Digitale Schädlinge wie Stuxnet oder Duqu können ganze Produktionsstraßen lahmlegen und der zunehmend vernetzten Industrie Millionenverluste bescheren.
Die US-Regierung malt weiter Schreckensszenarien vor Angriffen auf kritische Netzinfrastrukturen aus. Dieses Mal betonte die für "Homeland Security" zuständige Janet Napolitano, dass ein "Cyber-9/11" kurz bevorstehen könne.
Unbekannte haben im November die Internetinfrastruktur des Stromnetzbetreibers 50Hertz, der in Nord- und Ostdeutschland Übertragungsnetze betreibt, lahmgelegt; kritische Infrastruktur soll jedoch nicht betroffen gewesen sein.
Die Bundesregierung hat den Abschlussbericht der 2011 durchgeführten "Länderübergreifende Krisenmanagementübung (Exercise)" aka LÜKEX 2011 vorgelegt. An Twitter kommt demnach auch das Krisenmanagement nicht vorbei.
Sicherheitsspezialisten warnen vor Lücken bei Strom- oder Wasserversorgern. Die veraltete Technik, die von Betreibern systemkritischer Einrichtungen nach wie vor eingesetzt werde, biete genügend Angriffsziele.
Experten warnen vor Sicherheitslücken bei Strom- oder Wasserversorgern in den USA. Auch Transportsysteme seien gefährdet.
Der Mann mit dem selbst erteilten Auftrag, die Welt zu retten, kündigt ein besonders sicheres Betriebssystem aus dem Hause Kaspersky an, das vor allem der Steuerung von Industrieanlagen dienen soll.
Der Trend, die industrielle Informationstechnik bis zur Feldebene einzelner Sensoren in der Fertigung oder Energieversorgung mit dem "normalen" Internet zu vernetzen, sei bedenklich, äußerten Experten auf dem CAST-Forum.
Ein Sicherheitsexperte hat in einem Standard-Netzwerkmodul für Prozesssteuerung verschiedene Sicherheitslücken entdeckt – gefährlich wird das, weil solche Systeme oft nicht ausreichend abgeschottet sind.
Nachdem noch letzte Woche eine US-Behörde einen Einbruch übers Netz für die Zerstörung einer Pumpe verantwortlich machte, wollen nun FBI und US-Heimatschutz keine Anzeichen für einen Einbruch gefunden haben.
Über das Internet soll es einem Hacker gelungen sein, in die SCADA-Systeme einzudringen. Weil die Behörden das Problem nicht ernst nahmen, drang er in ein zweites Wasserwerk ein.
Die Brüsseler Regierungseinrichtung hat ein erstes Fazit zur Umsetzung ihres zwei Jahre alten Aktionsplans zum Schutz kritischer Infrastrukturen gezogen. Bis 2012 will sie einen "Notfallplan für Netzstörungen" erstellen.
Das Cloud-Projekt OpenNebula hat die Version 2.2 seiner freien Software zum Aufbauen und Betreiben eigener Infrastrukturen freigegeben.
Eine neue OECD-Studie sortiert endlich mal die Sachlage: Krieg 2.0 ist in erster Linie ein undurchsichtiges digitales Dauerscharmützel.
Die EU-Agentur warnt vor Stuxnet-ähnlichen Attacken, bei denen in die Entwicklung von Tools ähnlich viel Zeit und Geld investiert würde. Laut ENISA müsse Europa seine Vorkehrungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen überdenken.
Wie sicher sind deutsche Atomkraftwerke vor Terroristen? Greenpeace warnt, will aber die Karten nicht auf den Tisch legen.
Bundesforschungsministerin Anette Schavan hat im Interview mit Technology Review die Förderung einer explizit zivilen Sicherheitsforschung in Deutschland verteidigt. In dem Programm, das seit vier Jahren läuft, werden 77 Projekte mit bislang rund 170 Millionen Euro gefördert.
Die Brüsseler Behörde hat eine Mitteilung mit einem Plan für ein Maßnahmenpaket veröffentlicht, um die Abwehrfähigkeit gegen Cyber-Angriffe auf die Mitgliedsstaaten zu erhöhen.
Nach Ansicht der Geheimdienste könnte das neue BT-Netzwerk gefährdet sein, für das der chinesische Konzern Huawai wichtige Komponenten geliefert hat,
Die Initiative bringe allgemeine Überwachungsbefugnisse für das BSI und die Anbieter von Telemediendiensten mit sich, kritisierten im Bundestag alle Fraktionen außer der CDU den Regierungsentwurf für das neue BSI-Gesetz.
Berlin hat den Entwurf zur Novellierung des Gesetzes für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gegen Kritik aus den Ländern verteidigt. Von gravierenden Grundrechtseingriffen könne nicht die Rede sein.
Das Bundesinnenministerium plant, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit umfangreichen Kompetenzen zu Vorgaben für die IT-Konfiguration beim Bund und zur Abwehr von Schadprogrammen auszustatten.
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