Ein Unternehmen hat sich die Wortmarke "Hackathon" gesichert und verlangt nun von deutschen Veranstaltern Lizenzgebühren: Das sorgt für ganz schöne Aufregung in der Szene.
In einem Vergleich einigten sich die Parteien auf eine Zahlung von 15.000 Euro, weil die LGPL-lizenzierte Open-Source-Bibliothek FreeadhocUDF verwendet wurde, ohne die Bedingungen der GNU Lesser Public License einzuhalten.
In mehreren vom US-Patentamt nun veröffentlichten Patentanmeldungen beschreibt der Konzern, wie Nutzer Musik, E-Books und Filme nach dem Kauf wieder loswerden könnten – potenziell gewinnbringend.
Laut einer Meldung der "New York Post" hat der iPhone-Hersteller versucht, für einen Musik-Streamingdienst mit den Musikfirmen die Hälfte des Satzes zu vereinbaren, den bislang das Internet-Radio Pandora zahlt.
Nach Beschwerden zur Hardware-Bindung gekaufter Office-2013-Lizenzen erlaubt Microsoft ab sofort, die Nutzungsrechte von einem Gerät auf ein anderes zu übertragen. Außerdem gibt es neue Unternehmensangebote für Office 365.
Im Jahr 2012 sei man über 400 Fällen von vermuteten Lizenzverletzungen nachgegangen und habe über 600 Fragen zum Thema Lizenzen beantwortet.
Der Gebraucht-Softwarehändler darf Volumenlizenz-Verträge weiterverkaufen. Die Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main stellten fest, dass das EuGH-Urteil auch bei solchen Lizenzen gilt.
Im Kampf gegen den nicht lizenzierten Einsatz von Windows geht Microsoft bei OEM-Rechnern neue Wege. Die Änderungen treffen nicht nur die Käufer solcher PCs, sondern auch jeden, der mit solchen Windows-Lizenzen handeln will.
Ab sofort darf Broadline Distributor Ingram Micro in Deutschland, Österreich und der Schweiz Microsoft-Lizenzen nach dem Services Provider License Agreement-Modell vertreiben, das insbesondere für das Hosting-Geschäft ausgelegt ist.
In einem Rahmenvertrag haben Softline Solutions und der IT-Hersteller Fujitsu ihre künftig noch engere Zusammenarbeit beim Thema Software Asset Management (SAM) festgeschrieben.
Zum 1. Dezember erhöht Microsoft die Preise für seine Volumenlizenzen für den Zugriff auf Exchange-Server von Microsoft. Kommende Office-Produkte wie etwa Office 365, SharePoint 2013 oder Visio 2013 sollen teurer als ihre Vorgänger verkauft werden.
Mit Office365 und der Version 2013 verlagert Microsoft seine Büroapplikationen weiter in die Cloud. Partnern eröffnen sich dadurch neue Kundenpotenziale – traditionelles Software-Geschäft wie etwa Rollouts fallen dagegen sukzessive weg.
Microsofts Serveranwendungen wie SharePoint und Lync tauchen üblicherweise nicht in den Preislisten für Jedermann auf. Trotzdem ist jetzt durchgesickert, dass die Lizenzgebühren im Dezember massiv steigen könnten.
Für eine Reihe von Microsoft-Produkten werden viele Anwender ab dem 1. Dezember 2012 höhere Preise für die Client Access Lizenzen zahlen müssen. Denn der Hersteller passt die Preise für die sogenannten User-CALs an.
Deutsche Oracle-Nutzer verwenden für die Servervirtualisierung nach wie vor lieber das Produkt von VMware als Oracles Alternative. Das ergab eine Umfrage der Anwendervereinigung DOAG.
Laut der Free Software Foudation Europe ist unsicher, was im Fall einer Insolvenz des Lizenzgebers mit dessen freier Software passiert. Die Organisation schlägt daher eine zusätzliche Klausel für die Insolvenzverordnung vor.
Seit Youtube vor einem Jahr eine Creative-Commons-Rubrik eingeführt hat, haben die Anwender mehr als vier Millionen Videos unter der Creative Commons Attribution License (CC BY) hochgeladen.
Der Europäische Gerichtshof hat jetzt sein langerwartetes Urteil im Fall Oracle gegen UsedSoft verkündet und dem Softwarehersteller eine herbe Niederlage zugefügt.
"Gebrauchte" Software darf nach einer Entscheidung des EuGH in der EU weiterverkauft werden, auch wenn sie nicht auf einem Datenträger erworben wurde. Einschränkungen gibt es jedoch bei Sammellizenzen.
Nachdem Google Ende letzten Jahres Beschränkungen für die kostenlose Nutzung seiner Maps-API eingeführt hatte, senkte es die Preise nun auf ein Achtel. Das Laden von bis zu 25.000 Karten pro Tag bleibt kostenlos möglich.
Durch zwei neue Initiativen will das Software Freedom Conservancy sich für die Einhaltung und die Durchsetzung der GPL-Lizenzbestimmungen stark machen.
Das Landgericht Hamburg untersagt dem Konzern, vor dem Kauf von gebrauchten OEM-Versionen zu warnen; das LG Berlin erklärt die Form der Durchsuchung der Geschäftsräume des Gebrauchtsoftware-Händlers NewXL für rechtswidrig.
Weil Windows-Nutzer weniger DVD-Videos auf ihren Rechnern schauen und Microsoft Kosten sparen will, müssen Windows-8-Anwender die DVD-Playback-Funktion zusätzlich bezahlen. Eine eingeschränkte Lizenz für Dolby Digital Plus ist derweil mit an Bord.
Der Handel mit gebrauchten Lizenzen wird die Gerichte wohl noch eine Weile beschäftigen: Nachdem der Gebrauchtsoftwarehändler Preo eine Klage angekündigt hat jubiliert Microsoft nun ob einer zurückgezogenen Einstweiligen Verfügung.
Nachdem Microsoft erneut Kunden der preo Software AG mit einem Schreiben verunsichert hat, geht der Gebrauchsoftware-Händler in die Offensive: Eine Feststellungsklage vor dem LG Hamburg soll die Rechtmäßigkeit des Handels mit Gebrauchtsoftware bestätigen.
Der Generalanwalt beim EuGH sieht im Rechtsstreit um den Weiterverkauf "gebrauchter" Software keinen Unterschied zwischen der Lieferung auf CD und dem Herunterladen aus dem Netz. Der Verkauf sei jedoch nur zulässig, wenn ein Datenträger geliefert werde.
Ein Gutachten, das gestern beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg vorgelegt wurde, empfiehlt den Verkauf von gebrauchter Software für rechtmäßig zu erklären. Allerdings mit klaren Einschränkungen.
Aufs Neue geht die Business Software Alliance (BSA) mit einer Kampagne gegen Lizenzbetrug in Unternehmen vor. Mit harsch formulierten Schreiben soll die eigene Kundschaft dazu genötigt werden, Angaben über die eingesetzte Software zu machen.
Laut Beschluss des LG Hamburg darf der Softwareriese nun nicht mehr erklären, er warne vor dem Kauf gefälschter Marken-Software bei Softwarebilliger.de.
Nach jahrelangem Streit vor nationalen Gerichten haben sich jetzt Oracle und usedSoft vor dem Europäischen Gerichtshof getroffen. Nach wie vor geht es darum, ob der Verkauf gebrauchter Softwarelizenzen zulässig ist.
heise online Themen