Linux 3.0.20 und 3.2.5 beseitigen ein Problem rund um die PCIe-Stromspartechnik ASPM, das im letzten Jahr für allerlei Schlagzeilen sorgte.
Der Kernel-Entwickler will sich in einer "neutralen Umgebung" weiter um die Kernel-Subsysteme und Kernel-Serien kümmern, die er auch jetzt schon betreut.
Das Debian-Projekt will bei der kommenden Version 7.0 den Kernel 3.2 verwenden und ihn zusammen mit Ubuntu-Entwicklern als Longterm-Kernel dauerhaft pflegen.
Kernel 3.3 bietet eine neue Möglichkeit zum Zusammenschalten von Netzwerk-Ports. Neu ist auch Unterstützung für den virtuellen Netzwerk-Switch "Open vSwitch", der speziell zur Virtualisierung entwickelt wurde. Byte Queue Limits sollen die Wartezeiten reduzieren, die zum viel diskutierten "Buffer Bloat" führen.
Durch einen Fehler bei der Zugriffskontrolle auf virtuelle Speicherabbilder kann sich jeder Linux-Nutzer Root-Rechte verschaffen.
In den Vortragsvideos der kürzlich Down Under abgehaltenen Konferenz finden sich unter anderem Hintergründe zu Verbesserungen, die kürzlich in die Dateisysteme XFS und Btrfs eingeflossen sind.
Linux 3.3 beschleunigt das Ändern der Größe von Ext4-Dateisystemen und bringt Unterstützung für ACPI 5.0, LPAE für ARM-Prozessoren, Ethernet-Teaming und Hot Replace für Software-RAID.
Die kommende Version 3.3 des Linux-Kernels wird erstmals die Marke von 15 Millionen Zeilen Quelltext durchbrechen. Linux 3.0 wird als "Longterm"-Kernel für mindestens zwei Jahre mit Updates versorgt.
Mit den ersten für Linux 3.3 aufgenommenen Änderungen haben die Kernel-Quellen die Marke von 15 Millionen Codezeilen durchbrochen. Die Pflege für Linux 2.6.32 endet vermutlich in einem Monat; Linux 3.0 und der darauf basierende Echtzeit-Kernel sollen für zwei Jahre gepflegt werden.
Verbesserungen am Ext4-Dateisystem, Optimierungen am Netzwerk-Code sowie Dutzende neue und verbesserte Treiber zählen zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.2.
Ext4-Dateisystem aufgebohrt, Optimierungen am Netzwerk-Code, Unterstützung für Thin Provisioning im Device Mapper. Hinzu kommwn neue und verbesserte Treiber, unter anderem für Grafik-Hardware von Intel und Nvidia sowie WLAN-Bausteine von Atheros und Broadcom.
Das Make-Target "localmodconfig" spart Zeit und Arbeit, wenn man einen eigenen Kernel kompilieren will.
Der Anfang Januar erwartete Kernel 3.2 bringt nicht nur bessere Unterstützung für Multitouch-Touchpads und moderne Grafikchips von Nvidia, sondern auch einen ganze Reihe neuer Treiber für DVB-Hardware.
Der kommende X-Server 1.12 soll Touchscreens mit Multitouch-Fähigkeiten unterstützen. Neue Grafiktreiber von AMD, Intel und Nvidia. Linux 3.0 wird noch gepflegt, obwohl Linux 3.1 schon einige Wochen alt ist.
Einige Änderungen am Speichersubsystem sollen Reaktionsgeschwindigkeit und Performance verbessern. Der Device-Mapper beherrscht ab Linux 3.2 Thin Provisioning – und nutzt das für eine verbessere Snapshot-Funktion.
Einige bei Citrix abgestellte Xen-Entwickler haben den Hypervisor auf die ARM-Architektur portiert. Xen läuft auf dem Cortex-A15 und nutzt die Virtualisierungserweiterungen der ARM-v7-Architektur.
Einige Änderungen machen Btrfs robuster gegenüber unerwarteten Abstürzen. Ext4 bündelt Bereiche der Platte zu Clustern, was in einigen Szenarien deutlich mehr Tempo verspricht. Auch CIFS soll erheblich schneller werden.
Die Patches zur Echtzeit-Unterstützung setzen jetzt auf eine aktuelle Kernelversion auf. Torvalds hat eine von vielen Entwickler kritisierte Änderung zur benutzerfreundlichen Benennung von Platten für 3.2 revidiert. AMD und Intel haben neue Grafiktreiber veröffentlicht.
Der TCP-Stack passt die Datenrate jetzt schneller an die Leitungskapazität an. Die Treiber für einige WLAN-Bausteine von Atheros und Broadcom sind erheblich gereift; andere Treiber unterstützen ab 3.2 mehr LAN- und WLAN-Hardware als zuvor.
Linux 3.2 bringt Unterstützung für Hexagon-CPUs, Optimierungen am TCP-Stack, eine flottere SHA1-Implementierung und Dutzende neue sowie überarbeitete Treiber. Linux hat jetzt auch eine Google+-Seite.
News vom Kernel-Summit, der Linuxcon Europe und dem Realtime Workshop – darunter auch Details zum Einbruch bei kernel.org. AMD hat neue Grafiktreiber veröffentlicht und es gibt einen Patch, der ein schwerwiegendes Problem im RAID-10-Code von Linux 3.1 korrigiert.
Verschiedene Hersteller von Verbraucher-/Unterhaltungsgeräten wollen im Rahmen einer Initiative der Linux Foundation gemeinsam an einem zwei Jahre gepflegten Linux-Kernel arbeiten, der sich für ihre Zwecke eignet.
Der neue Kernel bringt Verbesserungen unter anderem bei den Treibern für Nvidia- und Intel-Grafik und bei den Virtualisierungslösungen Xen und KVM.
Zu den herausragendsten Neuerungen von Linux 3.1 zählen 3D-Unterstützung für neue Grafikchips von Nvidia und Verbesserungen bei der Virtualisierung mit KVM und Xen.
Neue Linux-Kernel und darauf aufbauende Distributionen nutzen einige Stromspartechniken moderner PCs nicht, weil die auf manchen Systemen Probleme auslösen. Die Distributoren ignorieren derartige Schwierigkeiten, dabei wären sie in der besten Position, um solche Probleme aus der Welt zu schaffen.
Die Kernel-Version 3.1 dürfte vermutlich in Kürze erscheinen. Nach über vier Wochen Pause hat Greg Kroah-Hartman neue Stable-Kernel veröffentlicht. Die X.org-Entwickler denken darüber nach, die wichtigsten Grafiktreiber mit dem X-Server zu verschmelzen.
Nach vier Wochen Auszeit sind einige Dienste von Kernel.org nun wieder verfügbar. Es gab einige Änderungen an der Struktur, um die Sicherheit der Server zu verbessern.
Die Admins von kernel.org arbeiten an der Wiederherstellung der Website der Linux-Entwickler, die nach einem Einbruch seit fast vier Wochen offline ist. Noch diese Woche sollen erste Dienste online gehen.
Linux 3.1 bringt alles Nötige zur Nutzung der 3D-Beschleunigung einiger aktueller GeForce-Grafikchips mit. Der Intel-Grafiktreiber nutzt eine wichtige Stromspartechnik immer noch nicht. Die Creative Sond Blaster Titanium HD wird nun unterstützt.
Auch bei Intel-Prozessoren wird es ab Linux 3.1 möglich sein, aus einer virtuellen Maschine heraus eine weiteres Gastsystem zu starten (Nested Virtualization).