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Dieser Mobilfunkstandard folgt UMTS, dem es höhere Datenraten und geringere Latenz voraus hat. Alle drei Mobilfunkverfahren, GSM, UMTS und LTE, werden noch auf Jahre hinaus koexistieren, allein schon wegen der großen Zahl von GSM- und UMTS-Teilnehmergeräten. Teile des kombinierten UMTS/GSM-Kernnetzes kann LTE zwar mitnutzen, aber die meisten Elemente sind für Mobilfunknetze neu und sie setzen anders als bisher auf bewährte IP- und Ethernet-Technologie auf. Das senkt gegenüber UMTS und GSM die Komplexität und die Kosten. In Deutschland wurde LTE erstmals im Jahre 2010 in ausgewählten Gebieten in Betrieb genommen. Seitdem nimmt die Abdeckung - vor allem in den Ballungsgebieten - kontinuierlich zu. Gleichzeitig sind für LTE wie zuvor bei GSM und UMTS Weiterentwicklungen in Arbeit: Die Integration des Telefoniedienstes in Voice-over-IP-Technik und im nächsten Schritt LTE Advanced.
Hintergrundinfos zu LTE, den Entwicklungsstufen und LTE-tauglichen Geräten finden Sie im Artikel aus c't 22/20912:
Die Telekom hat einen ersten Funkmast in Betrieb genommen, der im lukrativen 800-MHz-Bereich gemäß der neuen LTE-Mobilfunktechnik funkt. Vorschriftsgemäß werden die Frequenzen zuerst zur Abdeckung weißer Flecken auf dem Lande eingesetzt.
Im Mai hatten sich die vier deutschen Mobilfunkanbieter neue Frequenzen für insgesamt 4,4 Milliarden Euro gesichert. Jetzt wies die Regulierungsbehörde den erfolgreichen Bietern entsprechende Frequenzblöcke zu.
Der spanische Telekommunikationsriese hat mit seiner deutschen Tochter viel vor und will den großen Konkurrenten Telekom und Vodafone weiter Kunden abjagen. Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für den Konzern.
Der Start lief alles andere als rund: Vor zehn Jahren begann mit der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Mobilfunk eine neue Ära. Die hohen Ausgaben von 50 Milliarden Euro haben das mobile Internet lange ausgebremst. Erst jetzt kommt es allmählich in Fahrt und wird nicht nur für für technikaffine Digital Natives attraktiv.
Beim Netzausbau mit LTE-Technik setzt der Düsseldorfer Netzbetreiber auf die Infrastrukturanbieter Huawei und Ericsson. Wer künftig den technischen Außendienst übernehmen soll, ist noch offen.
Das finnisch-deutsche Joint Venture soll für 7 Milliarden Dollar ein hybrides Satelliten-LTE-Netz aufbauen und betreiben, das bis 2015 rund 92 Prozent der US-Bevölkerung erreicht. Der Investor will als Großhändler auftreten und Netzkapazität verkaufen.
Mit ein paar Bemerkungen hat der CEO von Sprint Nextel die Spekulationen über eine mögliche Hochzeit mit der Telekomtochter neu entfacht. Sprint erwägt nun auch den Einsatz von LTE und könnte damit eine technische Hürde aus dem Weg räumen.
Der japanische Konzern Renesas übernimmt für 200 Millionen US-Dollar die Nokia-Sparte samt der 1100 Beschäftigen sowie der passenden Patente.
Müssen Kunden auf den begrenzten Investitionswillen großer Netzversorger Rücksicht nehmen oder dürfen sie darauf hoffen, dass deren Systeme zukunftsfähig gemacht werden?
Der Telekommunikationsanbieter bestätigte Berichte, die Wartung seiner Netze an einen Ausrüster auslagern zu wollen. Von den Plänen, die schon bald konkreter werden sollen, sind 630 Mitarbeiter betroffen.
Die Deutsche Telekom hat wenige Wochen nach der Frequenzversteigerung ihre Pläne für den Ausbau ihres Mobilfunknetzes bekanntgegeben. LTE, die Technik der kommenden Generation, soll Internet-Anschlüsse auch in bisher unversorgte Gebiete bringen.
Der Hightech-Verband hat die jüngste Frequenzauktion positiv bewertet und geht davon aus, dass das von den großen Mobilfunkanbietern erworbene Spektrum "überwiegend" für den Aufbau von LTE-Netzen genutzt werde.
Nach der Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen freuen sich alle Beteiligten über ein erfolgreiches Ergebnis. Das mag auch daran liegen, dass ohnehin nur die vier Netzbetreiber zugelassen waren. Bei der Digitalen Dividende ging allerdings E-Plus leer aus.
Ein Forschungsprojekt strebt die Halbierung des Energiebedarfs von LTE-Netzen an.
Zu Beginn der Versteigerung von 360 MHz Spektrum bringen sich auch die verschiedenen Gegener des Vergabeverfahrens erneut in Stellung. Die Schar der Kritiker ist bunt gemischt.
Huawei hat auf der CTIA mit 1,2 GBit/s im Downlink einen neuen Geschwindigkeitsrekord in Netzen mit dem UMTS-Nachfolger LTE aufgestellt.
Offenbar zugunsten der Mobilfunktechnik LTE zieht sich Cisco aus der Entwicklung von Wimax-Basisstationen zurück. Seine vorhandenen Wimax-Geräte will der Hersteller jedoch weiterhin verkaufen.
Die HSPA-fähigen UMTS-Netze von O2, T-Mobile und Vodafone sollen 2010 auf Datenraten bis zu 14,4 MBit/s aufgerüstet werden und in Ballungsgebieten mit HSPA+ sogar bis zu 42 MBit/s übertragen.
Auf dem Mobile World Congress überschlagen sich die Hersteller der Netzinfrastruktur wieder einmal bei den Geschwindigkeiten der kommenden Netztechniken.
Die Netzbetreiber suchen in Zeiten von immer günstigeren Daten-Flatrates nach neuen Einnahmequellen, damit sie die hohen Investitionen für neue Netztechnik bewältigen können.
Das U8800 soll in entsprechend ausgerüsteten Netzen eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 14,4 MBit/s erreichen.
TeliaSonera hat in Skandinavien öffentliche Mobilfunknetze der vierten Generation (4G) in Betrieb genommen. Den passenden USB-Adapter liefert Samsung.
NRW-Medienminister Andreas Krautscheid hat heute im sauerländischen Herscheid ein Projekt gestartet, bei dem erstmals eine ehemalige Rundfunkfrequenz für die Mobilfunktechnik LTE genutzt wird.
Während einige Experten auf dem Kongress des eco-Verbands in Köln in der kommenden Mobilfunkgeneration LTE den Königsweg für die Breitband-Initiative sehen, reichen die Gegenstimmen von "Übergangslösung" bis "ungeeignet".
T-Mobile Austria betreibt in Innsbruck das nach eigenen Angaben größte LTE-Netz der Welt. LTE steht für die zukünftige Mobilfunktechnik Long Term Evolution. Der UMTS-Nachfolger soll mit hohen Datenraten und geringen Latenzen glänzen.
"Soweit wir wissen, ist dies das größte LTE-Netz der Welt": T-Mobile Austria führt für die Telekom umfangreiche Versuche mit LTE und einem Glasfasernetz für die Anbindung der Sendestationen durch.
Das schwedische Unternehmen übernimmt die Geschäftsbereiche des Telekommunikationsausrüsters Nortel für den CDMA-Standard und die nächsten Mobilfunkgeneration LTE.
Das Ende der Geschwindigkeitssteigerungen in Mobilfunknetzen ist noch lange nicht erreicht: Schritt für Schritt sollen neue Techniken für Datenraten bis maximal 300 MBit/s und geringere Signal-Laufzeiten sorgen.
Der Bundesrat entscheidet über die Pläne der Regierung, bisher vom Fernsehen genutzte und mit dem Übergang zur digitalen Ausstrahlung frei werdende Frequenzen für Breitband-Mobilfunk zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht unumstritten.
Im kommenden Jahr sollen mindestens vier Breitbandmobilnetze auf Grundlage der LTE-Technik in Betrieb gehen. Die Netzbetreiber versprechen Geschwindigkeiten, die sogar die der aktuellen VDSL-Anschlüsse übertreffen.
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