Eine von der Oppositionsfraktion in Auftrag gegebene Studie bezeichnet eine Pauschalgebühr, um Tauschbörsen komplett zu legalisieren, als verfassungsrechtlich zulässig und prinzipiell attraktiv, verweist aber auf Umsetzungshürden.
Auf Einladung des Portals iRights.info fand in Berlin der erste "Urheber-Nutzer-Dialog" statt. Befürworter konventioneller Rechteverwertung und Verfechter freier Nutzungsmodelle bemühten sich um eine konstruktive Diskussionsatmosphäre.
Auf einer Urheberrechtskonferenz wurde kontrovers über Kulturflatrate und andere Vergütungsmodelle diskutiert. Die Linke sprach sich für einen Praxistext der "Tauschlizenz" und vergleichbarer Ansätze aus, obwohl sie noch nicht ausgereift seien.
Die netzpoltiischen Sprecher Björn Böhning und Sebastian Klingbeil wollen das Recht auf schnelles Internet gesetzlich festschreiben. Außerdem plädieren sie für eine Kulturflatrate.
Der Berliner Wissenschaftler Volker Grassmuck meint, nach zehn Jahren theoretischer Debatte über eine "Tauschlizenz" zur Legalisierung von Filesharing sei die Zeit reif für ein Pilotprojekt zum Erproben der Verteilungsmechanismen.
Der Chaos Computer Club hat ein Vergütungsmodell vorgeschlagen, bei dem in einer Mischung aus Kulturflatrate und dem Micropayment-Dienst "flattr" Künstler entlohnt und ihre geschützten Werke schneller einer "digitalen Allmende" zugeführt werden sollen.
Tim und Kai-Hinrich Renner plädieren für eine Medien-Flatrate. Bei der Vorstellung ihres Buchs "Digital ist besser" meinte Günter Krings von der CDU, das Einlenken bei Websperren sei eine "letzte Rettungsmaßnahme" für den Koalitionspartner gewesen.
Die Songwriters Association of Canada hat ihre Initiative für die Einführung einer Pauschalgebühr zur vollständigen Legalisierung von Filesharing überarbeitet, sodass eine Gesetzesänderung nicht mehr nötig sein soll.
Bundes- und EU-Politiker der Grünen haben das Positionspapier des Bundesverbands der Musikindustrie gegen eine Pauschalgebühr zur vollständigen Legalisierung von Filesharing als "unsachlich und haltlos" zurückgewiesen.
Eine repräsentative Umfrage unter 6,7 Millionen Powernutzern hat ergeben, dass knapp die Hälfte davon eine Pauschalgebühr im Gegenzug zur Freigabe privater Kopien per Filesharing akzeptieren würden.
Ein neuer Begriff geistert durch die Medien: "Kulturflatrate“. Noch nie davon gehört? Lesen Sie hier, warum sich auch die ITK-Händler in diese Diskussion einmischen sollten.
Auf der als Ersatz zur Messe Popkomm gedachten Konferenz "all2gethernow" sammelten Künstler, Produzenten, Techniker und Nutzer drei Tage lang Ideen und Konzepte zur Zukunft der krisengeschüttelten Musikbranche.
In Berlin diskutierten Schriftsteller, Politiker und Medienexperten am gestrigen Abend auf Einladung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels über mögliche Modelle und Konsequenzen einer Kulturflatrate. Die Meinungen gingen dabei weit auseinander.
Die Einführung einer Pauschalgebühr zur Legalisierung von Filesharing geschützter Werke bietet nach Ansicht der Oppositionspartei die Möglichkeit, alte, von Seiten der Musikindustrie angestachelte Grabenkämpfe zu beenden.
Während die Musikpiraten konkrete Antworten auf die Fragen von Schriftstellern, Übersetzern und Verlegern zur Kulturflatrate geben, lehnt der Kulturexperte der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Joachim Otto das Vergütungssystem grundsätzlich ab.
Schriftsteller, Übersetzer und Buchhandelsvertreter haben SPD und Grünen 16 Fragen zu der von beiden Parteien erwogenen Pauschalvergütung für Filesharing übersandt. Die Diskussion über mehr Urheberrechtsschutz geht zugleich weiter.
Das Wahlprogramm der Sozialdemokraten macht sich für eine gerechte Vergütung kreativer Arbeit in der digitalen Gesellschaft, eine effektive Terrorismusbekämpfung und gegen den "gläsernen Bürger" stark.
Die Justizministerin hat Google als große Gefahr für das Urheberrecht ausgemacht. Angesichts der "zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet" fragte sich die Ministerin auch, ob eine stärkere Regulierung des Netzes erforderlich ist.
Bei der Pauschalvergütung für Up- und Downloads in Tauschbörsen handle sich um "die logische Konsequenz der technologischen Revolution, die durch das Internet erfolgt ist", heißt es in einem von den Grünen in Auftrag gegebenen Gutachten.
Gegen einen zusätzlichen Aufschlag auf die Monatsgebühr für ihren Breitbandanschluss sollen die vom Königreich unabhängigen Insulaner nach Herzenslust legal Musik aus dem Netz herunterladen können.
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