Die Rede ist von Korruption und millionenschweren Verträgen: Das Landgericht Stuttgart muss künftig über das umstrittene Sponsoring der Telekom für den VW-Werksclub VfL Wolfsburg entscheiden. Dabei geht es vor allem um die Frage: Wo fängt Bestechung an?
Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC prüften Aussagen eines früheren Microsoft-Vertreters in China sowie Beziehungen des Unternehmens mit einigen Geschäftspartnern in Rumänien und Italien. Microsoft untersucht die Vorwürfe ebenfalls.
Laut (noch nicht rechtskräftigen) Urteil haben TA-Manager im Jahr 2004 den Aktienkurs der TA manipulieren lassen, um sich selbst und anderen leitenden Mitarbeitern Prämienzahlungen zu sichern.
Die Manager, darunter der ehemalige Generaldirektor von Telekom Austria, müssen sich vor Gericht verantworten. Sie sollen im Jahr 2004 den TA-Aktienkurs manipuliert haben und stehen unter dem Verdacht der Untreue.
In der Korruptionsaffäre um Schmiergeldzahlungen für einen Großauftrag in Russland hat die sächsische Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Manager und zwei ehemalige Mitarbeiter von Hewlett-Packard erhoben.
Nach Überzeugung der US-Börsenaufsicht SEC hatten indische Oracle-Mitarbeiter umgerechnet etwa 2,2 Millionen US-Dollar aus Aufträgen abgezwackt und in schwarze Kassen geleitet.
Ein Anteilseigner hat Oracle verklagt, weil sich das Unternehmen seiner Meinung nach zu viel Zeit gelassen hat, um Korruptionsvorwürfe zuzugeben. Deshalb seien die Kosten für außergerichtliche Einigung zu hoch ausgefallen.
Anstelle von Bußgeldern soll der Konzern 170 Millionen Euro an öffentliche Institutionen, darunter Krankenhäuser, zahlen sowie weitere 100 Millionen Euro investieren, um Siemens-Jobs in Griechenland zu erhalten.
Im Untersuchungsausschuss über Korruptionsvorwürfe gegen den teilstaatlichen Netzbetreiber A1 hat ein Zeuge das Unternehmen belastet.
Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC untersuchen, ob sich der Chiphersteller bei Auslandsgeschäften an die Gesetze gehalten hat. Unterdessen freut sich das Unternehmen über gute Geschäfte.
Das Bundesinnenministerium hat einen E-Lehrgang zur Korruptionsprävention für die Mitarbeiter der Bundesverwaltung entwickeln lassen.
Gegen Zahlung von 95 Millionen Dollar stellt die US-Justiz Ermittlungen gegen die Deutsche Telekom und ihre osteuropäische Tochter Magyar Telekom ein. Hintergrund waren Korruptionsvorwürfe in Mazedonien und Montenegro.
In der Schmiergeldaffäre bei Media-Saturn sind einem Agenturbericht zufolge zwei weitere Beschuldigte in Haft genommen worden.
Fünf Jahre nach der spektakulären Schmiergeldrazzia der Münchner Staatsanwaltschaft bei Siemens wird der Konzern einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge erneut von seiner unrühmlichen Vergangenheit eingeholt.
Der suspendierte Deutschlandchef von Media Markt ist im laufenden Strafverfahren wegen Bestechungsvorwürfen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden.
Nachdem die Unternehmenszentrale zuletzt für Negativ-Schlagzeilen sorgte, hat die Krise um dubiose Millionenzahlungen nun auch Europa erreicht. Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat Anklage gegen drei ehemalige Manager des Unternehmens erhoben.
Wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen um Schmiergeldzahlungen hat die Metro-Tochter den Media-Markt-Manager Michael Rook suspendiert. DSL-Anbieter sollen insgesamt 3,5 Millionen Euro gezahlt haben, um in den Märkten der Kette verkaufen zu dürfen.
Nachdem die "New York Times" berichtet hat, die US-Bundesbehörde FBI untersuche ungewöhnlich hohe Zahlungen von Olympus an Finanzberater, ließ der Wert der Aktie erneut stark nach.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart vermutet, dass ein hoch dotierter Vertrag zwischen Volkswagen und der Telekom-Tochter T-Systems mit einem Sponsoringvertrag für den Fußball-Erstligisten verquickt wurde.
In der Holding, die die Elektronikmärkte Media Markt sowie Saturn betreibt und zu 75 Prozent der Metra AG gehört, tobt ein Streit um Konsequenzen aus Korruptionsvorwürfen.
Eine Manipulation des Aktienkurses im Jahr 2004 soll Managern der teilstaatlichen A1 (damals Telekom Austria) 9,2 Millionen Euro eingebracht haben. Ein Börsenhändler sowie ein ehemaliger A1-Manager packen laut österreichischen Medienberichten aus.
Bestechung ist zwar verboten, bei vielen europäischen Unternehmen aber dennoch an der Tagesordnung. Davon gehen jedenfalls die Mitarbeiter aus.
Der deutsche Konzern soll in den kommenden Tagen laut einem Zeitungsbericht einen Bußgeldbescheid über bis zu 200 Millionen Euro bekommen.
Am Mittwoch haben Ermittler bundesweit 20 Büros und Privatwohnungen von Beschuldigten durchsucht, darunter auch die Ingolstädter Unternehmenszentrale. Unter den Beschuldigten soll auch ein Mitglied der Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding sein.
Firmen, die geschäftliche Beziehungen nach Großbritannien unterhalten, müssen auf der Hut sein: sie wissen vielleicht gar nicht, dass sie gegen den neuen "Bribery Act" verstoßen.
Die Strafkammer des Landgerichtes München I meint, dass die Schuld des ehemaligen Siemens-Vorstands Thomas Ganswindt nach dem bisherigen Verlauf in dem Schmiergeldprozess geringer ist als ursprünglich angenommen.
Auf Druck der Behörden hat das russische Unternehmen Yandex Daten über Kunden seines Bezahldienstes dem Inlandsgeheimdienst FSB überlassen.
Thomas Ganswindt wurde laut Zeugenaussage bereits Anfang 2004 darauf aufmerksam gemacht, dass jährlich Bestechungsgelder in zweistelliger Millionenhöhe nach Nigeria, Russland und in andere Staaten flossen.
Der Prozess gegen den ehemaligen Siemens-Manager Thomas Ganswindt zieht den Schmiergeldskandal erneut ins Rampenlicht. Sogar ein Mitarbeiter, der Korruption ausdrücklich bekämpfen sollte, wirkte eigenhändig an Bestechungen mit.
Der ehemalige Lobbyist und PR-Berater Peter Hochegger soll nicht nur von der A1TA Millionen kassiert haben, sondern auch von einem wichtigen Lieferanten des Netzbetreibers, dem chinesischen Konzern Huawei.
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