Experten prognostizieren eine starke Markt-Konsolidierung im E-Commerce. Der Handel selbst glaubt aber nicht daran.
Die Wirtschaftskrise ist vorüber, doch in der High-Tech-Branche bahnt sich eine neue an. Vor allem die Hardware-Hersteller bekommen Probleme, so jedenfalls die Prognose einer aktuellen Studie.
Um iTunes, MobileMe und das kommende iCloud zu managen, kann es vorkommen, dass Nutzer sich mehrere Accounts anlegen. Apple erwägt nun offenbar eine Konsolidierungsmöglichkeit.
Der aktuelle Marktführer im Festplattengeschäft kauft den Konkurrenten Hitachi GST für rund 4,3 Milliarden US-Dollar und baut seine Spitzenposition weiter aus.
Nachdem der letzte verbliebene Interessent aus der Investmentbranche abgesprungen ist, bieten laut einem Zeitungsbericht nur noch die Telekom und United Internet für den Berliner Hoster.
Das Wachstum im DSL-Geschäft schwächt sich ab, Experten rechnen mit einer Sättigung des Marktes bis 2012. Die Branche rückt zusammen, mit weiteren Übernahmen ist zu rechnen.
Agenturberichten zufolge dürften Vodafone und Telefónica die aussichtsreichsten Bewerber um die Telecom-Italia-Tochter Hansenet sein. Auch United Internet interessiert sich für den Hamburger Netzbetreiber.
Noch ist die Wirtschaftskrise nicht das vordringlichste Problem der Telekommunikationsbranche. Saturierte Märkte, sinkende Margen und harter Wettbewerb drücken auf die Einnahmen. Experten erwarten die Konsolidierung der Branche.
Branchenkenner rechnen für 2009 mit einem weiteren Rückgang bei DSL-Neuanschlüssen und fortschreitender Konsolidierung der Branche. Hoch werde allerdings die Zahl der Wechsler bleiben, schätzt 1&1-Chef Ralph Dommermuth.
Bereits am morgigen Freitag könne der Weg für die Übernahme Sanyos durch Panasonic freigemacht werden, hat die Financial Times erfahren. Damit entstünde der größte Elektronikkonzern Japans.
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