Das "Next Generation Filesystem for Linux" soll jetzt noch schneller arbeiten. Erste Teile zum Defragmentieren von Ext4-Dateisystem sind nun im Kernel. Der parallele Hardware-Scan in Intel-ATA-Treibern beschleunigt den Systemstart.
Die Lücke ermöglicht es Anwender mit eingeschränkten Rechten, an Root-Rechte auf dem System zu gelangen. Ursache ist eine Null-Pointer-Dereferenzierung im Zusammenhang mit der Initialisierung von Sockets für selten verwendete Protokolle.
Die Vorträge des Linux Symposium 2009 sind jetzt in Textfassungen als PDF-Datei verfügbar. Sie liefern zahllose Informationen zu aktuellen oder zukünftigen Entwicklungen rund um den Linux-Kernel.
Linux 2.6.31 wird Kernel-Based Mode-Setting bei Radeon-Grafikchips unterstützen. Neu sind Treiber für X-Fi-Soundkarten und Intels "Next-Generation Graphics Device". Zahlreiche Verbesserungen gab es auch bei den Treibern für Webcams und TV-Hardware.
Eine Debatte über die Frage, ob Änderungen im Linux-Kern mit vorhandenen Anwendungen kollidieren dürfen, hat ein Zerwürfnis zwischen Linux Torvalds und Alan Cox ausgelöst.
Vor fast genau acht Jahren bezeichnete Microsoft-CEO Steve Ballmer Linux als ein Krebsgeschwür. Nun ist offenbar auch Microsoft davon befallen, denn die Redmonder mussten ihre Virtualisierungs-Treiber für Linux unter der GPL veröffentlichen.
Der Software-Riese hat ein ursprünglich proprietäres Treiberpaket als Open-Source-Code freigegeben, durch das Linux-Systeme als Gast auf Hosts mit Microsofts Hyper-V bessere Performance erzielen.
Durch Optimierungen des GCC wurde eine Lücke im Tun-Interface des Linux-Kernel 2.6.30 nutzbar, um an Root-Rechte zu gelangen. Das besondere am Exploit ist, dass er sogar Sicherheitserweiterungen wie SELinux aushebeln kann.
Ein neue Version des Treiber nv bringt Unterstützung für neuere Nvidia-GPUs; 3D-Treiber für neuere Radeon-GPUs machen Fortschritte; die Kernel-Entwickler haben neue Stable-Kernel veröffentlicht und stellen die Betreuung der 2.6.29er-Serie ein.
Das Kernel-Log auf heise open startet die Artikelserie "Was 2.6.31 bringt" und widmet sich im ersten Teil den bedeutsamsten Änderungen rund um die Netzwerkunterstützung von Linux.
Linux 2.6.31 wird einen neuen WLAN-Treiber für Intel-Chips mitbringen und mit WPANs gemäß IEEE 802.15.4 umgehen können. Zudem verbesserten die Entwickler die Unterstützung für WLAN-Bausteine von Ralink und die Stromspartechniken moderner Hardware.
Linux 2.6.31 bringt unter anderem KMS für Radeon-Grafik-Hardware, die Performance-Counter-Infrastruktur, Verbesserungen für Btrfs sowie Treiber für die Creative Soundblaster X-Fi und USB 3.0.
Der Kernel-Track bündelt Kernel-Vorträge auf dem LinuxTag; das IDE-Subsystem soll nur mehr gepflegt, aber nicht mehr weiterentwickelt werden; Intel-Entwickler kritisiert Grafik-Benchmarks für Linux.
Ein ganzer Batzen der Änderungen von Linux 2.6.30 dreht sich um Dateisysteme und Datenspeicherung. Es gibt aber noch reichlich andere Neuerungen wie einen schnelleren Startvorgang, effizientere Kompression sowie hunderte neue und überarbeitete Treiber.
Ein ganzer Batzen der Änderungen von Linux 2.6.30 dreht sich um Dateisysteme und Datenspeicherung. Es gibt aber noch reichlich andere Neuerungen wie einen schnellerer Startvorgang, effizientere Kompression sowie hunderte neue und überarbeitete Treiber.
Nach zweieinhalb Jahren ist das Linux Driver Project für seinen Initiator Greg Kroah-Hartman ein voller Erfolg.
Linux 2.6.30 lässt sich mit Bzip2 und LZMA komprimieren, bringt das Sicherheitsframework Tomoyo mit und soll schneller starten. Aber das sind nur einige der wichtigsten Neuerungen hinsichtlich Architektur-Unterstützung und Infrastruktur des Kernels.
Die Kernel-Entwickler erweiterten tausende der zum Linux-Kernel gehörenden Treiber um neue Funktionen und integrierten zudem zahlreiche neue Treiber. Das vergrößert die Menge der von Linux unterstützten Hardware wiedermal erheblich.
In diesem Jahr wird der Linux-Kongress wieder in Hamburg stattfinden – parallel mit der OpenSolaris Developer Conference. Für beide Konferenzen läuft jetzt der Call for Papers.
Der Linux-Kernel wird wohl bald einen Treiber für die X-Fi-Soundkarten von Creative erhalten. Nach langer Ruhephase diskutieren die Kernel-Entwickler wieder über eine Aufnahme von TuxOnIce.
Die nächste Kernel-Version soll alles Nötige mitbringen, um etwa ein RAID 5 in ein RAID 6 und zurück zu verwandeln. Änderungen am Block Layer sollen die Geschwindigkeit steigern und neue und überarbeitete Treiber verbessern die SAS-Unterstützung.
X.org 7.5 soll im Sommer erscheinen und könnte einen grundrenovierten Intel-Grafiktreiber mitbringen. Die Kernel-Entwickler haben die Linux-Versionen 2.6.30-rc4 und 2.6.29.2 vorgestellt; 2.6.27.20 befindet sich in Vorbereitung, Tuz verschwindet wieder.
Zahlreiche Änderungen beeinflussen Datensicherheit und die Performance von Ext3 und Ext4. Neu dabei sind Exofs und Nilfs2 sowie der FS-Cache für AFS und NFS. Korrekturen gab es am kaum mehr betreuten Reiserfs.
Eine neue Version von Nvidias proprietären Linux-Treibern beseitigt ein "Interaktionsproblem", durch das das Celsius H270 von Fujitsu Technology Solutions/Fujitsu-Siemens (FSC) unbenutzbar werden kann.
Mit experimentellem Treiber-Code lassen sich die 3D-Einheiten und Stromspartechniken aktueller Radeon-GPUs nutzen. Neue Treiber für die Grafikchips von AMD und Intel bringen einen deutlich erweiterten Funktionsumfang.
Neu sind unter anderem WLAN-Treiber für Chips von Atheros, Intel, Intersil/Prism und Marvell, LAN-Treiber für Chips von Intel sowie Verbesserungen für die Stromspartechniken moderner WLAN-Hardware.
Das Merge Window für große Änderungen ist mit der Veröffentlichung von 2.6.30-rc1 abgeschlossen. Neu sind die Dateisysteme nilfs2 und exofs sowie das Sicherheitsframework Tomoyo. Einige Fastboot-Patches sollen den Kernel schneller starten lassen.
2.6.29.1 bringt knapp 50 Korrekturen und kleinere Verbesserungen. Die LKML-Diskussion rund um Probleme der Ext3- und Ext4-Dateisysteme kommt derweil nicht zum Ende und umfasst mittlerweile mehr als 600 Beiträge.
Die Kernel-Hacker beginnen mit der Einsendung von Änderungen für Linux 2.6.30; Xen-Dom0-Unterstützung vielleicht bald im Kernel; Entwicklerstatistik zu 2.6.29; Greg Kroah-Hartman erklärt und verteidigt Linux-Staging
Eine Diskussion über das Verhalten von Ext4, Nutzdaten erst nach den Metadaten auf die Platte zuschreiben, hat den Linux-Vater auf den Plan gerufen.
heise online Themen