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Linux 3.7 unterstützt ARM64, Intels Sicherheitsfunktion SMAP und enthält jetzt Patches für die Raspberry-Pi-CPU. Der nächste Kernel bringt zudem neue Tracing-Werkzeuge und Verbesserungen zur Zusammenarbeit mit Microsofts Hypervisor.
Größe Umbauten sollen die Treiber für Grafikkerne von Intel und Nvidia robuster machen. Linux 3.7 bringt zudem eine Reihe neuer DVB-Treiber und nutzt die Stromsparmechanismen moderner Audio-Chips besser.
Linux 3.7 kann anhand von Signaturen die Unversehrtheit von Kernel-Modulen prüfen. Die neue Integrity Appraisal Extension verspricht Schadsoftware zu erkennen. Der Kernel lädt Firmwaredateien jetzt ohne Udev und erhielt für Container wichtige Verbesserungen.
Linux beherrscht Network Address Translation (NAT) nun auch bei IPv6. Neu sind Server-seitige Unterstützung für Googles Beschleunigungstrick "TCP Fast Open" und ein Tethering-Treiber für das iPhone 5.
In einem Interview äußert sich der Linux-Erfinder zu wichtigen Ereignissen der Kernel-Entwicklung und seiner Rolle als deren Lenker. Er geht zudem auf die Bedeutung von Tablets, Clouds und Google für Linux-Kernel ein. Mit Git und einer Tauchsoftware hat Torvalds zudem Spaß an der Programmierung von Userland-Software gefunden – letztlich kehrt er aber immer wieder zur Kernel-Entwicklung zurück.
Linux 3.7 bringt eine Reihe von Performance-Verbesserungen für Btrfs. Der Kernel unterstützt erstmals das SMB2-Protokoll neuerer Windows-Systeme und beherrscht das für SSDs wichtige Discard bei Software-RAIDs.
Ein Linux-Entwickler hat RisingTide Systems vorgeworfen, mit ihrem Storage-Betriebssystem RTS OS die Lizenzbedingungen des Linux-Kernels zu verletzen. Dabei kommen auch Nvidias proprietäre Linux-Treiber und dadurch bedingte Abmahnungen zur Sprache.
Oracle hat das Red Patch Project gestartet, das ein öffentlich zugängliches Git-Depot mit dem Quellcode des Kernels von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6 pflegt, in dem Änderungen als einzelne Patches abrufbar sind.
Im Zuge der aktuellen Entlassungen hat AMD sein Operating System Research Center in Dresden geschlossen. Dessen Mitarbeiter haben unter anderem an der Unterstützung von AMD-Prozessoren im Linux-Kernel und in Xen gearbeitet.
Zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.7 zählen die Unterstützung für den 64-Bit-ARM-Befehlssatz und eine Grundrenovierung des Nouveau-DRM-Treibers. Neu ist auch Support für SMB2 und Intels Prozessor-Sicherheitsfunktion SMAP.
Nvidia-Entwickler Robert Morell will die GPL-Kennzeichnung einer Treiberschnittstelle des Linux-Kernels entfernen; wichtige Kernel-Entwickler haben sich allerdings deutlich gegen solch eine Änderung ausgesprochen.
Mit F2FS hat Entwickler Jageuk Kim ein neues Dateisystem für NAND-Flash-Speicher wie SSD, eMMC und SD-Karten vorgestellt. Die von Samsung zur Aufnahme in den Linux-Kernel eingereichten Patches umfassen Dokumentation, Header und knapp 13.000 Zeilen Code.
Linux 3.7 wird die AArch64-Architektur unterstützen und ermöglicht den Bau eines Kernel-Images, das auf mehreren ARM-Plattformen startet. Neu ist auch Unterstützung fürs Intels Sicherheitsfunktion SMAP.
Eine wichtige Neuerung für Desktop-Systeme und Notebooks ist der hybride Schlaf, den Mac OS X und Windows bereits länger beherrschen.
Der Kernel 3.6 beherrscht hybriden Schlaf, kann PCIe-Chips die Stromzufuhr abklemmen und bringt ein neues Framework für Userspace-Treiber. Dazu kommen verbesserte Netzwerkfunktionen, Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs und neue Treiber.
Ähnlich wie aktuelle Versionen von Mac OS X und Windows beherrscht Linux jetzt einen hybriden Schlaf. Kernel 3.6 liefert zudem bessere Zufallsdaten und nimmt EFI-Boot-Loadern Arbeit ab.
Die Entwickler haben die Unterstützung für neue MacBooks verbessert. Der Radeon-Treiber nutzt jetzt PCIe 2.0 und dem Kernel liegt nun ein Treiber für den DVB-T-Empfänger Cinergy T Stick Black bei.
Material der diesjährigen Linux Plumbers Conference (LPC) liefert Hintergrund-Informationen zur Linux-Unterstützung von ARM-Kernen, ACPI 5.0 und UEFI; auch zu Netzwerk- und Virtualiserung-Techniken gibt es Videos und PDF-Dokumente.
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein nützliches Tool zum Umpartitionieren. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik.
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein nützliches Tool zum Umpartitionieren. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik. Die Erweiterungen zur Unterstützung von UEFI Secure Boot reifen heran.
Kleinere Puffer sollen bei der Vermeidung von Bufferbloat helfen. "TCP Fast Open" verspricht schnellere HTTP-Verbindungen. Die Netfilter-Infrastruktur kann zum Connection Tracking nun auf Userspace-Programme zurückgreifen.
Die Versionsbezeichnung des Linux-Kernel soll von 3.x auf 4.0 springen, bevor die zweite Stelle der derzeit aktuellen Kernel-Serie 3.x in die Mitt-Dreißiger kommt.
Linux 3.6 bringt Sicherheitsverbesserungen für das Temp-Verzeichnis sowie Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs. Über neue Schnittstellen kann der Kernel im Betrieb von Kapazitätsänderungen verwendeter Partitionen erfahren.
Linux 3.0 wird noch mindestens ein Jahr gepflegt und Linux 3.4 wird zum Longterm-Kernel. Die Wartung von Linux 3.5 soll nach Erscheinen von Linux 3.6.1 enden.
Linux-Anwender sollten ab und zu aktuelle Kernel testen; wenn sie es unterlassen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn nach dem nächsten größeren Update etwas Wichtiges nicht mehr funktioniert.
Im Rahmen des Linux Kernel Backporting Project wollen Entwickler die neueren Linux-Kerneln beiliegenden Treiber in einer Form anbieten, die ein Kombinieren der Treiber mit älteren Kernel-Versionen ermöglicht.
Beim Kernel-Treiber für Grafikchips von Nvidia stehen größere Umbaumaßnahmen an. KVM gibt es jetzt auch für MIPS. Das neue 'lslocks' listet gesperrten Dateien und zeigt die Programme an, die die Locks gesetzt haben.
Mit dem RC1 ist die Aufnahme größerer Änderungen für Linux 3.6 abgeschlossen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen hybrides Standby, das Userspace-Treiber-Framework VFIO, Quota-Unterstützung für Btrfs und Verbesserungen am TCP-Stack.
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