Der Nouveau-Treiber von Linux 3.4 soll rudimentäre Unterstützung für die GeForce GTX 680 bieten. Auch Treiber-Erweiterungen für die Radeon-HD-Serie 7xxx sind in den Hauptentwicklungszweig von Linux eingezogen.
Seit mehreren Kernelversionen kann es beim Aufwachen aus dem Ruhezustand zu Verfälschungen des Hauptspeichers kommen, wenn der Treiber i915 für neuere Intel-Grafikchips verwendet wird.,
Der Kernel wird bald einige Grafikkerne von AMD unterstützten, die bei neuen Radeon-Grafikkarten und einigen kommenden Prozessoren eingesetzt werden. Bei Systemen mit Intel-Grafik kann der Ruhezustand zu Speicherverfälschungen führen. Die Entwicklung von Linux 3.4 ist angelaufen.
Der neue Kernel bringt verbesserte Grafiktreiber, Erweiterungen für den Netzwerk-Stack und Hot Replace für Software-RAID. Systemhänger beim Schreiben auf langsame Datenträger sollen nicht mehr auftreten.
Linux 3.3 soll Systemaussetzer beim Schreiben auf langsame Datenträger beseitigen. Software-RAIDs beherrschen jetzt Hot Replace. Das Netzwerk-Subsystem erhielt Teaming-Support, einen virtuellen Switch sowie Infrastruktur zur Vermeidung von "Bufferbloat". Verbesserungen bei den Grafktreibern.
Mit dem Release 2 des "Unbreakable Enterprise Kernel" für Oracle Linux gilt das Dateisystem Btrfs jetzt als reif für den Produktiveinsatz. Als "Technology Preview" sind Container-Virtualiserung mit LXC und die Solaris-Tracing-Lösung Dtrace enthalten.
Der Nouveau-Treiber spricht ab Linux 3.3 neuere GeForce-Chips an; Intels GPU-Stromspartechnik RC6 soll jetzt endlich zuverlässig arbeiten. Der Poulsbo-Grafiktreiber und einige Hyper-V-Treiber verlassen den Staging-Zweig, in den neue Treiber für Android einzogen.
Willy Tarreau übernimmt die Pflege von Linux 2.6.32 und will seltener neue Versionen freigeben als sein Vorgänger.
Änderungen am Code zur Speicherverwaltung sollen Ruckler während des Schreibens auf langsame Datenträger beseitigen und die Performance verbessern. Der Kernel bootet auf X86-EFI-Systemen ohne Boot-Loader direkt aus der Firmware; der ARM-Port unterstützt nun die Large Physical Address Extension (LPAE).
Intels neueste Grafiktreiber unterstützen Ivy-Bridge-CPUs und OpenGL 3.0 – letzteres aber nur, wenn Mesa[ ]3D eine vermutlich patentierte Technik nutzt. Die neue Version der Standard-Werkzeugsammlung Util-Linux enthält mehrere neue Programme. Außerdem: Videos von der Embedded Linux Conference.
Oracle bietet die Technik zum Stopfen von Kernel-Sicherheitslücken im laufenden Betrieb nun auch für RHEL an. Der UEK-Kernel mit offizieller Unterstützung für Btrfs nähert sich der Fertigstellung.
Der Btrfs- und MD-Code bietet neue Möglichkeiten, ein RAID unter Erhalt der Daten umzubauen. Ext4-Dateisysteme lassen sich nun schneller vergrößern.
Mit der kommenden Cups-Version 1.6 sollen einige für Linux-Distributionen wichtige Funktionen wegfallen. Ein Intel-Entwickler hat Patches vorgestellt, durch die der Kernel bald die effiziente Stromspartechnik RC6 standardmäßig nutzen könnte.
Linux 3.0.20 und 3.2.5 beseitigen ein Problem rund um die PCIe-Stromspartechnik ASPM, das im letzten Jahr für allerlei Schlagzeilen sorgte.
Der Kernel-Entwickler will sich in einer "neutralen Umgebung" weiter um die Kernel-Subsysteme und Kernel-Serien kümmern, die er auch jetzt schon betreut.
Das Debian-Projekt will bei der kommenden Version 7.0 den Kernel 3.2 verwenden und ihn zusammen mit Ubuntu-Entwicklern als Longterm-Kernel dauerhaft pflegen.
Kernel 3.3 bietet eine neue Möglichkeit zum Zusammenschalten von Netzwerk-Ports. Neu ist auch Unterstützung für den virtuellen Netzwerk-Switch "Open vSwitch", der speziell zur Virtualisierung entwickelt wurde. Byte Queue Limits sollen die Wartezeiten reduzieren, die zum viel diskutierten "Buffer Bloat" führen.
Durch einen Fehler bei der Zugriffskontrolle auf virtuelle Speicherabbilder kann sich jeder Linux-Nutzer Root-Rechte verschaffen.
In den Vortragsvideos der kürzlich Down Under abgehaltenen Konferenz finden sich unter anderem Hintergründe zu Verbesserungen, die kürzlich in die Dateisysteme XFS und Btrfs eingeflossen sind.
Linux 3.3 beschleunigt das Ändern der Größe von Ext4-Dateisystemen und bringt Unterstützung für ACPI 5.0, LPAE für ARM-Prozessoren, Ethernet-Teaming und Hot Replace für Software-RAID.
Die kommende Version 3.3 des Linux-Kernels wird erstmals die Marke von 15 Millionen Zeilen Quelltext durchbrechen. Linux 3.0 wird als "Longterm"-Kernel für mindestens zwei Jahre mit Updates versorgt.
Mit den ersten für Linux 3.3 aufgenommenen Änderungen haben die Kernel-Quellen die Marke von 15 Millionen Codezeilen durchbrochen. Die Pflege für Linux 2.6.32 endet vermutlich in einem Monat; Linux 3.0 und der darauf basierende Echtzeit-Kernel sollen für zwei Jahre gepflegt werden.
Verbesserungen am Ext4-Dateisystem, Optimierungen am Netzwerk-Code sowie Dutzende neue und verbesserte Treiber zählen zu den wichtigsten Neuerungen von Linux 3.2.
Ext4-Dateisystem aufgebohrt, Optimierungen am Netzwerk-Code, Unterstützung für Thin Provisioning im Device Mapper. Hinzu kommwn neue und verbesserte Treiber, unter anderem für Grafik-Hardware von Intel und Nvidia sowie WLAN-Bausteine von Atheros und Broadcom.
Das Make-Target "localmodconfig" spart Zeit und Arbeit, wenn man einen eigenen Kernel kompilieren will.
Der Anfang Januar erwartete Kernel 3.2 bringt nicht nur bessere Unterstützung für Multitouch-Touchpads und moderne Grafikchips von Nvidia, sondern auch einen ganze Reihe neuer Treiber für DVB-Hardware.
Der kommende X-Server 1.12 soll Touchscreens mit Multitouch-Fähigkeiten unterstützen. Neue Grafiktreiber von AMD, Intel und Nvidia. Linux 3.0 wird noch gepflegt, obwohl Linux 3.1 schon einige Wochen alt ist.
Einige Änderungen am Speichersubsystem sollen Reaktionsgeschwindigkeit und Performance verbessern. Der Device-Mapper beherrscht ab Linux 3.2 Thin Provisioning – und nutzt das für eine verbessere Snapshot-Funktion.
Einige bei Citrix abgestellte Xen-Entwickler haben den Hypervisor auf die ARM-Architektur portiert. Xen läuft auf dem Cortex-A15 und nutzt die Virtualisierungserweiterungen der ARM-v7-Architektur.
Einige Änderungen machen Btrfs robuster gegenüber unerwarteten Abstürzen. Ext4 bündelt Bereiche der Platte zu Clustern, was in einigen Szenarien deutlich mehr Tempo verspricht. Auch CIFS soll erheblich schneller werden.
heise online Themen