Innenminister Boris Rhein meint, eine Mindestspeicherfrist sei nötig, um Täter besser belangen zu können. Auch setzt er sich dafür ein, die Tarnung in Chats zu erschweren.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Verdächtige sollen gezwungen werden können, das Passwort für verschlüsselte Datenträger herauszugeben. Begründung: Die Festplattenverschlüsselung Truecrypt werde regelmäßig zur Verschleierung von Kinderporno-Besitz genutzt.
Erenut ist Schadsoftware im Umlauf, die Betroffenen unterstellt, jugendpornografisches Material zu verbreiten und zu einer Geldzahlung auffordert.
Männer suchen im Internet Kontakt zu Minderjährigen. Sie geben sich als gleichaltrig aus, um Vertrauen zu gewinnen. Gegen mehr als 40 solcher mutmaßlicher Pädophiler wird nach einer Razzia ermittelt.
Bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter gingen im vergangenen Jahr fast doppelt so viele Beschwerden über jugendgefährdende oder andere unzulässige Inhalte wie Kinderpornografie ein wie im Jahr 2011.
Das European CyberCrime Center (EC3) im niederländischen Den Haag nimmt seine Arbeit auf. EU-Kommissarin Cecilia Malmström betonte zur Eröffnung die Bedeutung von Kooperationen wie bei der Operation Ikarus.
Die EU und die USA haben eine Allianz von insgesamt 48 Ländern geschmiedet, um die Verbreitung von Kinderpornographie übers Internet einzudämmen und Opfer sowie Täter besser ausmachen zu können.
Im Zusammenhang mit der Fahndung nach Kinderpornographie-Tätern wurde die Wohnung eines 20-jährigen Grazers durchsucht. Er arbeitet bei einem Internet-Provider und hat nach eigenen Angaben privat mehrere TOR-Nodes betrieben.
Der Kommunikationsminister des Kontinents, Stephen Conroy, hat die großen Zugangsanbieter dazu verpflichtet, eine Filterliste von Interpol für Webseiten mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs einzusetzen.
Die deutschen Piraten distanzieren sich vom Gründer der schwedischen Piratenpartei Rick Falkvinge, der sich für eine Legalisierung des Besitzes von Kinderpornografie ausspricht.
Nachdem die Polizei Hannover in ihrem Facebook-Auftritt zeitweise eine vermeintliche Kinderporno-Seite explizit benannt hatte, sorgt die Panne über die Landeshauptstadt hinaus für Aufregung.
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström und US-Justizminister Eric Folder haben sich auf eine internationale Allianz für die effektivere Bekämpfung von Missbrauchsabbildungen im Netz verständigt.
Nach acht Jahren im Einsatz lässt der schwedische Netzbetreiber die Filterlisten der schwedischen Behörden von einer Universität untersuchen, für eine regelmäßige Prüfung wird noch einem geeigneten Partner gesucht.
Der EU-Ministerrat hat sich dafür ausgesprochen, zur Bekämpfung von Kindesmissbrauchsdarstellungen nicht nur mit verbesserter internationaler Zusammenarbeit sondern, "wenn angemessen", auch per Websperren zu bekämpfen.
Bei der Internet-Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) gingen 2011 im Vergleich zum Vorjahr fünf Prozent weniger Beschwerden über kinderpornographische Inhalte auf Webseiten ein.
Gemeinsam mit dem Hersteller itWatch stellte Niedersachsens Innenminister ein Produkt zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz vor. Dessen großflächiger Einsatz setzt allerdings die Mitwirkung der Betriebssystemhersteller voraus.
Christian Bahls, Vorsitzender der Vereinigung von Missbrauchsopfern MOGiS, kritisierte auf dem Hacker-Kongress Pläne der in Niedersachsen beheimateten Initiative, zentrale Filter gegen Missbrauchsdarstellungen zu installieren.
Manche Ideen entwickeln anscheinend eine frappierende Ähnlichkeit mit den Untoten aus Splatter-Filmen. Je toter sie erscheinen, desto wahrscheinlicher ist ihre Auferstehung.
Im Rahmen der "Operation Ikarus" wurden bisher unbekannte Netzwerke ermittelt, in denen Material mit Darstellungen von extremem Kindesmissbrauch getauscht wurde. Zahlreiche Verdächtige wurden verhaftet.
Die Justiz- und Innenminister der EU fordern die Kommission und die Mitgliedsstaaten auf, verschärft gegen Bilder sexuellen Kindesmissbrauchs im Internet vorzugehen und auch mit Drittländern besser zu kooperieren.
Das Parlament hat mit den Stimmen aller Fraktionen das lange umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz aufgehoben. Die verbesserten Erfolge beim Löschen von Kinderpornos machen Sperrmaßnahmen nach Ansicht der Abgeordneten verzichtbar.
Die Partei hat das "Piratenpad" wegen des Verdachts, auf der Online-Kommunikationsplattform seien Links zu kinderpornografischen Webseiten veröffentlicht worden, "bis auf Weiteres" vom Netz genommen.
Nach dem EU-Parlament hat nun auch das Ministergremium die lange umkämpften neuen Vorgaben zum schärferen Vorgehen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern verabschiedet. Das kann auch Websperren einschließen.
Die Piratenpartei hat den Aufnahmeantrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss abgelehnt. Er war 2009 von der SPD zu den Piraten gewechselt und nach einer Verurteilung wegen Kinderpornografie ausgetreten.
Die EU-Abgeordneten haben Änderungen am Entwurf der EU-Kommission für eine Richtlinie zum schärferen Vorgehen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern verabschiedet. Sie enthalten einen Kompromiss zu Websperren.
Teils freudig, teils wehmütig haben die Abgeordneten begonnen, das Zugangserschwerungsgesetz endgültig zu Grabe zu tragen. Der CDU-Politiker Ansgar Heveling bezeichnete Web-Blockaden als normales Mittel zur Gefahrenabwehr.
Die US-Meldestelle CyberTipline hat ihre Verfahrensstrukturen deutlich verbessert. Damit ließ sich der Zeitaufwand für das Löschen von Kinderpornoseiten im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbieren.
US-amerikanische Strafverfolger haben zusammen mit anderen Behörden ein Kinderporno-Netzwerk ausgehoben, das Mitglieder aus fünf Kontinenten hat. Noch wird nach 20 Verdächtigen gefahndet.
Der Rechtsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat einen Vorstoß zur Bekämpfung von Kinderpornografie verabschiedet, mit dem eine einjährige Protokollierung von Nutzerspuren verknüpft ist. Bürgerrechtler sind besorgt.
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