberspace" mit einer "virtuellen Schengen-Grenze" schaffen, was bei Netzpolitikern Kopfschütteln auslöst.
Nachdem die Koalitionäre dies schon vereinbart hatten, beschloss das Bundeskabinett nun Eckpunkte für ein Gesetz, mit dem das Zugangserschwerungsgesetz aufgehoben werden soll.
Die Koalition will Kinderpornos im Internet löschen, statt sperren. Damit hat sich in der Koalition die FDP durchgesetzt. Die CDU/CSU ist aber misstrauisch und pocht auf echte Gegenleistungen im Sicherheitsbereich.
Provider, Bürgerrechtler und Vertreter von Missbrauchsopfern reagierten erleichtert auf den Beschluss, das Zugangserschwerungsgesetz aufzuheben. FDP-Politiker betonten, es habe keinen Deal "Aus für Websperren" gegen "Vorratsdatenspeicherung" gegeben.
Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition in Berlin beschlossen am Dienstag, das so genannte Zugangsererschwerungsgesetz der Vorgängerregierung zu kippen und kinderpornografische Inhalte im Internet künftig ausschließlich zu löschen.
Die Internet-Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) hat im vergangenen Jahr zwar insgesamt mehr Eingaben erhalten, die Hinweise auf Bilder von sexuellem Kindesmissbrauchs sanken aber.