Mit dem Ende der Hauptentwicklungsphase der nächsten Kernel-Version stehen die wesentlichen Neuerungen von Linux 2.6.33 fest: DRBD, Nouveau, Unterstützung für das ATA-Kommando Trim und ein Bandbreiten-Controller für Blockgeräte. Verbessert wurden die Radeon-Treiber und die Unterstützung für Funkchips von Intel. Außerdem: Neue Stable-Kernel korrigieren eine Schwachstelle im Ext4-Code, werden aber bereits in Kürze von noch neueren Versionen abgelöst.
Der für Linux 2.6.33 aufgenommene Grafiktreiber Nouveau bietet mehr Funktionen als andere Open-Source-Treiber für GeForce-GPUs, aber ebenfalls keine 3D-Beschleunigung. Die Firmware könnte zum Stolperstein für den Treiber werden.
Die Kernel-Versionen 2.6.27.40, 2.6.27.41 und 2.6.31.7 bringen kleinere Verbesserungen und korrigieren einige Fehler [--] darunter auch eine Sicherheitslücke. Torvalds nahm bereits über 5000 Änderungen für Linux 2.6.33 vor, dessen Merge Window noch etwas mehr als eine Woche offen sein dürfte.
Ein Fehler im IPv4-Stack lässt sich aus der Ferne ausnutzen, um ein System zum Absturz zu bringen. Durch eine Schwachstelle im Ext4-Dateisystem könnten am System angemeldete Angreifer an Root-Rechte gelangen.
Die neue Linux-Version bringt Tausende von Verbesserungen, darunter unter anderem KMS- und 3D-Unterstützung für neuere Radeon-Grafikkarten. Kernel Shared Memory (KSM) führt identische Speicherbereiche virtueller Maschinen zusammen; devtmpfs lässt den Linux-Kernel schneller starten.
Unter den tausenden Neuerungen der jüngsten Kernel-Version stechen 3D-Unterstützung für neuere Radeon-Grafikchips, bessere Nutzung der Stromspartechniken moderner Hardware und zahlreiche Verbesserungen an KVM und Btrfs hervor. Durch verschiedene Optimierungen soll sich Linux 2.6.32 zudem schneller anfühlen.
Dank devtmpfs soll der Linux-Kernel schneller starten und ohne Udev arbeiten. Neu sind Unterstützung für ACPI 4.0 sowie zwei Make-Targets, die eine zum laufenden System passende Kernel-Konfigurationen erzeugen. Änderungen beim Power Management steigern den Datendurchsatz und ermöglichen eine bessere Nutzung der Stromsparmechanismen moderner I/O-Geräte.
Betreiber eines Root-Servers bei 1&1 sollten den Versionsstand ihres Linux-Kernels überprüfen, sofern als Distribution openSuse 11 installiert ist. Da der Kernel vom automatischen Yast-Update ausgenommen ist, könnte noch eine alte Version mit zahlreichen Sicherheitslücken laufen.
Die nächste Kernel-Version bringt Unterstützung für Intels Moorestown-Plattform, deren ACPI-Alternative SFI und die früher als "LaGrande" bezeichnete Trusted Execution Technology. Das neue KSM reduziert auf Wunsch den Speicherverbrauch, indem es gleiche Speicherinhalte von virtuellen Maschinen zusammenlegt. Mit Timechart lässt sich in Zukunft besser visualisieren, was System und Kernel eigentlich treiben.
Die demnächst anstehende Linux-Version 2.6.32 bringt zahlreiche neue und verbesserte Treiber mit [--] etwa solche für die Hauppauge-HVR-Modelle 2200 und 2250, einige Thinkpad-Notebooks von IBM/Lenovo oder den Fingerabdrucksensor im MSI Wind. Die Hyper-V-Treiber von Microsoft haben die Kernel-Entwickler in den Staging-Bereich aufgenommen.
Die Kernel-Entwickler haben Btrfs an verschiedenen Stellen optimiert und wollen dadurch unter anderem die Schreib-Performance des experimentellen Dateisystems deutlich gesteigert haben. Einige Änderungen am Block-Layer versprechen größeren Datendurchsatz und bessere Reaktionsfähigkeit. Zudem sind einige neue Treiber für Storage-Hardware hinzugekommen.
Linux 2.6.32 wird 3D-Unterstützung mit Radeon-Grafikkarten der Serien 2000, 3000 und 4000 bieten. Die Treiber für Intel-Grafikchips beherrschen nun mehr Stromsparfunktionen und sollen gerade auf älter Mainboard-Chipsätzen deutlich runder laufen.
Eine Null-Pointer-Dereferenzierung im Linux-Kernel lässt sich ausnutzen, um an Root-Rechte auf einem System zu gelangen. Der Fehler ist im RC6 der Version 2.6.32 behoben. Einige Distributionen verhindern jedoch auch ohne Patch die Wirksamkeit von Exploits.
Auf dem diesjährigen Kernel Summit haben die Linux-Hacker um Linus Torvalds nicht nur den Entwicklungsprozess diskutiert, sondern bekamen auch einen Einblick, wie Google den Linux-Kernel hausintern einsetzt. Ulrich Drepper und Alan Cox halten Universal Binaries unter Linux für den falschen Weg. Gleich mehrere Grafiktreiber wurden kürzlich aktualisiert und bringen neue Funktionen.
Die Entwickler mussten die Stromsparfunktionen in einem viel genutzten Intel-WLAN-Treiber deaktivieren. Neu dabei sind Treiber für virtuelle VMware-Netzwerkchips, zwei neue Bluetooth-Treiber sowie mehrere mISDN-Treiber.
Linux 2.6.31.2 bringt nicht nur kleinere Bugfixes, sondern auch einige ausgewählte größere Änderungen. Die X.org-Hacker passen ihre Entwicklungsstrategie an und wollen langfristig einige Treiber wieder mit dem Code des X-Servers zusammenführen.
Zusammen mit der ETH Zürich hat Microsoft die erste Version des gemeinsam entwickelten Betriebssystems Barrelfish freigegeben.
KMS- und 3D-Untersuchung für neuere Radeon-GPUs, Hyper-V-Treiber von Microsoft, Devtmpfs, Verbesserungen am Prozess-Scheduler und KSM ("Kernel Samepage Merging") sind einige der wichtigsten Neuerungen von Linux 2.6.32.
Die neue Version 1.0 des Tracing- und Debugging-Frameworks SystemTap bringt experimentellen Support für nicht-privilegierte User.
Linux-Schöpfer Linus Torvalds nennt den Kernel des freien Betriebssystems mit seiner Unterstützung für eine bunte Vielfalt an Geräten aufgebläht. Eine Lösung für das Problem sieht er jedoch nicht.
Die Entwicklung von Linux 2.6.32 läuft auf vollen Touren und sorgt für heiße Debatten rund um Devtmpfs und DRBD . Die Entwicklung von X.org 7.5 schreitet derweil mit der Veröffentlichung des ersten RC und einiger neuer Treiber voran.
Nach VIA ist nun auch Chiphersteller ARM der Linux Foundation beigetreten. ARM-Prozessoren kommen in einer Vielzahl von mit Linux betriebenen mobilen Geräten zum Einsatz.
Neu dabei sind Unterstützung für Kernel-Based Mode-Setting (KMS) und USB 3.0 sowie Treiber für die Soundblaster X-Fi. Das experimentelle Btrfs wurde abermals deutlich verbessert und die Performance Counters aufgenommen.
Neu dabei sind Unterstützung für Kernel-Based Mode-Setting (KMS) und USB 3.0 sowie Treiber für die Soundblaster X-Fi. Das experimentelle Btrfs wurde abermals deutlich verbessert und die Performance Counters aufgenommen.
Linus Torvalds will 2.6.31 einige Tage später als zuvor angekündigt veröffentlichen. Nach Verzögerungen nimmt die Entwicklung von X.org 7.5 nun mächtig Fahrt auf. Greg Kroah-Hartman will im Staging-Bereich ordentlich aufräumen.
Neue Treiber für USB 3.0 und das Netbook Aspire One von Acer. Distributionen sollen in Zukunft den neueren Firewire-Stack nutzen, der nun LAN-Support bietet. CUSE emuliert das Open Sound System mit einem Userspace-Programm.
Nachdem bislang nur ein Workaround bereitstand, gibt es jetzt aktualisierte Kernel für RHEL und CentOS 4 und 5, Suse Linux Enterprise 9 bis 11 und OpenSuse ab Version 10.3, die eine vor kurzem entdeckte, seit 2001 bestehende Sicherheitslücke schließen.
Mit den Performance Counters lässt sich das Laufzeitverhalten von Code näher analysieren. Die noch junge Tracing-Infrastruktur haben die Entwickler abermals überarbeitet. Auch beim Architektur-Code und den Virtualiserungslösungen gibt es einiges Neue.
Die Neuauflage der Kernel-Studie der Linux Foundation gibt einen aktuellen Kurzüberblick über den Entwicklungszyklus des Linux-Kerns und zeigt, welche Entwickler und Firmen wieviele Patches beisteuern.
Die Kernel-Entwickler und erste Linux-Distributoren stellen Fixes für die vergangene Woche bekannt gewordene kritische Lücke im Linux-Kernel bereit.
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